Schlagwort: Mein Job

  • Hahn im Korb

    Schon das zweite Mal innerhalb ein paar Wochen war ich auf einem Termin, bei dem ich auf ausschließlich oder fast nur ältere Damen traf, gewissermaßen der Hahn im Korb war. Im Kollegenkreis werde ich dafür schon ein wenig belächelt. Aber dafür gibt es keinen Grund. Ich finde solche Zusammentreffen sehr spannend. Königshorst ist ein kleines…

  • Der Kaiser, Friedrich und Wilhelm – oder so

    Dumm gelaufen. Ich bin in die Wilhelm-Falle getappt. Aber voll. Die Geschichte beginnt in Fehrbellin. Im dortigen Heimatmuseum gibt es neuerdings Schriftstücke, die Details über die Feier zur Grundsteinlegung eines Denkmals in Hakenberg offenbaren. Diese Feier war im Jahre 1875. Ich schrieb, dass Kaiser Friedrich Wilhelm das Dokument unterschrieb. Und die Falle schnappte zu. Nicht…

  • Damals in M.

    Das waren noch Zeiten: DDR, 1983. Genauer gesagt: Manker, 1983. Manker ist ein kleines Dorf in der Nähe von Fehrbellin und Neuruppin. Vor fast 30 Jahren war dort ein Filmteam der DEFA-Studios, um zu zeigen, wie das läuft, dort auf dem Dorf. Als ich neulich das Gespräch mit dem scheidenden Ordnungsamtsleiter von Fehrbellin hatte, drückte…

  • Schlaglochkrater und Geisterfahrer

    Kein Tag vergeht, an dem ich in der Fehrbelliner Region über kaputte Straßen und den Ruf nach Sanierung berichte. Wer beispielsweise durch Königshorst nach Lobeofsund fährt, wird mit einem besonders kreativen Fahrbahnbelag überrascht: Auf einer Seite leicht holpriger Asphalt, auf der anderen Kopfsteinpflaster. Und nun ist es sicherlich kein schwieriges Quiz, wenn ich die Frage…

  • Das Bauchgefühl sagt: Nein!

    Wochenlang war ich mir sicher, dass für mich am 1. März ein neuer Lebensabschnitt beginnen wird. Ein anderer Job, neue Kollegen, neue Aufgaben. Nach zwei Vorgesprächen schien schon alles klar zu sein: gute Bezahlung, der Wille, etwas zu ändern und Vorfreude auf beiden Seiten. Dann aber, in der vergangenen Woche, folgte das eigentliche Gespräch. Diesmal…

  • Nackt? Wo denken Sie hin?

    Die Wörter Fehrbellin, Karneval und Klub ergeben drei Buchstaben. Sie lauten: FKK. Da könnte man natürlich auf komische Gedanken kommen. Schließlich bin ich ein Kind der DDR, und da war es an der Ostsee völlig normal, diese FKK. Natürlich hat der Fasching mit freier Körperkultur recht wenig zu tun. Heute traf ich die Vorsitzende des…

  • Neuruppin reloaded

    „Neuruppin, ich komme mal wieder!“, habe ich hier am 23. Dezember 2009 geschrieben. Kurz zuvor hatte ich die Stadt das letzte Mal verlassen, nachdem meine fast halbjährige Volozeit vorbeigegangen war. Und jetzt ist es tatsächlich so weit. Zwar nur für ein paar Wochen – aber immerhin. An vier Tagen in der Woche ist Neuruppin erneut…

  • Nach Marwitz

    Ich wildere jetzt auch beruflich wieder in heimischen Gefilden. Aber irgendwie muss ich mich erst mal dran gewöhnen. Erster Termin heute: in Marwitz. Wie komme ich am besten von Oranienburg nach Marwitz? Das war die große Frage, bevor ich losfuhr. Eigentlich kenne ich mich wie im Schlaf im südlichen Landkreis aus, aber in den letzten…

  • Volojahre: Best of

    (72) -> 21.12.2010 Mit dem Jahreswechsel sind die beiden Volojahre bei der MAZ auch offiziell zu Ende. Aus diesem Anlass gibt’s hier eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Volojahre-Texte sowie Artikel aus diesen zwei Jahren. Best of Volojahre 2.1.2009: Tag 1 8.1.2009: Die etwas andere Kennenlernaktion 18.1.2009: Blas in die Tute, Ute! 21.1.2009: Übungen zum Mitmachen…

  • Sein letzter Obstsalat

    Noch einmal mit Genuss. Sein letzter Obstsalat. Die letzte Schüssel. Heiligabend, da hat er noch gelebt. Und hat seinen Obstsalat gezaubert. Apfelsinen, Mandarinen, Äpfel, Bananen, Weintrauben, Pfirsiche, Ananas, Rum. Und irgendwas habe ich in der Aufzählung bestimmt vergessen. Nun ist er zwei Tage tot. Vieles bleibt. Sein Obstsalat wird in die Familiengeschichte eingehen. Ein Kollege…

  • Volojahre (72): Abschiedsvorstellung

    (71) -> 14.12.2010 Der letzte Arbeitstag als Volo. Die Abschiedsvorstellung beginnt mit erheblicher Verspätung. Die Fahrt nach Potsdam dauert statt 45 diesmal 155 Minuten. Berlin im Schritttempo. Am letzten Tag noch mal ein Rekord, auf den ich gut hätte verzichten können. Ja, Wehmut war schon dabei, das vorerst letzte Mal, die Räume in Potsdam zu…

  • Volojahre (71): Das letzte Mal

    (70) -> 24.11.2010 Ganze vier Arbeitstage trennen mich vom Ende der Volojahre. Der erste kleine emotionale Höhepunkt war unser letztes Volotreffen. So nennen wir die Abende, bei denen wir sechs Kollegen uns treffen und uns über alles austauschen, was bei uns so los ist. Zwei der Kollegen werde ich bis Jahresende nicht mehr sehen. Bei…

  • Volojahre (70): Kinder, Kinder

    (69) -> 16.11.2010 4 Uhr am Morgen in Potsdam. Treffunkt für unsere Expedition ins Saarland. Als Volo muss ich die Tour gemeinsam mit dem Veranstalter begleiten. Zehn Kinder aus ganz Brandenburg, 5. bis 7. Klasse, kommen zusammen, um dann gemeinsam einen Tag lang zu verbringen. Wir steigen in den Bus nach Schönefeld, jeder nimmt sich…

  • Volojahre (69): Das Ende naht

    (68) -> 10.11.2010 Ein Gespräch unter Volos: Vor Jahresende müssen wir uns noch mal treffen! Am ersten Dezember-Wochenende? Das ginge, ja. Nein, da bin ich nicht da. Und am zweiten Dezember-Wochenende? Ich könnte da. Mist, da kann ich nicht. Aber unser Treffen am kommenden Sonnabend geht doch klar, oder? Ja, ja, natürlich. Also ich kann…

  • Volojahre (68): Der totale Internetexperte

    (67) -> 6.11.2010 Ich blogge. Das dürfte an dieser Stelle niemanden überraschen. Und weil ich blogge, bin ich der große Internetexperte und interessiere mich ausnahmslos für alles, was im Internet passiert und mit dem Internet zu tun hat. Zumindest denken das einige Leute. Mein Chef ist daran nicht ganz unschuldig. Seitdem er einmal mitbekommen hat,…