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Wiedersehen auf dem Dorffest

Eigentlich sollte der Besuch des Dorffestes in Zehlendorf nur eine berufliche Stippvisite werden: Einmal über das Gelände laufen, ein Foto machen und wieder weg. Doch manchmal kommt es anders.

Als mich einer der Veranstalter angesprochen und mir erzählt hat, was es mit diesem Fest auf sich hat, da war schon klar: Mit nur einem Foto wird das hier nichts. Und während ich mit Leuten einer Bürgerinitiative sprach, die dort einen Stand betrieben, tippte mir plötzlich von hinten jemand an die Schulter: Es war eine Klassenkameradin, die ich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen habe. Und sie hatte eine weitere Klassenkameradin im Schlepptau.
Klar, nun gab’s einiges zu erzählen, und während wir da standen, stand schon das nächste bekannte Gesicht vor mir. Er war mit Freunden da, die ich auch gut kenne. Und schon gab es einen Grund, mich auch da für ein paar Minuten an den Tisch zu setzen.

Dann noch ein Becher Cola und einen kleinen Imbiss mit Spargel und Schnitzel – und so wurde aus einer Stippvisite ein fast zweieinhalbstündiger Besuch des Festes.

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