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Das total billige Parkhaus

Freitag, den 19. Oktober 2018
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Wer ins Parkhaus fährt, der weiß in der Regel: So ganz billig kommt man da nicht wieder raus. Deshalb gondelt man in der Regel auch erst mal in der Gegend rum, ob man nicht doch irgendwo kostenlos parken kann. Oder wenigstens preiswerter.

Im hessischen Bad Homburg gibt es die Taunus-Therme. Was es da nicht so unbedingt gibt: Parkplätze. Aber in unmittelbarer Nähe weisen Schilder auf ein Parkhaus hin.
Letztlich bleibt einem nichts weiter übrig, als dieses Parkhaus zu benutzen.
Man sucht sich einen Platz, läuft zum Ausgang – und da fällt einem was auf. Es gibt keine Parkautomaten, an denen man die Gebühren zahlen kann.
Weil das Parkhaus gebührenfrei ist.

Bad Homburg hat ein Parkhaus, das man kostenlos nutzen kann. Feine Sache!

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Zehnmal um den Block

Donnerstag, den 18. Oktober 2018
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Frankfurt/Main scheint eine Autofahrerstadt zu sein. Zumindest habe ich keine Anzeichen für eine Parkraumbewirtschaftung entdecken können.
Dennoch war es eine mutige Idee, mit dem auto in die Stadt zu fahren, dort einen Parkplatz zu suchen, um dann zur Buchmesse zu laufen. Dennoch kam ich frohen Mutes von der Autobahn direkt in die Stadt. Große Schilder wiesen auf Parkhäuser direkt an der Messe hin – aber ich wollte ja eventuell bis zum Abend in Frankfurt bleiben – und irgendwie auch nur ungern für das Parken bezahlen.

Abseits der großen Straßen führen viele Wege durch die Wohngebiete. Aber überall Autos und keine Parklücken. Also rechts herum, noch mal rechts herum – und immer nach einer Lücke suchen. Eine schnappte mir jemand nur wenige Meter entfernt weg. Eine andere – als ich schon umdrehte – war auch schon wieder belegt. Ein wahrer Kampf um die Parkplätze. Was muss das für eine Hölle sein, wenn man dort wohnt.
Gute 45 Minuten gondelte ich kreuz und quer durch die Gegend, einige Straßen habe ich sicherlich fünfmal befahren – bis endlich was frei war.
Rechnet man noch einen Stau auf der A6 hinzu, kam ich zwei Stunden zu spät zu meiner Verabredung. Aber immerhin musste ich tatsächlich nicht sehr weit zur Messe laufen. Und zahlen musste ich auch nichts.

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Kommt die A5-Bahnstrecke?

Sonntag, den 14. Oktober 2018
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Wer auf der A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt unterwegs ist, wird sich wundern. Ab Zeppelinheim steht an beiden Fahrbahnrändern eine Strom-Oberleitung. Fast sieht es so aus, als würde direkt an der Autobahn eine Bahnstrecke entstehen. Fehlt eigentlich nur noch das Gleis. Wer ganz rechts fährt, ist unter der Oberleitung unterwegs.

Aber: Kein Zug. Sondern Elektro-Lkw. Ab Anfang 2019 ist das eine 6 Kilometer lange Teststrecke für Lkw mit Elektroantrieb – der eHighway. Die Wagen sollen an die Leitung “andocken”, wie auch eine Lok, und dann während der Fahrt Strom tanken – zum Beispiel, bevor sie in die Stadt fahren.

Einerseits sieht das Gebilde sehr hässlich aus. Andererseits wird es wohl nicht so sein, dass alle Autobahnen und überall irgendwann mal mit solchen Oberleitungen versehen sind. Und natürlich kann es aber auch nur gut sein, wenn es Ideen gibt, wie man die Innenstädte sauberer bekommt – indem die Lkw vor der Stadteinfahrt eben Strom aufladen können.
Immerhin handelt es sich auf der A5 um die größte derartige Teststrecke der Welt.

