Tagesarchiv für 2. Februar 2014

RTZapper

Der Name der Rose

Sonntag, den 2. Februar 2014
Tags: , ,

SA 01.02.2014 | 23.25 Uhr | Das Erste

Wenn es um mystische Klosterkrimis geht, dann liegt “Der Name der Rose” ganz weit vorn. Er lief am späten Sonnabendabend mal wieder im Ersten.
Der Film spielt 1327 in einem italienischen Kloster. Der Franziskanermönch William von Baskerville (Sean Connery) wird dort mit einer Mordserie konfrontiert.
Ein hochspannender Film mit tollen Darstellern und hervorragendem Soundtrack.

Und bei mir verbunden mit einem Kindheitserlebnis. Es muss rund um die Wendezeit gewesen sein, als “Der Name der Rose” erstmals im ZDF zu sehen war. Wir haben den Film in Familie gesehen und hatten Besuch. Dieser scheint den Krimi gekannt zu haben.
Baskervilles junger Begleiter Adson (Christian Slater) hat in einer der Szenen Sex mit einer Unbekannten. Unser Besuch meinte, bevor es los ging, ob es nicht besser sei, dass ich mal kurz raus gehe. Ich muss 10, aber eher 11 oder 12 Jahre alt gewesen sein. Meine Eltern sahen das aber locker, und ich durfte bleiben. Und ich muss gestehen: Mir hat diese Szene durchaus gefallen, und wenn ich, so ganz im Innern, schon ein wenig peinlich berührt war.

Hits: 49

RTZapper

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!: Das große Finale 2014

Sonntag, den 2. Februar 2014
Tags:

SA 01.02.2014 | 22.10 Uhr | RTL

Was für ein Triumph für den Osten! Erst holt das “Team Ost” mit Marco Schreyl und Stefanie Hertel beim “Star Biathlon 2014” im Ersten den Sieg – und etwas später wird Melanie Müller aus Sachsen die diesjährige Dschungelkönigin.

Dass Melanie gewinnt, kam am Ende doch ein wenig überraschend. Dennoch hat sie den Sieg natürlich verdient. Sie war in dieser 8. Staffel fast immer ein verbindendes Element in der Gruppe, meistens blieb sie fair, und in den Dschungelprüfungen gehörte sie zu den stärksten.
Larissa Marolt ist (nur?) Zweite geworden, Jochen Bendel ist immerhin Dschungelprinz 2014.
Der letzte Tag bot noch einmal alle Emotionen. Von Humor über Spannung und Rührung war alles dabei. Larissa ging nun wirklich mal über ihre Grenzen hinaus, in ihrem Wasserbad ertrug sie nun auch die Spinnen, vor denen sie sich immer ekelte. und während das Team drumherum fast in Panik ausbrach, weil Larissa ihren Beatmungsschlauch unter Wasser verlor, blieb die ganz ruhig und fragte dann nur: “Und?” Das war lustig und rührend zugleich, ein schöner Augenblick.

Nun sind die 16 Tage also wieder vorbei. Es waren wieder hochinteressante Tage, in denen man wieder viele zwischenmenschliche Begebenheiten beobachten konnte. Wie entstehen Gruppen, wie arbeiten sie für- und gegeneinander. Wie kommen Leute damit klar, dass sie im Camp “gefangen” sind.
Der österreichische Model Larissa überstrahlte in diesem Jahr (fast) alles. Von der eingebildeten Zicke wandelte sie sich zum Publikumsliebling, und plötzlich veränderten sich im Camp vollkommen die Fronten. Im Camp selbst schienen die Kandidaten die Situation unterdessen völlig falsch einzuschätzen, sie dachten, diese Larissa sei der größte Nervfaktor. Dabei waren es Leute wie Sängerin Gabby, die viel mehr mit Lästereien auffielen. Und natürlich Tanja Schumann, der “so was durch durch war, und wenn man durch ist, dann ist man durch”. Immerhin durfte sie doch noch einen Tag mit ihrem Mann im Hotel verbringen.
Michael Wendler blieb mit seinem desaströsen PR-Feldzug fast schon eine Randnotiz im Camp. Eine traurige Witzfugur, die erreichen wollte, dass ihn ein paar Leute mehr mögen. Erreicht hat er vermutlich das Gegenteil.

