Kategorie: RTelenovela

  • Alkohol-Countdown in Zeiten des Coronavirus

    23 Uhr. Das ist die magische Marke, bis zu der in Berlin Alkohol verkauft werden darf. Diese Marke darf auf keinen Fall überschritten werden. Es ist 22.50 Uhr. Das Schöne in Berlin ist ja, dass um 22.50 Uhr noch viele Supermärkte geöffnet sind. Hier, in Prenzlauer Berg, ist die Situation sehr entspannt, es sind nicht…

  • Statistikchaos in Zeiten des Coronavirus

    Am Freitag waren es 124 Coronatote in Oberhavel, am Montag nur noch 100. Und am Mittwoch plötzlich 143. Die Pressemitteilungen der Kreisverwaltung in Oranienburg ließen einen immer wieder staunen. Die Erklärung ist eine Anpassung bei der Statistik mit dem Land Brandenburg. Die war am Montag irgendwie einleuchtend – man möchte eine Datengleichheit. Das Robert-Koch-Institut hat…

  • Stinkefinger

    Ich würde mal sagen: durchgefallen. Erst klemmt sich der Kleinwagen auf der A111, als er von der Auffahrt Velten auf die Autobahn fuhr, hinter einen Lkw, dann zieht er links raus. Ja, blöd, wahrscheinlich nicht in den Rückspiegel geschaut. Denn dann hätte der Fahrer des Kleinwagens eventuell mich auf der Überholspur gesehen. Auch, dass ich…

  • Warten auf den Supermarkt-Einlass in Zeiten des Coronavirus

    Außerhalb der Großstadt habe ich das bislang noch nicht erlebt: Anstehen, um in den Supermarkt zu dürfen. Das habe ich zuletzt 1989 erlebt, noch zu DDR-Zeiten. Damals durfte man grundsätzlich nur rein, wenn man den Hinweis „Rundgang nur mit Korb“ beachtete – oder eben: nur mit Wagen. Und waren keine Wagen mehr da, durfte man…

  • Tierpark in Zeiten des Coronavirus

    Es ist ein Streitfall, und es ist eine der vielen Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar sind. Während in Brandenburg zur Eindämmung des Coronavirus auch alle Tierparks geschlossen sind, sieht das in Berlin ganz anders aus. Dort mussten Zoo und Tierpark nicht schließen. In Germendorf bringt die erzwungene Schließung den Tierpark in Not. Ohne Besucher keine Einnahmen.…

  • Bitte vor mir!

    Im Oranienburger Rewe steuere ich gerade die Kasse an. Ein junger Mann lässt gerade einen Kunden vorbei. „Nach Ihnen!“, sagt er. Ich bin gerade dabei, mich auf meine abstandmäßig richtige Warteposition zu begeben, als der junge Mann dann auch zu mir meint: „Nach dir.“ Ich sehe ihn an und bin ein bisschen irritiert. Denn in…

  • Traumtagebuch (150): Russisch-Klausur!

    (149) -> 28.8.2020 Es steht eine wichtige Klausur an! Wobei ich eigentlich gar nicht weiß, ob die wirklich so wichtig ist. Und ob es überhaupt sinnvoll ist, dort hinzugehen. Russisch! Das Blöde ist nämlich: Ich habe keine Vokabeln gelernt. Und wenn ich präziser bin: Ich war schon länger nicht mehr im Unterricht. Man könnte auch…

  • Regierungspost in Zeiten des Coronavirus

    Post von der Bundesregierung bekommt man auch nicht alle Tage. Das ist so außergewöhnlich, dass es schon wieder misstrauisch macht. Am Dienstagabend ploppte aber tatsächlich ein Foto in der WhatsApp-Familiengruppe auf. Da lag ein Brief von der Bundesregierung im Briefkasten. Der Inhalt war überraschend. 15 FFP2-Schutzmasken! Zwar nicht geschenkt, aber preiswerter als sonst. Da stand…

  • Platz 10.554.899 in Zeiten des Coronavirus

    Bis ich mich impfen lassen kann, vergeht noch einige Zeit. Meine erste Impfdosis könnte ich zwischen dem 9. Mai und dem 8. August 2021 bekommen, die zweite Impfdosis drei Wochen danach. In der Warteschlange sind derzeit noch zwischen 10.554.898 und 19.356.898 Menschen vor mir. Das heißt, ich bin mindestens auf Platz 10.554.899. Was man nicht…

  • 15 Kilometer plus x in Zeiten des Coronavirus

    Nachdem in Oberhavel am Sonnabend zum ersten Mal der Inzidenzwert von 200 überschritten wurde, gelten auch hierzulande schärfere Regeln. Wobei: Nicht wirklich. Seit heute darf ich mich meinem Heimat-Landkreis nicht weiter als 15 Kilometer entfernen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Brandenburg die Regel, dass der Landkreis als Entfernungsmarke gilt, nicht der Wohnort.…

  • Wiederaufbau am 22. November

    Ich habe es diesmal ein bisschen schleifen lassen. Normalerweise baue ich den Weihnachtskram in meiner Wohnung am Montag vor dem 1. Advent auf. Und am 6. Januar wieder ab. Wie man das eben so macht. Aber dieses Jahr ist ja bekanntlich alles anders, und da will man es zu Hause besonders kuschelig haben. Und da…

  • Mit der U5 unter die Spree

    Als Kind bin ich öfter mit der U5 in Berlin unterwegs gewesen. Meine Oma hat in Lichtenberg gewohnt, und deshalb ging es, wenn ich bei ihr war, öfter mit der U-Bahn zum Alex oder zum Tierpark, wo nicht nur der Park selbst war, sondern auch eine Freundin von ihr wohnte. 1989 wurde die U5 bis…

  • Bahnbekanntschaften (92): Nasenfrei in Zeiten des Coronavirus

    (91) -> 6.7.2020 Für einen Donnerstagnachmittag ist der Regionalbahnsteig in Oranienburg überraschend leer. Aber vermutlich fahren um diese Zeit mehr Menschen aus Berlin raus als nach Berlin rein. Der RE5 kommt pünktlich, und drinnen ist es ebenfalls erstaunlich leer. Ich finde einen Platz, und es ist so wenig los, dass ich nicht das Gefühl habe,…

  • Impf-Telefonate in Zeiten des Coronavirus

    Die Politik möchte, dass wir uns gegen das Coronavirus impfen lassen. Blöd nur, wenn es den Leuten besonders schwer gemacht wird. Es geht um die Frage, wie man denn an einen Impftermin kommt. In Berlin läuft das so, dass per Post Einladungen verschickt werden. So ist dann auch gleich klar, welche Risikogruppen oder Altersklassen dran…

  • Fast schneefrei

    In vielen Gegenden hat es in den vergangenen Tagen geschneit. In meiner Instagram-Timeline sehe ich beispielsweise Fotos aus dem Süden Brandenburgs, wo wohl ordentlich Schnee liegt. Selbst aus Mecklenburg-Vorpommern liest man Nachrichten von schneebedingten Unfällen auf der Autobahn. Nur an Oranienburg scheint der Schnee mal wieder vorbeigezogen zu sein. Am Sonntagnachmittag bildete sich eine leichte…