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Blindflug auf dem Ernst-Reuter-Platz

Mittwoch, den 3. Oktober 2018
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Ich habe eigentlich keine Probleme, bei schwierigen Wetterlagen Auto zu fahren. Eines aber ist in Berlin schwierig: im Dunkeln im Regen zu fahren. Dann nämlich sind die Fahrbahnmarkierungen auf den allermeisten Straßen schlicht nicht mehr zu erkennen. In Berlin bekommt man es offenbar einfach nicht hin, die Linien ab und zu mal zu erneuern.

Auf dem Spandauer Damm werden die Spuren ein paar mal verschwenkt, und man kann nur hoffen, den davor Fahrenden folgen zu können, denn Linien sind nicht mehr zu erkennen.

Katastrophal wird es dann auf dem Ernst-Reuter-Platz. Da macht man als Autofahrer den absoluten Blindflug. Im Normalfall wird man dort ganz gut durchgeleitet, aber momentan gibt es dort eine Baustelle, und die Spuren verlaufen anders als normalerweise.
Im Dunkeln und im Regen sind die Spurlinien nicht zu erkennen. Man fährt einfach und hofft, dass nebenan niemand ist, den man wegkachelt.

Ebenso in der Budapester Straße, in der ich irgendwann gemerkt habe, dass ich auf der Busspur unterwegs bin – und die Autos vor mir auch. Man konnte es schlicht nicht erkennen.

Was passiert eigentlich, wenn man da einen Unfall baut? Wenn die schlecht zu erkennenden Linien daran schuld sind? Kann man dann Berlin verklagen.
Ich tippe mal: nein.

ORA aktuell

Unfall führt in Oranienburg zu Verkehrschaos

Freitag, den 28. September 2018
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An der Kreuzung Stralsunder Straße/Bernauer Straße sind am Dienstagnachmittag gleich vier Autos zusammengestoßen. Dabei sind zwei Leute verletzt worden, wie die Polizei mitteilte.

Die Staus, die im Bereich Stralsunder Straße und Willy-Brandt-Straße sowieso schon immer recht lang sind – wegen der gesperrten Dropebrücke – wurden danach noch länger. Es kam zu einem vorübergehenden Verkehrschaos.

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Nur unterschreiben reicht nicht

Mittwoch, den 26. September 2018
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Schwante muss sicherer werden. Das finden die Eltern, die ihre Kinder in die dortige Kita schicken. Sie fordern eine Tempo-30-Zone in der Bahnhofstraße im Bereich der Kita und des Altenheimes. Zumindest dachte ich das.

Am Sonnabend fand dort, an der Straße, eine Aktion statt, bei der auf die Situation aufmerksam gemacht werden sollte – organisiert von einer Mutter. Es waren um die zehn Leute da. Das ist, vorsichtig gesagt, nicht gerade viel. Und das am Wochenende.

Wo sind sie denn, die Eltern, die für etwas kämpfen wollen? Die sich zeigen wollen, die etwas verändern möchten?
Ja, sicher, eine Petitionsliste, auf der mehr als 160 Menschen unterschrieben haben, ist durchaus bemerkenswert. Aber einen Krakel auf einen Papierbogen zu setzen, das ist sehr einfach. Petitionen sind heute fix verfasst und unterschrieben, aber das kann doch nicht alles sein?
Wenn man wirklich für etwas einsteht, dann muss da mehr kommen. Deshalb war die Veranstaltung sehr bemerkenswert – im negativen Sinn.

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Reklamewege

Montag, den 24. September 2018
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Wenn sich Kommunen besonders freuen, dass ich bestimmte Firmen bei ihnen angesiedelt haben, dann werden auch schon mal Straßen nach diesen Unternehmen benannt. Manchmal wirkt das allerdings schon ziemlich befremdlich.

In Blumberg bei Berlin gibt es eine McDonald’s-Straße. Sie führt ins Gewerbegebiet, in dem sich auch McDonald’s befindet. Allerdings ist McDonald’s nicht in der McDonald’s-Straße. Vielleicht wäre das dann ein bisschen zu viel Reklame gewesen. Im selben Gewerbegebiet gibt es auch eine Möbel-Hübner-Straße.

Oranienburg macht’s nach – da gibt es auch eine Rewestraße am Zentrallager, ebenso eine Orafolstraße. Wann kommt die Sky-Oase-Straße oder die Subwayallee?