RTelenovela

Herbstfeste in Zeiten des Coronavirus

Mittwoch, den 14. Oktober 2020
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Die Lichternacht in Oranienburg. Für mich ist sie immer der Start für den Vorweihnachtscountdown. Das erste Mal im Herbst, dass Buden aufgebaut werden, dass ich mir gebrannte Mandeln kaufe, vielleicht auch die erste weiße Schokobanane der Wintersaison. Wir sind draußen, es ist kühl, es ist dunkel, und die Stimmung ist gut.
Weiter geht es mit dem Martinimarkt in Neuruppin. Wir laufen zu den verschiedenen Buden, es gibt heiße Schokolade mit Schuss (Amaretto!), wieder eine weiße Schokobanane, und auf das Riesenrad geht es auch.
Dann ist schon November, und der Beginn der Weihnachtsmarkt-Saison rückt nahe.

Dieses Jahr: hm. Mal gucken. Die Lichternacht in Oranienburg fällt aus. Der Martinimarkt fällt aus. In Neuruppin gibt es diesmal vor der eigentlichen Marktzeit einen abgespeckten Rummel. Welcher Weihnachtsmarkt in Berlin stattfinden wird, ist noch offen. In Oranienburg und den allermeisten anderen Orten in der Region fällt er aus.
Das wird ein trauriger Herbst – aber andererseits kann ich mir momentan ein Gedrängel auf solchen Märkten aus guten Gründen beim besten Willen nicht vorstellen.

In der Adventszeit müssen wir uns wohl was anderes einfallen lassen. Am besten machen wir es uns zu Hause besonders gemütlich und festlich. Nur das mit den gebrannten Mandeln und der Schokobanane dürfte schwierig werden. Und warum werden nicht wenigstens ein paar länger stehende Buden in der Oranienburger City zugelassen?

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KeineWochenShow

#192 – Harry Krischner und das Grab von Helmut

Sonntag, den 6. September 2020
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Wir sind wieder daheim und in unserem Carport-Studio. Dennoch blicken wir noch mal auf einige Urlaubserlebnisse zurück, die es bisher nicht in die Sendung geschafft haben. Vom ersten Kinobesuch in Oranienburg nach der Coronapause, über das Rundfunkmuseum in Werben an der Elbe, dem Grab von Helmut Kohl in Speyer bis zu einem seltsam vollgestellten Buchladen in Hannover.

Aber wir sprechen auch über aktuelle Themen. Es geht um die Anti-Coronademo in Berlin und die Ereignisse am Reichstag. Wir fragen uns, was eigentlich im Coronavirus-Jahr mit den Weihnachtsmärkten und mit dem Martinimarkt in Neuruppin wird. Wir sprechen über die Vergiftung von Alexei Nawalny und die Verstrickung von Russland in diesen Fall. Und Bier gibt es natürlich auch – inklusive einer Idee, warum die Brauerei eventuell bald Pleite geht.

Das und mehr in KeineWochenShow #192 auf Youtube.

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KeineWochenShow

#184 – Bei Achim in Bremen

Sonntag, den 12. Juli 2020
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Diese Sendung findet natürlich nicht bei Achim in Bremen statt, aber sowohl Achim als auch Bremen stehen in der KeineWochenShow zumindest kurz mal im Mittelpunkt. Und eine Fahne in unserem Kellerstudio, die überraschenderweise doch nicht abgehangen werden muss.

Diesmal geht es um das Reisen in der Zeit des Coronavirus – die Kreuzfahrtschiffe wollen wieder ablegen. Und dann steht in diesem Jahr auch noch der Neuruppiner Martinimarkt auf der Kippe. Nicht abgesagt, aber verschoben ist die diesjährige Ausgabe von “Wer besiegt Paul?” in Hohen Neuendorf. Darüber spricht Paul Aurin in einem kurzen Interview.
Außerdem diskutieren wir darüber, ob Oranienburg ein weiteres Einkaufszentrum braucht, und wir schauen noch mal kurz auf die Maskennäh-Aktion in Bärenklau, wo es ein Endergebnis gibt.

Das und noch viel mehr in KeineWochenShow #184 auf Youtube.

