Monatsarchiv für August 2016

RTelenovela

Feuer und Flamme für Kremmen 2016

Sonntag, den 28. August 2016
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2015 -> 23.8.2015

Diese Hitze!
“Feuer und Flamme für Kremmen” war 2016 vor allem die Sonne.
Der Himmel über Kremmen war am Sonnabend komplett wolkenfrei, und da es im Scheunenviertel vor dem Theater “Tiefste Provinz” nicht wirklich Bäume gibt, prallte die Sonne ungehindert auf das Gelände.
Der blanke Wahnsinn. Man musste nur dastehen, schon sonderte der Körper Wasser ab.

Auf der Bühne des Festivals rückten wir ein wenig nach hinten, damit wir den Talkblock absolvieren konnten. Diesmal hatten wir eine rein Kremmener Runde. Matthias und Sabine Dill berichteten über die 800-Jahr-Feier von Kremmen und darüber, was die Kirche im Ort kulturuell zu bieten hat. Andrea Busse erzählte über den Tourismus in der Stadt. Malte Voigts zog ein Resümee der ersten Kremmener Heidelbeersaison und kündigte an, dass der Spargelhof 2017 bis Ende August durchgehend geöffnet sein wird. Conny Nowak erzählte von ihren Plänen mit der Scheune “Einfach schön”, in der es Kunst und mehr zu sehen und zu kaufen gibt.
Das war eine ganz schöne Runde, bei der zurück- und ausgeblickt worden ist.

Den musikalischen Teil des Festivals eröffneten die Kulturranzen aus Beetz. Nicht immer perfekte Musik, aber wirklich locker und schön zu hören und echt launig. Damit kann man wunderbare eine Sommernachtsparty eröffnen. Etwas härter wurde es dann mit den “Unbestechlichen”, danach kamen die “Kicker Dibs” aus Berlin, die recht feinen Rock-Pop bietet. Die laue Sommernacht genossen wir dann mit “Auszeit”, die deutsche Musik aus vier Jahrzehnten spielte.
Abends war es dann auch wieder gut gefüllt auf der Wiese des Scheunenviertels. Bei etwas mehr als 20 Grad unter einem Sternenhimmel lässt sich dieser Sommer dann auch aushalten.

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RTZapper

Die schlechtesten Filme aller Zeiten: Daniel, der Zauberer

Samstag, den 27. August 2016
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FR 26.08.2016 | 22.15 Uhr | Tele 5

Es geht immer noch schlimmer, und heute lief in der Reihe “Die schlechtesten Filme aller Zeiten” auf Tele 5 der wirklich schlechteste Film aller Zeiten: “Daniel, der Zauberer”.

Rückblick: 2003. Daniel Küblböck wurde durch die 1. Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” bekannt. 2004 wurde er der erste Dschungelkönig.
Da müssen sich ein paar Filmleute gedacht haben: Den machen wir fertig. Sie stümperten ein Drehbuch zusammen unter dem Titel “Daniel, der Zauberer”. Im Film von 2004 geht es um einen gewissen Daniel Küblböck, gespielt von Daniel Küblböck, der von seinen Fans geliebt, von anderen aber so gehasst wird, dass er umgebracht werden soll. Das kriegen die Hasser aber irgendwie nicht hin, und am Ende sind alle Freunde.
Hach ja.

Es kann nur so sein, dass Regisseur Ulli Lommel und Produzent Peter Schamoni den Küblböck abgrundtief hassten. Anders ist dieser Schrott nicht zu erklären, den sie da fabrizierten. Vom Stil wirkt “Daniel, der Zauberer” wie eine billige Dokusoap. Laiendarsteller stammeln ihren Text, und Daniel K. lächelt. Oder guckt erschrocken. Oder guckt so ein bisschen verschämt. Und immer wieder diese Hassfantasien.
Kann man sich so was ausdenken? Diesen Hass?

Falls der Hass der Filmemacher eventuell doch nicht der Grund für dieses Machwerk ist, dann ist es wohl doch eher Unfähigkeit. Die Story war hanebüchen, die Szenerie lausig und billig-billig, die Dialoge gruselig doof – und der ganze Film einfach nur unfassbar langweilig.
So mies, dass sich heute auch Daniel Küblböck selbst davon distanziert und sich dafür entschuldigt. Via Twitter plauderte er aus, dass der Film angeblich nur deshalb überhaupt in die Kinos kam, weil die Produzentenfrau beim Ansehen des Films geweint habe.
Nun ja, vielleicht weinte sie ja wegen der Filmqualität und nicht wegen des Inhaltes.

Für Oliver Kalkofe und Peter Rütten muss dieser Film eine besondere Herausforderung gewesen sein. Denn “Daniel, der Zauberer” ist ein so tiefer Tiefpunkt, dass man kaum noch drüber lästern kann. Und vielleicht hat der eine oder andere Zuschauer diesen Streifen ja auch überlebt.

