Bombenentschärfung wurde für Oranienburg zum Nervenspiel

Diese Bombenentschärfung verlief anders als gewohnt. Erst um 20.16 Uhr am Abend konnte der Sperrkreis freigegeben werden. Auf der Bachstelzenwiese in Lehnitz ist eine 500-Kilo-Bombe entschärft worden.

Dass es so lange dauerte, hat mit Menschen zu tun, die sich im Sperrkreis aufhielten. Dreimal mussten die Entschärfungsarbeiten abgebrochen werden. Das führte zu erheblichen, gut siebenstündigen Verzögerungen.

Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) dankte am Abend allen Menschen, die an der Entschärfung mitgearbeitet haben und kritisierte die Menschen, die den Sperrkreis nicht beachteten.


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Kommentare

9 Kommentare zu „Bombenentschärfung wurde für Oranienburg zum Nervenspiel“

  1. Daggi

    Gibt es nur Kritik oder wenigstens Bußgelder für dieses egoistische Verhalten? Wurde der Zünder eigentlich gesprengt? Kurz vor der Entwarnung waren kleinere Detonationen zu hören.

  2. RT

    Da zwischen erfolgreicher Entschärfung und Entwarnung eine gute halbe Stunde vergeht, durfte das damit nichts zu tun gehabt haben.

  3. […] planbar sind. Am Nachmittag ist alles gelaufen – normalerweise, diesmal aber nicht. Die Arbeiten in Lehnitz mussten immer wieder unterbrochen werden – das ist das erste große Thema der […]

  4. Daggi

    Ja, vielleicht war es eine halbe Stunde davor, kurz ist ja relativ.
    Auf Oranienburg.de wird ein Verantwortlicher zitiert, dass zwar Leute im Sperrkreis waren, aber ja alles gut gegangen sei – also nehme ich mal an, dass keine Sanktionen erfolgen. Ich verstehe das nicht, wenn man bedenkt, wieviel Kosten die Verzögerungen verursachen alleine durch die nicht fahrende Bahn und den Ersatzverkehr, die ganzen Überstunden der Einsatzkräfte… Warum werden diese Leute so einfach vom Haken gelassen? Vom ausbleibenden Lerneffekt bzw Nachahmungsgefahr mal zu schweigen.

  5. RT

    Eine Frau wurde wohl aus der Wohnung geholt, der droht eine Strafzahlung, vielleicht sogar die Kosten des Feuerwehreinsatzes.

  6. Daggi

    „Sogar“ – klingt irgendwie so, als würdest du das unverhältnismäßig und hervorhebenswert finden, dabei wäre es einfach nur folgerichtig. Ich wette aber darauf, dass sie nichts bezahlen müssen wird, genauso wenig wie die vielen Leute, die im Winter den Schnee nicht geräumt haben, weil falls doch mal ein Bußgeldbescheid kommt, rennen sie ja zur MAZ, die dann auch bereitwillig einen Artikel veröffentlicht, wie ungerecht doch dieses Bußgeld ist und dass ja niemand was dafür konnte und die böse Stadt ja nur abkassieren will. Da solltet ihr euch wirklich mal fragen, ob das eigentlich die richtige Seite ist, auf die ihr euch da aus populistischen Gründen stellt, vor allem, wenn es genug Grund zur sachlichen Kritik gibt, anstatt völlig rechtmäßige und objektiv gerechtfertigte Bußgelder in Frage zu stellen.

  7. RT

    Nein, „sogar“ steht einfach dafür, dass das noch oben drauf kommen könnte. Ich fänds richtig.
    Auch die Strafen für die Schneeräumung finde ich richtig.

  8. Daggi

    Schön, dass wir da einer Meinung sind. Hoffentlich gibt es dieses Jahr weniger Eis und Schnee, mehr Leute die räumen, mehr Bußgelder für die, die es nicht tun und weniger Artikel, die das anprangern. 😐

  9. RT

    Das liegt nicht in meinem Ermessen. Und du liest ja eh nur die Überschriften und weißt dann gar nicht, ob da wirklich was angeprangert wird oder ob da nicht noch ganz andere Savchen drinstehen. 😉

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