Monatsarchiv für Mai 2006

RT im Kino

Mission: Impossible III

Freitag, den 26. Mai 2006

So richtig gut läuft es nicht für Tom Cruise – rein beruflich jedenfalls. „Mission: Impossible III“ war zwar kein Totalflop, ein großer Erfolg aber auch nicht. Hinzu kommt sein privates Liebesglück mit Katie Holmes, das in Talkshows und Zeitungen durchgehechelt wurde. Folge: Toms Privatleben überstrahlte den gesamten Film. Das gefiel der Filmfirma nicht, Tom wurde gefeuert.
Es ist tatsächlich so: Tom Cruise kann rackern wie er will. In „Mission: Impossible III“ (oder auch: M:I:III) nimmt man ihm sein Actiongetue nicht mehr ab. Als ob in jeder Szene Katie Holmes gleich um die Ecke sieht und ihrem Tom zuflüstert: „Mach mal nicht so dolle und kommt lieber nach Hause.“ Selten hat sich ein Schauspieler sein Image dermaßen ruiniert wie Cruise.
Trotz Action, trotz Geschichte, die Spannung verspricht: Der neuerliche Aufguss der Mission ist eher öde, langatmig – ja, überflüssig.
Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) plant nach seiner Verhaftung einen großen Rachefeldzug gegen seinen Erzfeind, dem Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise). Hunt soll sterben. Und nicht nur er: Auch seine Freunde und Kollegen sollen dran glauben. Ebenso seine große Liebe.
So hetzt Tom von Szene zu Szene und immer weiter… Leider kann man die Filmrolle im Kino ja nicht vorspulen…

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RTZapper

René vs. Jürgen

Donnerstag, den 25. Mai 2006
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MI 24.05.2006, 20.25 Uhr, 9live

Big-Brother-Jürgen: Der eine oder andere wird ihn noch kennen. Was der jetzt so macht? Er schreit bei 9live die Zuschauer an, dass sie doch bitte, bitte bei ihm anrufen mögen.
Nebenher beleidigt er auch noch den Ex-Boxer René Weller. Der war darüber so böse, dass er Jürgen herausforderte.
Und so kam es, dass 9live am vergangenen Mittwochabend einen Boxkampf übertrug: „René vs. Jürgen“. Das Boxspektakel des Jahres. Zumindest nach Kirmesmaßstäben. Denn unterirdischer geht es ja wohl kaum noch.
Steif wie ein Bett donnerte Jürgen auf den Profiboxer zu, um sich von ihm ordentlich verkloppen zu lassen. Wobei das natürlich auch eine gute Idee für alle anderen 9live-Animateure sein könnte. Jürgen hat diesen „Kampf“ natürlich verloren. Total demoliert entschuldigte er sich danach bei René Weller.
Schön, dass bei 9live die Maßstäbe nach unten weiterhin offen sind.

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RTelenovela

Verhandlungssache (4): Noch ein Gruß aus Berlin

Mittwoch, den 24. Mai 2006
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Mehmet hat einen Tag nach dem Autokauf nicht nur seine Parkscheibe vergessen (obwohl er eine hatte), sondern auch im Halteverbot geparkt.
Zum zweiten Mal kam Post vom Berliner Polizeipräsidium. 15 Euro fürs Falschparken in der Oranienstraße. Wir leiten die Post gern weiter.
Und ich denke, das war noch nicht alles.

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RTelenovela

Abschied vom Zoo

Mittwoch, den 24. Mai 2006
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Leichte Wehmut heute im Regionalexpress. Aber nur ganz leichte. Die letzte Fahrt über die Stadtbahn nach Oranienburg. Ein letztes Mal durch den Hauptbahnhof, ohne anzuhalten. Am Wochenende wird er eröffnet. Auf den Nebengleisen stehen schon die Waggons mit den Aufbauten für die große Party.
Ein letztes Mal im Bahnhof Zoologischer Garten. Wenn der neue Fahrplan in Kraft tritt, wird der Bahnhof mich keine Bedeutung mehr haben. Mein Weg zur uni wird mich nicht mehr dorthin führen. Und der Weg ins Zentrum führt auch nicht mehr dort lang.
Zum letzten Mal auch über Spandau. Ab Sonntag wird kein Zug aus Oranienburg mehr nach Spandau fahren. Abschied auch vom Bahnhof Falkensee.
Das war’s. Ab Sonntag geht’s von und nach Oranienburg über Gesundbrunnen. Ich bin schon sehr gespannt.

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RTelenovela

Minzi/Schnucki, Bernd

Dienstag, den 23. Mai 2006
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PRESSEMITTEILUNG

Neuzugang in der RTelenovela “Mein Tag mit mir” / Minzi ist jetzt Schnucki

Bernd. So heißt der Neuzugang in der erfolgreichen RTelenovela “Mein Tag mit mir”. Dieser Bernd ist etwas ganz besonderes. Bernd ist ein Kater.
Vor einigen Wochen bei den Nachbarn zugelaufen, taucht er immer öfter auch bei uns auf. Bernd ist vermutlich nicht älter als 8 Monate alt.
Fans der RTelenovela werden sich erinnern: Im Jahre 2002 ist ähnliches schon einmal passiert. Damals tauchte Katze Minzi in der Pasteurstraße auf. Leider hat sie inzwischen nur noch wenige Gastauftritte. Sie wohnt nun hinterm Bahndamm in Süd und wird von ihrer neuen Gastfamilie Schnucki genannt.
Im Frühjahr 2003 gebar Minzi den Kater Oscar. Seitdem ist er fester Bestandteil der RTelenovela. Inwiefern der grau-weiße Kater Bernd (für die Namensgebung waren wir nicht zuständig) in der nächsten Zeit zum festen Ensemble gehört, ist derzeit noch nicht absehbar.
Sie werden auf dem Laufenden gehalten.

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RTelenovela

Dauerduscher (3)

Montag, den 22. Mai 2006
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-> 6.12.2005

Jünter ist wieder da. Als ich heute vom Schwimmen im TURM-Sportbecken zurückkam, stand er wieder mal unter der Dusche. Und – klar – duschte. Alles war wie immer. Mir stellt sich mal wieder die Frage, wie oft der Dauerduscher eigentlich im TURM ist, wenn ich ihn nun schon bestimmt zum siebten oder achten Mal dort dauerduschend angetroffen habe.
Na ja, irgendwann werde ich ihn fragen…

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aRTikel

Casablanca in der Provinz

Montag, den 22. Mai 2006
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Fast 800 Rollenwechsel: Andreas Büttner spielte den ganzen Film nach


MAZ Oranienburg, 22.5.2006

KREMMEN

Erst vor gut zwei Wochen gastierte in Berlin zum wiederholten Male das „Vollplaybacktheater“. Die Schauspielgruppe bewegt nur die Lippen zum Stück, das vom Band kommt. Mit riesigem Erfolg touren sie durch Deutschland.
Die Methode von Andreas Büttner ist im Grunde die gleiche. Aus den Bühnenlautsprechern hören die Zuschauer den Filmklassiker „Casa-blanca“. Der Unterschied zur Vollplaybacktheatergruppe: Büttner spielt sämtliche Rollen des Stückes (des Filmes) selbst. Am Freitagabend konnten sich die Gäste des erst vor kurzem eröffneten Theaters „Tiefste Provinz“ in Kremmen ein Bild davon machen.
Auftritt Andreas Büttner. Zu den Klängen des Films erscheint er als Humphrey-Bogardt-Rick auf der Bühne. Auf dem Kopf hat er einen Hut, lässig hängt die Zigarette aus seinem Mund. Dann: Innerhalb von Sekunden gleich mehrere Rollenwechsel. Büttner reißt sich den Hut vom Kopf und setzt sich eine blond gelockte Perücke auf. Aus Rick wird Ilsa. Gleich danach – wieder der Hut. Aus Ilsa wird Rick. Und die nächste Perücke. Aus Rick wird Victor. Aus Victor wird Captain Renault. Und so weiter.
Großes „Aaaah!“ vom Publikum, als die Worte „Ich seh dir in die Augen, Kleines!“ aus den Lautsprechern erklingen.
Mitunter gibt es zehn Rollenwechsel in nur 30 Sekunden. Zeitweise hantiert Büttner mit drei verschiedenen Haarprachten gleichzeitig in den Händen und auf dem Kopf. Das Problem: Nach spätestens einer halben Stunde ist dieser Gag verpufft. Eine Idee, die überstrapaziert wird, ist irgendwann nicht mehr komisch. Andreas Büttner bezeichnet sein Theaterstück auch als Parodie. Doch nur die sehr vielen Rollenwechsel, es sind mehr als 750 im Laufe der 75 Minuten, machen noch keine echte Parodie aus. Nur selten arbeitet der Schauspieler mit wirklichen Überzeichnungen der Charaktere. „Casablanca“, der Kultfilm aus den 40er-Jahren, bietet ganz sicher viel mehr Angriffsflächen für eine Parodie, als sie Andreas Büttner auf der Bühne zeigt. Er spielt meistens einfach nur den Film nach – mit jenen fliegenden Rollenwechseln.
Das Publikum der fast ausverkauften „Tiefsten Provinz“ sah das jedoch nicht so kritisch. Am Ende der Aufführung spendete es kräftigen Applaus. Andreas Büttner brachte es auf sechs Vorhänge – wenn es denn in dem Theater einen geben würde.

Eine zweite Aufführung von „Casablanca“ gibt es am Freitag, 26.Mai, ab 19.30Uhr in der „Tiefsten Provinz“ im Kremmener Scheunenviertel. Eintritt: 10Euro (ermäßigt: 8 Euro).

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