RT im Kino

Life

Jubel auf der Erde: Das Team einer Forschungsmission im All hat endlich den Beweis, dass es außerirdisches Leben gibt. Das Wesen, dass sie an Bord der Raumstation haben, kommt vom Mars. Es ist nur winzig klein, es bekommt aber trotzdem einen Namen Calvin.
Calvin aber wird zur Gefahr für die Crew: Als er aus dem Quarantänebereich entkommt, entsteht eine lebensbedrohliche Situation. Der erste Wissenschaftliche muss dran glauben. Denn das fremde Lebewesen scheint schlauer zu sein, als alle dachten. Nicht nur dass es immer größer wird, sondern es scheint einen Plan zu haben: irgendwie auf die Erde zu kommen. Ohne Rücksicht auf menschliche Verluste.

“Life” handelt vom Kontrollverlust. Aus der Freude über das entdeckte fremde Lesewesen, wird der reinste Alptraum. Daniel Espinosa sorgt für beklemmende und zutiefst angsteinflößende Augenblicke. Denn Calvin ist übermächtig, und es scheint, dass niemand vor ihm sicher ist. Der Zuschauer muss sich bald an die Situation gewöhnen, dass sich niemand sicher fühlen kann.
Daniel Espinosa geht da durchaus auch an Grenzen. Denn er hält die Kamera drauf und spielt mit allen Tricks. Wenn das krakenähnliche Wesen plötzlich im Mund des Wissenschaftler verschwindet und ihn von innen auffrisst, dann sind das nicht so ansehnliche Augenblicke.
Mit Ryan Reynolds, Jake Gyllenhaal, Rebecca Ferguson, Hiroyuki Sanada, Ariyon Bakare und anderen Darstellern ist “Life” zudem gut besetzt.
Der Film hat extrem spannende Szenen, zwischendurch allerdings auch ein paar Hänger, wenn sich Szenen ein wenig zu lange hinziehen. Man darf zudem gespannt sein, ob die Geschichte irgendwann mal weitergeht.

Life
USA 2016, Regie: Daniel Espinosa
Sony, 104 Minuten, ab 16
7/10

Hits: 157

Ein Kommentar zu “Life”

  1. RTiesler.de » Blog Archive » Life – Augen und Ohren zu!

    […] kommt nicht allzu oft vor, und diesmal war es sogar eine Premiere: Aber der Film “Life”, den ich im Oranienburger Filmpalast gesehen habe, hat mich eiskalt erwischt. Mit purem Ekel in […]

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