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RTelenovela

Brummmmm!

Freitag, den 26. August 2016
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Ich bin ziemlich geräuschempfindlich. Nachts muss es still sein. Da darf keine Uhr ticken, und auch das Kühlschrankbrummen ist lästig. Sogar das ganz leise ticken und surren des Digitalreceivers stört mich, ich ziehe den Stecker.
Neulich nachts aber kam ein Geräusch dazu: Als ich den Hausflur betrat, hörte ich aus der Tiefgarage ein lautes Brummen. Irgendein Elektronikteil schien defekt zu sein.
Der Ton war ein paar Etagen höher weit weg – scheinbar.

Dieses Brummen blieb leider nicht im Keller. Durch die Wände und Schächte arbeitete es sich in die oberen Etagen. Stand ich in meinem Flur, hörte es sich an, als wenn ich direkt am Bahnhof neben einer Diesellok mit laufendem Motor stehe. Als wenn ein Motor leise vor sich hin brummt. Als ob bei meinen Nachbarn eine arbeitende Maschine steht.
So ein Geräusch, das durchs ganze Haus kriecht, ist leicht unheimlich – und begleitete mich durch die ganze Nacht. Am Morgen muss es irgendjemand abgeschaltet haben…

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aRTikel

Ab jetzt mehr Freizeit nach 15 Jahren Lobbyarbeit

Donnerstag, den 25. August 2016
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Joachim Wiemann (80) aus Sommerfeld hat den Kremmener Seniorenbeirat verlassen

MAZ Oberhavel, 25.8.2016

Sommerfeld.
Mit 80 ist Schluss! Das hatte sich Joachim Wiemann fest vorgenommen. Und der Sommerfelder hat sein Vorhaben wahr gemacht und hat sich aus dem Kremmener Seniorenbeirat verabschiedet. „Die Feier zur Brandenburgischen Seniorenwoche in Kremmen war meine letzte Amtshandlung“, sagt er. Seit drei Jahren war er neben Gerhard Mittelstädt der Vize-Vorsitzende, davor vier Jahre lang der Chef des Gremiums, insgesamt war Joachim Wiemann 15 Jahre lang dabei.

Die Zeit sei mit viel Arbeit verbunden gewesen, sagt er und lächelt. Aber er wollte in seinem Ruhestand etwas tun. „Nur hinsetzen, lesen, fernsehen und im Garten sein, das ist nicht so meine Art. Ich wollte mich noch ein bisschen beschäftigen.“ Wobei „ein bisschen“ dann wohl leicht untertrieben ist. Immerhin geht es um Seniorenbeirat um Lobbyarbeit, die zu leisten ist.
Das ist nicht immer leicht, wenn auch anders, als man denkt: „Bei den Behörden, da hatten wir immer Unterstützung“, sagt der Sommerfelder. Es haperte manchmal eher an der Unterstützung der Senioren selbst. „Es war hin und wieder schwierig, die Senioren aus den Ortsteilen zu mobilisieren.“ Und überhaupt gibt es ein „Nachwuchsproblem“. „Die Leute sagen heutzutage: Ich fühle mich noch nicht so alt. Wenn sie in Rente gehen, wollen sie erst noch mal was erleben, und das ist ja heute auch kein Problem mehr. Wer ist gesund ist und mobil, braucht keine Seniorengruppe. Das ist merkwürdig, ist aber so.“ Die Zeit sei schnelllebiger geworden.
Die größte Aufgabe in seiner Zeit als Seniorenbeirat war die Umfrage zur „Generation 55 plus“ in Kremmen. „2009 haben wir damit begonnen, haben Fragebögen verteilt und ausgewertet.“ Am Ende ist eine Broschüre entstanden. „Im Moment ruht das Projekt, es soll aber fortgeschrieben werden.“ Immerhin werde der Beirat seitdem noch besser unterstützt. „Man hatte immer ein offenes Ohr für uns.“

Aber damit wird sich Joachim Wiemann jetzt nur noch am Rande beschäftigen. Natürlich wird er aber weiter die Veranstaltungen der Senioren besuchen. „Da unterstütze ich auch weiter, ich lasse mich da nicht nur bespaßen.“ Auch im „Sommerfelder Seniorentreff” wird er aktiv bleiben. „Aber nur als Mitläufer“, sagt er und lächelt wieder.
An sich hat er jetzt aber mehr Freizeit. Gemeinsam mit seiner Frau will er in Zukunft mehr verreisen. „Wir wollen uns noch ein bisschen die Umgebung angucken.“ Erst kürzlich waren sie in Stockholm. 1994 ist das Paar von Berlin-Moabit nach Sommerfeld gezogen. Wiemanns wohnten in der Nähe des Lehrter Bahnhofes, er arbeitete in der Berliner Justizverwaltung. „Als der Plan kam, dass bei uns der neue Hauptbahnhof entsteht, war klar, dass es Zeit wird, rauszuziehen.“ In Sommerfeld fanden sie damals ihre neue Heimat. „Das haben wir bisher nicht bereut.“ Und vielleicht wird der Ruhestand jetzt ja wirklich ein wenig ruhiger.

