Rügen 2026 (11): Der Suppenskandal

(10) -> 31.8.2026

Manchmal ist das Begleitprogramm zum Abendbrot richtig spannend. Bei Gosch in Binz war ich schon am essen, als sich eine Frau dem Bedienungstresen näherte. Sie hatte eine Suppe bestellt, und die konnte sie nun abholen.

Als sie auf den Teller schaute, stutzte sie und rief die Frau hinterm Tresen noch mal ran. Sie sei nun schon viele Jahre Stammkundin hier (vermutlich einmal im Jahr, wenn sie hier im Urlaub ist), und so wenig Suppe habe sie noch nie auf dem Teller gehabt, das sei ja ein Unverschämtheit, bei den Preisen heute.
Die Frau hinterm Tresen war ein wenig ratlos und winkte einen der Köche heran. Die Stammkundin schilderte noch mal, was ihr Problem ist, nicht ohne zu vergessen, nochmals zu erwähnen, dass sie ja schon viele Jahre Stammkundin sei.

Der Koch ist scheinbar überzeugt, dass alles seine Richtigkeit habe, woraufhin die Stammkundin fragt, ob denn der Chef da sei.
Nach einer Weile taucht er auf, die Frau sagt, was sie stört und erwähnt natürlich nochmals, dass sie ja viele Jahre lang Stammkundin sei.
Was er ihr zu sagen, kann ich leider nicht hören, aber er nimmt die Suppe irgendwann, und offenbar bekommt die Stammkundin noch eine Kelle oben drauf. Lächelnd läuft sie irgendwann samt Teller zu ihrem Tisch.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Rügen 2026 (11): Der Suppenskandal“

  1. Daggi

    Na, also so nen Quatsch gibt es bei McDonald’s aber nun wirklich nicht, da wird gegessen, was auf den Tisch kommt! 😁
    Obwohl, ich hab auch schon mal in Barcelona einen Whopper zurück gegeben, auf dem nur 3 kleine Blätter Salat herumlagen. Gab ohne Diskussion sofort das Geld zurück (obwohl ich dort, anders als die Trulla, zum ersten und letzten Mal Kunde war) und ich hab dann doch etwas mehr ausgegeben für annehmbares Essen woanders (es war schon sehr spät und die Auswahl sehr begrenzt)

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