Gedenkstätte Sachsenhausen: Neuer Parkplatz für Reisebusse

Für Reisebusse, die Touristen zur Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg bringen, gibt es dort in der Nähe jetzt einen speziellen Parkplatz. Er wurde am Montag eröffnet und befindet sich an der Carl-Gustav-Hempel-Straße. Dort ist Platz für bis 30 Reisebússe.

Dafür ist das dauerhafte Parken für Reisebusse direkt am Eingang der Gedenkstätte nicht mehr erlaubt – nur noch höchstens 30 Minuten. Anwohner hatten sich über Lärm und Abgase beschwert, so musste ein Kompromiss gefunden werden. 3,95 Millionen Euro kostete der Bau des Parkplatzes. Nach Angaben der Gedenkstätten-Stiftung seien dafür Fördermittel des Landes aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR bereitgestellt worden. Die Stadt Oranienburg zahlte weitere 500.000 Euro für die Zufahrt.


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Kommentare

2 Kommentare zu „Gedenkstätte Sachsenhausen: Neuer Parkplatz für Reisebusse“

  1. Daggi

    4 Mio nur für einen Parkplatz?! Ist der mit Marmor gepflastert oder 3 Hektar groß? Und das alles, um ein paar Anwohner zu beschwichtigen, die jetzt immer noch genauso Busse vor der Tür haben, nur etwas kürzer. Also falls sich die Fahrer daran halten. Schon krass, wie unser Geld sinnlos verpulvert wird, auch wenn es jetzt mal die SED-Kohle war.

  2. RT

    Ja, das ist wahnsinnig viel, ich vermute, dass da die Bombensuche viel Geld verschlungen hat. Der Parkplatz ist ja auf einer bislang freien Fläche, wo vorher sicher nichts abgesucht war. 500.000 für das bisschen Zuwegung sind auch viel.

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