Wenn das Tanken zum Zocken wird

So ein bisschen ist es ja doch immer ein kleiner Sport, den günstigsten Benzinpreis zu finden. Es ist allerdings immer auch ein Glücksspiel.

Am Maifeiertagabend in Berlin, City-West. Bevor ich wieder nach Hause fahren wollte, war klar: Ich muss noch tanken. Zum Glück gibt es ja diverse Tankstellen.
Erste Wahl war eine Tankstelle, die ich im Kreisverkehr Ernst-Reuter-Platz erblickte, eine SB-Tankstelle in der Marchstraße. Der Liter Super E10 kostete 1,759. Das heißt: Wenn es E10 gegeben hätte. War aber ausverkauft. Also weiter.

Auf der anderen Seite des Reuter-Kreisels gibt es eine Aral-Tankstelle, an der Bismarckstraße. Der Liter Super E10 kostete dort allerdings 1,809 Euro. Kam nicht in Frage – also fuhr ich weiter.
Ich bog in die Kaiser-Friedrich-Straße, dort stach mir schon die Shell-Tankstelle ins Auge. Normalerweise ist ja Shell eine der teuren Tankstelle, wo grundsätzlich teurer ist anderswo. Hier aber: Super E 10 bis 1,749 Euro.
Jawoll! Ich stoppte und tankte.

Als ich die Tankstelle verließ und auf der Kaiser-Friedrich-Straße weiterfuhr, da tauchte sehr bald schon eine Star-Tankstelle auf – und mir stockte kurz der Atem: Der Liter Super E10 war dort für 1,689 Euro zu haben, 6 Cent weniger als eben bei Shell und 12 Cent weniger als bei Aral.
Tja, verzockt.


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

2 Kommentare zu „Wenn das Tanken zum Zocken wird“

  1. Felix

    Empfehlung: Tank-App! ? Wobei sich da bis zur Ankunft auch der Preis schon manchmal wieder geändert hat.

  2. RT

    Stimmt, wäre mal ne Maßnahme. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert