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Tim Pieper: Kalte Havel

Toni Sanftleben war als Hauptkommissar bei der Polizei Potsdam – aber unter anderem wegen seiner kranken Frau war er beurlaubt. Bis er doch wieder gerufen wird – von der Staatsanwältin Caren Winter. Ihr Sohn Alexander ist entführt worden. Aber nur nicht das: Dessen Freund Hendrik wurde am Ufer der Havel erschossen aufgefunden.
Was und vor allem wer könnte hinter der Tat stecken? In der kompletten Potsdamer Umgebung wird. Eine wichtige rolle spielen dabei die Heilstätten in Beelitz. Um die ist, nachdem ein Investor dort angekündigt hat, etwas Neues zu bauen, ein Streit entbrannt. Und welche Rolle spielt der Vater des Entführten in Groß Glienicke?
All das gilt es für Toni rauszufinden – aber auch um seine Frau muss er sich kümmern. Die weiß nämlich nicht, ob sie noch mit ihm zusammen sein will…

“Kalte Havel”: Mal abgesehen, dass auch diese Potsdamer Krimireihe mit nichtssagenden aus austauschbaren Titeln arbeitet, ist der Krimi von Tim Pieper recht spannend. Sehr lang bleibt im Unklaren, was und wer hinter dem Mord steckt. der weg dorthin wird anschaulich und gut lesbar beschrieben. Für den Lokalkolorit sorgen die vielen verschiedenen Örtlichkeiten, die in der Geschichte beschrieben werden. Die Figuren sind alle gut ausgearbeitet und interessant, auch die private Kommissar-Konstellation sorgt für Abwechslung.
Ein sehr kurzweiliger Roman.

Tom Pieper: Kalte Havel
emons, 253 Seiten
8/10

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