RTL hat daraus auch im achten Aufguss von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” ein tolles TV-Ereignis gezaubert. Das funktioniert mit einem tollen Schnitt, einer hervorragenden, oft kommentierenden Musikauswahl und mit treffenden Moderationstexten. Man kann das Konzept mögen, man kann es hassen – dass es handwerklich aber hervorragend gemacht oder ganz sicher preiswürdig ist, das sollte kaum jemand bestreiten können.
Wir freuen uns auf 2015! Denn auch das gehört zu diesem Event: Dass es sich nach den beiden Wiedersehensshows nun wieder ein Jahr lang völlig rar macht.

Hits: 49

RTZapper

Die 49. Goldene Kamera

Sonntag, den 2. Februar 2014
Tags: ,

SA 01.02.2014 | 20.15 Uhr | ZDF

Das ZDF hatte am Sonnabend mal wieder eine Dauerwerbesendung im Programm. Die “Hörzu” hat Preise vergeben, und das ZDF hat das live übertragen: nämlich “Die 49. Goldene Kamera”. Nicht zu vergessen den Zusatz “der Hörzu”. Das ist neu: Damit der Name der Programmzeitschrift noch öfter genannt werden kann, darf der Zusatz nicht mehr fehlen. So bekamen wieder diverse Stars eben jene Goldene Kamera der Hörzu. Und alle dankten der Hörzu, der Jury und überhaupt allen. Die Hörzu-Jury durfte zeigen, wie sie so gearbeitet hat. Und der Hörzu-Chefredaktion durfte auch mal was sagen. Ach ja, und nicht zu vergessen: die begrüßung der Leute vom Springer-Verlag, in der die Hörzu erscheint. Letzteres passierte eventuell das letzte Mal, denn Springer hat die Hörzu 2013 verkauft.

Immerhin war die Show nicht ganz so öde wie 2013. Moderator Hape Kerkeling hatte erstmals Michelle Hunziker an seiner Seite – und sogar ein paar nette Gags und vorproduzierte Einspielfilme mit den beiden.
Nun hätte nur noch jemand den Preisträgern des Films “Unsere Mütterm unsere Väter” sagen müssen, dass sie die Ehrung nicht für einen bericht der Filmentstehung hätten nutzen brauchen. Und auch die Ehrung für das Lebenswerk von Bruno Ganz hätte gern ein bisschen kürzer ausfallen können. Man hatte ja als Zuschauer am Dschungelcamp-Finalabend schließlich noch was vor…

Hits: 53

RTelenovela

Wenn die Gegner mal wieder die Idioten sind

Sonntag, den 2. Februar 2014
Tags: , ,

Ich bin eher nicht so Schlachtenbummler. Wenn ich zum Handball gehe und meine Heimmannschaft beobachte, dann mache ich das als stiller Beobachter. Also: meistens jedenfalls. Natürlich gibt’s bei Toren Applaus, und wenn’s mal eng ist, dann gebe auch ich mal einen Laut von mir.

Was mir aber völlig abgeht: den Gegner beschimpfen. So was ist mir unangenehm.
Am Sonnabend spielte in Oranienburg der OHC gegen Potsdam. Die Oranienburger haben leider verloren, das ist ärgerlich. Aber es käme mir niemals in den Sinn, deshalb die anderen verbal nieder zu machen.
“Idiot!”, schrie einer der Oranienburger Anhänger zum Torwart der anderen, nur weil der darüber jubelte, dass er in diesem Spiel zugegebenermaßen ziemlich gut hielt. Und ich frage mich: Was soll das? Was ist das für Niveau, auf dem sich diese Leute befinden?

Schiris müssen sich ja immer so einiges anhören. Sie treffen in den Augen viele Fans eine Fehlentscheidung nach der anderen. Sie sind blind, völlig bescheuert und haben keine Ahnung. Und das teilen die Fans diesen Schiedsrichtern auch gern mal mit.
Ich mag das nicht. Und ich finde, solche Beschimpfungen müssen auch nicht sein. Gute oder schlechte Stimmung hin oder her.

Hits: 50