ORA aktuell

823er-Bus soll nun doch wieder fahren

Montag, den 6. Juli 2020
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Die Tourismus-Buslinie 823 zwischen Oranienburg, Germendorf, Sommerswalde, Schwante und Kremmen soll nun doch wieder fahren. Der Landkreis Oberhavel unterstützt die Wiedereinrichtung der Linie mit 10.000 Euro. Ursprünglich war der Betrieb für 2020 ausgesetzt worden, weil einige Kommunen wegen der Haushaltslage rund um das Coronavirus die Finanzierung nicht leisten wollten.
Am 18. Juli soll der Bus wieder sonnabends und sonntags fahren – wie geplant bis 31. Oktober.

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ORA aktuell

Oranienburger Albert-Buchmann-Straße gesperrt

Sonntag, den 28. Juni 2020
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Vom 29. Juni bis 31. Juli wird die Albert-Buchmann-Straße in Oranienburg im Bereich zwischen Augustin-Sandtner- und Walther-Bothe-Straße gesperrt. Das meldet die Stadtverwaltung.
Grund sind Straßenbaumaßnahmen im Zuge des Ergänzungsbaus der Havelgrundschule. Es werden zwei Zufahrten zu den neuen Parkplätzen der Schule gepflastert. Auf einer Länge von 40 Metern wird die Straße grundhaft ausgebaut.

Die Busse werden umgeleitet, Haltestellen fallen aber nicht weg.

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RTelenovela

Richtig holpern

Donnerstag, den 25. Juni 2020
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Die spannendste Verkehrsbeobachtungsstelle der vergangenen Tage in Oranienburg war eine Baustelle in der Stralsunder Straße. Quer über die Straße waren dicke Kabel verlegt worden. Damit die Autos nicht direkt drüber rollen konnten, wurden diese Kabel unter eine Art Brücke gelegt. Über die Brücke mussten alle Autos langsam rüberholpern.
Macht man das zu schnell, droht das Auto aufzusetzen. Denn der Holperer ist natürlich ziemlich groß. Schilder wiesen auf Tempo 10 hin, aber eigentlich war selbst das zu schnell.

Ich selbst hatte folgende Strategie. Dann ranfahren und dann rüberrollen. So schnell, dass man noch Schwung hat, aber so langsam, dass man nicht zu viel Schwung hat und unten aufsetzt. Das passiert, wenn man im falschen Moment Gas gibt. Sind die Vorderräder drüber, gibt man ganz kurz Gas, um wieder etwas mehr Schwung zu haben, dann geht es mit den Hinterrädern drüber.

Umso spannender, mal die anderen zu beobachten. Neulich war ich zu Fuß unterwegs und blieb da einfach mal zehn Minuten stehen.
Da gab es die Autos, die schlicht zu schnell waren und fix mal in der Mitte aufsetzten, weil die Federung zu stark beansprucht wurde. Andere nahmen zu wenig Anlauf und rollten vor der Kabelbrücke wieder zurück. Sie mussten einen zweiten Anlauf nehmen. Busse holperten besonders stark, wegen der Größe der Fahrzeuge, die Leute im Bus wurden stark durchgeschüttelt. Ein Auto stoppte vor der Kabelbrücke und die Frau hinterm Steuer musste erst mal schalten und verursachte ein sehr unangenehmes Geräusch. Ein Mann gab dagegen zu früh Gas, nämlich schon, als er nur mit der Vorderrad drüber war, das tat dann hinten besonders weh und rumpelte ordentlich.

Am Mittwochmorgen war die Kabelbrücke auf einer Seite kaputt, am Mittag war sie dann samt Kabel ganz weg.

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ORA aktuell

Coronavirus: Bus 823 fährt 2020 nicht

Freitag, den 5. Juni 2020
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Die Tourismusbuslinie 823 fährt 2020 nicht. Das teilte Peter Leys (BfO), der Bürgermeister von Oberkrämer, am Donnerstag der Märkischen Allgemeinen mit.
Der Bus verbindet Oranienburg mit Sommerswalde, Schwante und Kremmen. Wegen der unklaren Finanzlage als Folge des Coronavirus könne der Bus in diesem Jahr nicht bezahlt werden, so Leys. Die Kommunen Oberkrämer, Kremmen und Oranienburg sowie Gewerbetreibende an der Strecke gaben Geld für den Betrieb der Linie, die am Wochenende und an Feiertagen unterwegs war.
2021 soll die Linie wieder eingesetzt werden.

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RTelenovela

Autokult in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 26. Mai 2020
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Wisst ihr noch, damals, als wir in Oranienburg ständig im Stau gestanden haben? Als wir den Bereich zwischen Eisenbahnbrücke und Breite Straße im Schneckentempo befahren haben?
In der Hinsicht hatte die Coronakrise ja auch was Gutes – wenn man doch mal irgendwo hin musste, da war die Oranienburger Innenstadt immer frei. Und dir wird sicherlich die Vergangenheitsform im letzten Satz aufgefallen sein. Denn am Montag fühlte ich mich an alte Zeiten erinnert, als ich plötzlich in der Breiten Straße stand und es nicht mehr weiter ging. Im Schritttempo bis zum Schloss und über die Schlossbrücke. Stau auf beiden Seiten.
Eine der wenigen Tatsachen, die ich in den vergangenen Monaten nicht wirklich vermisst habe.

