Freunde treffen in Zeiten des Coronavirus

Momentan müssen wir uns genau überlegen, wie wir unsere Freizeit gestalten. Mit wem, mit wie vielen, wo wir uns treffen, ob wir uns überhaupt treffen.
Und, ja, das nervt.
Eigentlich hatte ich vor, am Sonntagabend ein befreundetes Paar in Berlin zu besuchen. Das ist erlaubt, das dürfen wir, das ist an sich kein Problem.

Am Sonnabend bekam ich aber die Nachricht, sie ein bisschen Kopfschmerzen habe und leichten Husten. In normalen Zeiten ist das kein Problem, über das man sprechen muss, wenn der andere sagt, das sei nicht schlimm.
Aber während einer Pandemie, wo man nicht weiß, ob Kopfschmerzen und Husten nicht doch etwas mit dem Coronavirus zu tun haben könnte, ist man vorsichtig, sollte man vorsichtig sein.
Im Job gibt es die ganz klare Regel, dass man bei kleinsten Erkältungssymptomen zu Hause zu bleiben habe. Daran musste ich denken – und wir machten aus, dass wir am Sonntag noch mal reden.

Am Sonntag waren die Kopfschmerzen bei ihr immer noch da, der Husten war besser – aber eben auch noch da. Und er hat leichten Schnupfen.
Für mich war klar: Dieses Treffen fällt leider aus.
Wäre nicht vier Tage später Heiligabend, und würde da die Familie zusammenkommen, hätte ich vermutlich auch anders entschieden. Aber da geht dann Sicherheit dann doch vor.
Traurig, worüber man jetzt alles nachdenken muss.


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert