Tagesarchiv für 28. November 2011

ORA aktuell

Verkehr: Gesperrte Pican-Straße sorgt für Chaos

Montag, den 28. November 2011

Die halbseitige Sperrung der Oranienburger André-Pican-Straße sorgte am Montag für ein Chaos.
Ein paar Wochen später als angekündigt, gilt nun wegen der Bombensuche eine Einbahnstraßenregelung. Die André-Pican-Straße ist zwischen der Bahnbrücke und der Lehnitzstraße nur stadteinwärts befahrbar.

Durch fehlende Verkehrsschilder kam es in der Sackgasse zum Stau, weil viele Fahrer wenden mussten. Chaotisch ging es auch in der Bykstraße und der Lehnitzstraße zu. Grund hierfür ist die seit Monaten nicht richtig funktionierende Ampel an der Lehnitzstraße.

Bis zum 23. Dezember bleibt die aktuelle Verkehrssituation in dem Gebiet bestehen.

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RTelenovela

Berlin und der Schrottweihnachtsbaum

Montag, den 28. November 2011
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Berlin und der Weihnachtsbaum auf dem Breitscheidplatz – das war immer eine Sache für sich. Mal war der Baum zu klein, mal zu hässlich, mal aus der falschen Region oder es gab gar keinen. Diesmal ist er schlicht Schrott.

Wahrscheinlich waren es die Verantwortlichen Leid, dass ständig gemäkelt wurde. Vielleicht geben sie dem Affen nun richtig Zucker und stellen eine reine Provokation auf den Platz neben der Gedächtniskirche.
Zu sehen ist ein Stahlgerippe, das mit allem möglichen Müll behangen ist: Schuhe, eine Ampel, ein Stop-Schild, Kerzenständer, eine Miss-Piggy-Puppe, eine CD, ein Kofferradio und so weiter und so weiter.
So oder so – der Baum (oder eher: das Ding) ist eine Attraktion. Wer auf den wirklich sehr schönen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche geht, will auch das Schrottding sehen.

Ich finde die Sache ganz witzig. Ja, warum soll man nicht mal was ganz Außergewöhnliches machen? Normalerweise kann ich ja mit dieser Art… ich sag mal: Kunst nichts anfangen. Aber das Ding finde ich interessant. Vor allem die Reaktionen der Menschen. Sie reichen von “Typisch Berlin” über “Ach du scheiße” bis zu “Die spinnen ja”. Richtig geschmückte Bäumchen stehen auf dem Gelände genug rum, da kann man sich ruhig mal auf so was einlassen.

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RTZapper

The Voice of Germany

Montag, den 28. November 2011
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SA 26.11.2011 | 15.30 Uhr | Sat.1

Deutschland hat ganz dringend noch eine Castingshow gebraucht. Eine, die natürlich völlig anders ist, als die, die wir schon haben oder hatten. Deshalb suchen ProSieben (donnerstags) und Sat.1 (freitags, Wiederholungen sonnabends) nun “The Voice of Germany”.

Am Anfang stehen die “Blind Auditions”. Die Jury hört die Kandidaten nur, aber sehen sie nicht. Wenn sie der Meinung sind, sie wollen ihn oder sie coachen, dann drücken sie auf einen Buzzer, und der Stuhl dreht sich um.
Das ist in der Tat eine schöne Idee, dennoch wirkt sie in der Umsetzung mitunter unfreiwillig komisch.
Xavier Naidoo gehört zur Jury. Irgendwann hieß es mal, er mache so was nicht mit. Dann saß er bei Raab in der Cong-Contest-Jury. Und nun bei der Suche nach “The Voice”. Und scheint nun doch jeden Scheiß mitzumachen. Wenn Naidoo da sitzt und Grimassen schneidet und so tut, als würde er gleich den Buzzer drücken oder vielleicht doch nicht, dann ist das einfach nur peinlich-albern. Aber vielleicht muss er das ja so machen, weil es irgendein Verantwortlicher auf diese Art spannender findet. Nein, das macht es nicht spannender.

Eigentlich hätte es die Show nicht nötig, zu manipulieren. Die Sänger und Sängerinnen sind auf einem recht hohen Niveau. Es ist niemand dabei, der richtig mies ist. ProSieben und Sat.1 manipulieren trotzdem. Wie auch bei RTL und dem “Supertalent” sind bei “The Voice” Publikumsreaktionen zu sehen, die offenbar nicht zu der gerade gezeigten Szene passen. Da schreien Leute, jubeln welche, klatschen welche, stehen einige auf. Und beim nächsten Schnitt ist wieder alles ruhig. Schade, dass es Sat.1 und ProSieben nicht besser machen wollen als RTL und sie ebenfalls das Fernsehpublikum bescheißen.

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