Aber das Auto erlebt eine neue Relevanz: Plötzlich gibt es wieder Autokinos, die plötzlich hier und da eröffnen, weil man ja ins richtige Kino (noch) nicht kann. Demnächst öffnet eins in Nauen, allerdings überwiegend mit Uralt-Filmen. Und es gibt Konzerte, bei denen die Musiker auf einem Parkplatz vor Hunderten Autos spielen. Gerade Letzteres wirkt aber schon ein bisschen bekloppt. Da spielen die Leute vor einer Blechlawine, und es wird nicht geklatscht, sondern gehupt. Und dass man dafür dann wahnsinnig viel Geld ausgibt – muss man ja nicht zwingend verstehen…

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RTelenovela

Radtour (40): Dreharbeiten am Kanal

Mittwoch, den 20. Mai 2020
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(39) -> 23.4.2020

Diesmal fand die Radtour aus einem besonderen Grund statt. Für ein Himmelfahrt- und Herrentagsspecial von KeineWochenShow wollten wir eine Radtour am Oranienburger Kanal unternehmen.
Dafür ist der Radweg zwischen der Brücke an der Kremmener Straße und Pinnow entlang des Kanals wunderbar geeignet. Er führt immer entlang des Wassers, man sieht viel Grün, man radelt an Feldern vorbei und ist, wenn man Oranienburg verlassen hat, in der puren Natur.

Wir hatten die Kamera dabei, auch das Stativ. Wir stoppten in Sichtweite des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes, auf dem jetzt noch eine große Halle steht. Vorher hielten wir an der ehemaligen Eisenbahnbrücke, über die die Kremmener Bahn führte. Die Bahnstrecke gibt es nicht mehr, und es ist eine von sehr wenigen Brücken, die überhaupt noch da sind.
Problematisch ist die Überfahrt über die Walther-Bothe-Straße. Man kann leider nicht unter der Brücke hindurch, der Radweg führt hoch zur viel befahrenen Straße. Bis man rüber kann, das dauert schon mal.
Zwischendurch stoppten wir an einer Bank für eine längere Moderation. An einem kleinen Kanal schlossen wir die KeineWochenShow-Radtour ab.
Immer wieder sind uns Jogger begegnet oder andere Radler, ab und zu schossen auch Raserradler an uns vorbei.

Was bei dieser Radtour für unsere kleine Sendung raus kam, könnt ihr ab Donnerstagabend auf Youtube sehen.

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Mittendrin – Flughafen Frankfurt

Samstag, den 16. Mai 2020
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MI 13.05.2020 | 21.20 Uhr | hr fernsehen

Der Pilot, der seine Maschine gerade in Frankfurt/Main gestartet und in die Luft gebracht hat, zeigt auf das Radar. Zu sehen ist: nichts. Jedenfalls kein anderes Flugzeug. Es herrscht gähnende Leere am Himmel.
Es sind besondere Zeiten für den Luftverkehr. Die Zahl der Fluggäste ist in Zeiten des Coronavirus extrem zurückgegangen, viele Flugzeuge bleiben am Boden.
Gut, dass das hr fernsehen jede Woche eine Dokureihe über den Flughafen Frankfurt im Programm hat. Durch die Coronakrise hat sie in den vergangenen Wochen eine besondere Aufmerksamkeit bekommen.

“Mitten – Flughafen Frankfurt” heißt die Reihe, die in diesen Tagen eine Wendung genommen hat, mit der niemand gerechnet hatte. Plötzlich geht es am Mittwochabend um leere Gates im Terminal. Es geht um Besprechungsrunden, in denen besprochen wird, wann und wo die Flieger gebraucht werden, um Urlauber zurückzuholen oder um Fracht zu transportieren. Auf dem Flugfeld steht ein Flieger aus Asien, der sich wohl verfahren hat und bei dem erst mal geklärt werden muss, ob Kranke an Bord sein könnten. Währenddessen stehen die Fotografen, die Spotter, am Rand des Flughafengeländes, um Flieger vor die Linse zu bekommen, die sonst nie in Frankfurt/Main landen.

Es sind spannende Zeiten, gerade auch für so eine Reihe, die nun auch den Ausnahmezustand darstellt. Dafür hat der hr schnell noch zwei Extrafolgen herstellen lassen. Und kein Wunder, dass diese Folgen auf Youtube teilweise fast schon eine Million Klicks erreicht hat. So viele Zuschauer erreichen Doku des hr sonst nicht so oft.
An diesem Mittwoch herrschte dann wieder Normalität, es lief wieder eine vor Corona produzierte Folge – in der viele Flieger und Menschen unterwegs waren. Kommt einem schon unwirklich vor.

-> Eines der Corona-Specials der Dokureihe in der ARD-Mediathek (bis 6. Mai 2021)

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