Tagesarchiv für 7. April 2007

RTelenovela

Maxi, der Stalker (2)

Samstag, den 7. April 2007
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-> 24.3.2006

Während sich Kater Berndi mehr und mehr woanders rumtreibt (und oft gespenstisch laut miaut), haben wir wieder öfter den Maxi zu Gast. Immer wenn mein Bruder nicht da ist oder nachts schläft, stromert sein kater über unser Grundstück.
Mit seinem Glöckchengebimmel ist er schon von weitem zu hören.
So auch gestern Nacht, als er mich aus dem Schlaf riss. Ich hatte mein Fesnter angekippt. Irgendwann, es muss kurz vor 5 gewesen sein, höre ein ein Kratzen am Fenster. Dazu das Glöckcken und Miauen. Ich hatte schon unserem Kater Oskatr im Verdacht. Aber als ich das Rollo hochzog, kam da nicht ein orange-weißes, sondern ein schwarz-weißes Tier zum Vorschein.
Nein, ich ließ ihn nicht rein.
Dafür aber vorhin in die Küche, wo er erstmal die Katzennäpfe leermampfte. Bleiben durfte er nicht. Durch die Katzenklappe ging es wieder nach draußen…

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RT im Kino

Die Fälscher

Samstag, den 7. April 2007
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Oranienburg, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Im KZ Sachsenhausen läuft die größte Geldfälscheraktion aller Zeiten. Gefangene des Lagers stellen Pfundnoten her, die die Nazis einsetzen, um die englische Wirtschaft in die Knie zu zwingen.
Der renommierte Fälscher Salomon Sorowitsch (Karl Markovics), der ursprünglich wegen genau dieser Aktivitäten festgenommen wurde, leitet die Aktion. Die KZ-Insassen, die in der Werkstatt arbeiten, genießen große Privilegien, kämpfen jedoch auch gegen ihr eigenes Gewissen.
Ein Kampf, der dem Zuschauer sehr gut nahe gebracht wird, denn auch er wird hin- und hergerissen zwischen den Ansichten von Sorowitsch und Adolf Burger (August Diehl). Fälschen, um zu überleben? Das System boykottieren, aber selbst sterben?
Die Geschichte entstand nach den Erinnerungen von Adolf Burger, der, wie Sorowitsch und andere Mitfälscher das KZ überlebte. Es zeigt ein Kapitel aus Sachsenhausen, das bisher noch nicht allzu bekannt war und dementsprechend hochinteressant ist.
Das ganze ist solide inszeniert, die in Babelsberg nachgebauten Kulissen sehen dem, was man aus Sachsenhausen kennt, durchaus ähnlich.
Manko: Gegen Ende weicht der Film von der wahren Geschichte ab. Dies wird auch erwähnt. Jedoch nicht im kurzen Fazit, das eine Stimme am Ende spricht, sondern gegen Ende des Abspanns. Hätte durchaus prominenter platziert werden können.

->> 3/5

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