Verkehr in Oranienburg-Süd: Am Kanal ist Testobjekt

In der Straße Am Kanal werden seit Montag verschiedene Verkehrskonzepte erprobt. Hintergrund ist, dass sich Anwohner über zu viel Durchgangsverkehr auf der schmalen Straße beschweren.

Bis 22. Mai ist nun die Einfahrt von der Nordseite aus ab der ehemaligen Bahnbrücke gesperrt – nur Anlieger dürfen reinfahren. Ab dem 22. Juni gilt dann eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Norden, dann dürfen auch Anlieger nicht durch.

Im Herbst folgt eine dritte Testphase. Alle Konzepte sollen danach ausgewertet werden.


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Kommentare

8 Kommentare zu „Verkehr in Oranienburg-Süd: Am Kanal ist Testobjekt“

  1. Daggi

    Klingt für mich nach viel zu viel Aufwand für ein recht begrenztes Problem. Eine Variante auszusuchen hätte es wohl auch getan anstatt jetzt noch den Verkehr zu analysieren. Hat man wenigstens eine aktuelle Messung die zeigt, dass es ein echtes Problem ist? Ich wette, nicht. Anwohner regen sich ja gern mal über jeden Pups auf

  2. RT

    Doch, hat man. Es gab eine Anwohnerversammlung, wo das erörtert wurde.
    Ich vermute ja, dass wenn überhaupt sich nur Variante 1 durchsetzt, weil die Anwohner ja selbst keinen Bock haben, lange Umwege zu fahren wegen der Einbahnstraße.

  3. Daggi

    Erfahrungsgemäß bringen solche ‚Anlieger frei‘ Regelungen aber nichts, entweder weil der Verkehr zum großen Teil aus Anliegern besteht oder es einfach ignoriert wird. Kontrollieren lässt sich das ja nicht wirksam. Vielleicht hat man sich deswegen für diese Testerei entschieden, um den lieben Anwohnern das vor Augen führen zu können.
    An der Kreuzung Bote-Berliner staut es sich zwar durchaus regelmäßig, nur habe ich beobachtet, dass selbst die naheliegende Schleichumfahrung Richtung Berlin durch die weiße Stadt kaum genutzt wird. Die Leute stellen sich größtenteils brav an. Daher bezweifle ich halt, dass es dort hinten wirklich einen nennenswerten Anteil an Durchgangsverkehr gibt. Das werden eher Leute sein, die in Süd wohnen.

  4. RT

    Ich glaube auch, dass das wenig bringt.
    Und die Einbahnstraßenregeleung wird die Anwohner selbst auch viel zu sehr nerven, bzw gab es die ja schon mal und wurde dann zurückgenommen.

  5. Daggi

    Ach tatsächlich? Das macht das ganze ja noch absurder und bestätigt meine Ansicht, dass viel Wind um wenig Problem gemacht wird, dazu mit wenig Aussicht auf eine zufriedenstellende Lösung. Aber ist natürlich schwer, den lieben Anwohnern auch mal zu sagen, dass sie einfach mal klar kommen sollen, lieber gibt man für Verkehrszählungen Geld aus und macht daraus ein Projekt.

  6. RT

    Na ja, grundsätzlich finde ich eine solche Anwohnerbeteiligung ja gut. Wenn dann rauskommt, dass Maßnahmen kontraproduktiv sind, ists ja auch eine Erkenntnis.

  7. Daggi

    Wenn man vorher schon weiß, dass ‚Anlieger frei‘ nichts bringt und Variante 2 ‚Einbahnstraße‘ auch schon probiert und wieder abgeschafft wurde, kann man sich den Zirkus doch wohl sparen oder nicht? Was soll sich denn geändert haben?

  8. RT

    Man weiß es ja nicht vorher.

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