(3) -> 5.9.2021
Die Liebe, die Liebe. Die Story von Tessa Young (Josephine Langford) und Hardin Scott (Hero Fiennes-Tiffin) geht in die 4. Runde, und wieder droht die Liebe zu scheitern.
Hardin ist von seiner Vergangenheit eingeholt worden, und damit kommt er nicht klar. Der Mann, der ihn als Kind immer wieder geschlagen und niedergemacht hat, war gar nicht ein leiblicher Vater. Jetzt ist es raus. Das erschüttert Hardin dermaßen, dass er sich – mal wieder – von Tessa entfernt.
Die aber hat sich inzwischen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt. Die On-Off-Beziehung mache sie kaputt, findet sie. Und dass das ein Ende haben muss – mindestens vorläufig. Sie stellt Hardin vor vollendete Tatsachen – sie wird ihn verlassen und in Seattle einen neuen Job anfangen.
Nun ist es Hardin, der kämpfen muss, und ihm ist klar: Er muss kämpfen, um Tessa von sich zu überzeugen.
Eigentlich ist „After Forever“ der letzte Teil der Reihe – aber der Erfolg ist einfach zu groß, um nicht weitere Fortsetzungen an den Start zu setzen. Und so endet auch Teil 4 wieder mehr oder weniger mitten in der Handlung mit dem Hinweis „Fortsetzung folgt“.
Und im Grunde ist zu dieser „After“-Reihe mit Tessa und Hardin auch alles gesagt: Es handelt sich um eine Kino-Soap, die man als das nehmen sollte, was es ist: eine Teenie-Liebes-Schmonzette, bei der sich zwei lieben und streiten und lieben und streiten.
Wer sich ohne Vorkenntnis in Teil 4 verirrt, wird eventuell irritiert sein, dass es keinerlei Einführung gibt – nur einen ganz kurzen Rückblick, damit die Fans wieder im Bilde sind -, aber die Fans selbst werden das Geschehen natürlich wieder gespannt zur Kenntnis nehmen.
Der Film ist kitschig, Hardin manchmal albern dämlich – aber es ist, was es ist: Eine Soap, dessen Fans auf die Fortsetzung warten. Wer damit wenig anfangen kann, für den ist das alles ein langweiliger Flop, für die anderen unterhaltsames Kino.
After Forever
USA 2022, Regie: Castille Landon
Constantinfilm, 95 Minuten, ab 12
7/10
Schreibe einen Kommentar