RT im Kino

American Pie – Das Klassentreffen

Jim, Kevin, Oz und Finch – es ist schön, diese Jungs, die inzwischen zu Männern… ähm, gereift sind, wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Sicherlich ist dieser neuerliche Film der “American Pie”-Reihe ein Aufguss alter Geschichten – aber irgendwie geht er ans Herz.
Nach den drei Filmen mit der Clique versuchten die Produzenten die Reihe mit neuen Leuten fortzuführen. Herausgekommen ist billiger Ramsch, den niemand braucht. Nun aber gibt es eine richtige Fortsetzung: “Das Klassentreffen”.

Irgendwie haben sie das Jubiläum verpasst. 1999 haben sie alle ihren Abschluss gemacht. Jetzt, 13 Jahre danach, wollen sie sich endlich mal wiedertreffen.
Jim (Jason Biggs) und Michelle (Alyson Hannigan) sind noch zusammen und verheiratet. Kevin (Thomas Ian Nicholas) und Vicky (Tara Reid) dagegen nicht mehr. Allerdings brechen alte Wunden auf, als sie sich wiedersehen. Finch (Eddie Kaye Thomas) scheint Karriere zu machen und ist immer noch ein bisschen scharf auf Stiflers Mom (Jennifer Coolidge).
Sie sind nun alle um die 30 und sehen ein wenig neidisch auf die heutige Teeniegeneration – und geraten in diverse unangenehme Situation, die Jim fast die Ehe kosten.

“American Pie – Das Klassentreffen” ist immer noch eine schöne Komödie mit aberwitzig-peinlichen Momenten. Aber, und das liegt in der Sache des “Alterns”, fast schon melancholisch. Es ist schön, anzusehen, wie die Leute von damals mehr oder weniger gereift sind, wie sie sich erinnern, wie sie über die heutigen Teenies spotten.
Deshalb werden die um die 30-Jährigen wahrscheinlich die meiste Freude an diesem Film haben – ihnen geht’s nämlich ganz genau so.
Ansonsten gibt es natürlich die üblichen Masturbier- und Penisgespräche zwischen Jim und seinem Vater, die abgedrehten Ideen von Stifler und dann doch die eine oder andere Überraschung.
So muss es sein, so ein Klassentreffen.

8/10

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