KZ-Überlebende aus Israel, Polen und der Ukraine kamen am Sonntag in die Gedenkstätte Sachsenhausen nach Oranienburg. Dort fand eine Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ und des Kriegsendes statt. Auch Angehörige von Überlebenden waren beim Gedenken dabei.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, dass manche Geschichtsleugner 80 Jahre nach der Befreiung des KZ Sachsenhausen vom Holocaust nichts wissen wollen würden, „doch weder Erinnerung noch historische Verantwortung kennen einen Schlussstrich.“
Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), die geschäftsführende Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), Botschafter diverser Länder, weitere Politikerinnen und Politiker sowie Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) waren bei der Feier dabei.
Zuvor sind in vielen kleinen Gedenkfeiern an verschiedene Opfergruppen gedacht worden. An der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des KZ fand ein stilles Gedenken statt.
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