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RTZapper

VIVA Top 100: Buch? Hihi!

Donnerstag, den 25. August 2016
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MI 24.08.2016 | 10.00 Uhr | VIVA

Schaut man sich die “VIVA Top 100” an, kann man eigentlich nur noch heulen. Live gibt’s die sogenannte Show nur noch im Netz, und deshalb scheint VIVA dafür nicht wirklich Kohle rauszuhauen. Die Kamera steht fest, das Studio ist das billgste, was VIVA bekommen konnte.
In der am Mittwochvormittag wiederholten Sendung moderierte ein Rapper namens T-Zon. Das weiß erstaunlicherweise nicht mal Wikipedia, und dabei weiß Wikipedia alles. Na ja, sagen wir mal, er, äh, stammelte, äh, irgendwas, äh, und sein, äh, liebstes Füllwort, äh, war: “ääääh”. Es schien, als brachte er keinen vernünftigen, äh, Satz zustande. Damit qualifiziert man sich als VIVA-Moderator?

Für Gäste scheint auch kein Geld übrig zu sein, im Hintergrund saß ein gewisser Jona Selle. Er macht Musik, und wenn man sich mal bei Youtube reinklickt, ist das sogar ganz nett – allerdings ist kein Video dort jünger als neun Monate. Aber immerhin bekommt man im Netz schnell raus – und das wurde auch erwähnt – dass die beiden zusammenarbeiten.
So saß der VIVA-Charts-Stammelator also mit seinem Kumpel im Rumpelstudio.
Warum auch immer, aber T-Zon fragte Jona Selle kurz vorm Tschüsssagen noch, wann er denn das letzte Buch gelesen habe. Das sei lange her, meinte Selle, und er musste kurz überlegen. Ohje. Und dann: In der Schule habe er einen dicken Wälzer gelesen – bis Seite zwei. Hihi.
Die Szene sagte so einiges.

Liebe VIVA-Leute – dann spielt doch am besten die Chartclips pur ab! Dann muss sich dieses Möchtegernsendungs-Trauerspiel niemand mehr ansehen.

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RTelenovela

Countdown: Feuer und Flamme für Kremmen 2016

Donnerstag, den 25. August 2016
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Heute mal wieder Werbung in eigener Sache. Am Sonnabend, 27. August 2016, moderiere ich zum vierten Mal das Bühnenprogramm beim Festival “Feuer und Flamme für Kremmen”. Los geht es um 14 Uhr auf dem Platz vor dem Theater “Tiefste Provinz” im Kremmener Scheunenviertel.

Eigentlich beginnt es schon am Vormittag mit einem Flohmarkt. Um 14 Uhr startet dann das Bühnenprogramm. Kremmens Bürgermeister kommt zur Eröffnung, es werden dann Luftballons vom Scheunenviertelverein in die Luft gehen, und um 16 Uhr startet “Feuer und Flamme für Kremmen – Der Talk”. Da werde ich auf der Bühne spannende Kremmener zu Gast haben. Die neuen Betreiber der Galeriescheune erzählen, wie sie in die Stadt gezogen sind. Malte Voigts berichtet von der ersten Heidelbeersaison auf dem Spargelhof. Matthias Dill vom 800-Jahre-Fest und Andreas Busse über den Tourismus in der Stadt.

Im Anschluss geht es musikalisch weiter. Die Kulturranzen geben ein Konzert, am Abend “Die Unbestechlichen”, später die KickerDibs und am Ende noch eine Coverband.
Das Wetter wird sommerlich, also könnte es eine schöne Party werden.
Der Eintritt kostet nüscht!

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ORA aktuell

Fremdenhass: Oranienburger verweigert Klinikbehandlung

Mittwoch, den 24. August 2016

Fremdenfeindlicher Vorfall im Oranienburger Krankenhaus. Ein betrunkener 28-Jähriger fiel bei einer Feier in der Greifswalder Straße in einen Glastisch. Am Sonntag gegen 2 Uhr kam er in die Notaufnahme. Er sollte von einem 48-jährigen Arzt kamerunischer Abstammung behandelt werden. Das verweigerte der Betrunkene. Er beleidigte und bedrohte den Arzt und mehrere Schwestern.

Der Betrunkene ging ohne Behandlung nach Hause. Auf der Party kam es jedoch wieder zu einem Zwischenfall, so dass die Polizei anrücken musste. Wieder wurde der Betrunkene aggressiv, er kam in Polizeigewahrsam und wurde dann doch in der Rettungsstelle behandelt – allerdings nicht vom vorher Beleidigten.

Dem Mann drohen nun mehrere Verfahren.

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