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RTelenovela

Martini und der bunte Turm

Sonntag, den 3. November 2019
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2018 -> 4.11.2018

Martinimarkt 2019! Die größte Attraktion auf der Neuruppiner Kirmes in diesem Jahr ist der View-Tower. Das Ding ist fast 80 Meter hoch, wird bunt angestrahlt, und die Plattform fährt hoch und runter. Ganz langsam. Das Ding ist auch für die geeignet, die vielleicht für das Riesenrad zu ängstlich sind. Das allerdings gibt es auch in diesem Jahr.
Der Andrang am Sonnabend war groß. Die Schlange ist nicht kleiner geworden, was auch daran liegt, dass erstaunlich wenige Leute pro Durchlauf auf die Plattform gelassen worden sind.
Wir hatten zu wenig Geduld, auch weil plötzlich gar nichts mehr ging – scheinbar gab es technische Probleme, denn die Türen schlossen sich und öffneten sich auch nicht wieder. Stattdessen drehte sich irgendwann die Plattform einmal rum, woraufhin wieder gar nichts passierte.
Das Beste in solchen Situationen ist übrigens immer: Information. Statt der überlauten Musik aus den Lausprechern wäre eine kurze Ansage nicht ganz unnett gewesen.
Wir verzichteten dann doch, was aber jetzt unsere Stimmung auch nicht unbedingt schmälerte.

Noch ein neues Highlight: Flammlachs! Flammlachs ist leider sehr lecker, und auch ein bisschen teuer. Auf dem Martinimarkt kostet ein Brötchen mit Flammlachs, Salat und Soße 7 Euro. Wobei das Brötchen auch gut gefüllt ist. Überhaupt ist es immer wieder erstaunlich, was für eine Bandbreite an Speisen auf dem Martinimarkt angeboten wird: Bratwurst, Bouletten, Hot Dogs, Pizza, Nudeln, Baguettes, Sandwiches, Pferdefleisch, Fisch, Waffeln, Schoko-Obst, Crepes – und ich habe ganz sicher noch sehr viel nicht genannt.
Als ich 2009 beruflich in Neuruppin war und jeden Tag auf den Martinimarkt konnte, da konnte ich im Laufe der Tage alles probieren, was ich wollte. Wenn man nur drei Stunden dort ist, muss man sich natürlich entscheiden, und diese Entscheidung fällt nicht immer einfach.

PS: Manche finden ja die weißen Schokobananen eklig, die ich mir gerne kaufe. Für die Leute die gute Nachricht: Ich bin umgeschwenkt – zur weißen Schoko-Ananas. Lecker!

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#97 – Martini und das Meer im Nebel

Sonntag, den 11. November 2018
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Wie ist es eigentlich im November in Binz an der Ostsee? Diese Frage klären wir in der neuen Ausgabe von KeineWochenShow. Auch mit dem Riesenrad auf dem Neuruppiner Martinimarkt werden wir fahren. Wir sind also ein bisschen unterwegs.

Ausführlich sprechen wir aber auch über Oliver Polak, der Jan Böhmermann vorwirft, ein Antisemit zu sein. Ein Vorwurf, der uns sehr verwundert, zumal die Umstände dieses Vorwurfes mehr als merkwürdig sind.
Welche Bedeutung der 9. November für Deutschland hat, ist ebenso ein Thema wie die Football Leaks und die “Sing meinen Song”-Teilnehmer für 2019.

Natürlich gibt es auch wieder ein Probierbier, Promi-Geburtstage und einen CD- und Buchtipp. Das alles und mehr in KeineWochenShow #97 auf Youtube.

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Martini und die Glücksmünzen

Sonntag, den 4. November 2018
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Martinimarkt 2018! Auf dem großen Neuruppiner Jahrmarkt kann man ja so einiges machen. Man kann essen und trinken. Man kann den Magen wieder leeren, in dem man sich in diverse Fahrgeschäfte begibt. Oder man kann spielen.

Wir haben da etwas Spannendes entdeckt. Man bezahlt 5 Euro, dann bekommt man 50 Münzen in einem Becher in die Hand gedrückt. Damit geht man zu einem Automaten. Dort kann man Münzen reinfallen lassen. Macht man das geschickt, dann fällt die Münze auf eine Fläche, und ein Schieber schiebt diese Münze samt der dort schon liegenden Münzen so weit, dass sie auf die untere Fläche fallen. Dort gibt es auch einen Schieber, der schiebt die Münze in den da auch schon vorhandenen Stapel, und im Idealfall fallen weitere München in den Auswurf. Oder, noch besser: Chips mit Punkten.

Stellt man sich einigermaßen clever an – und das haben wir natürlich – bekommt man dadurch immer wieder Münzen zurück, wie in einem Kreislauf. Das Spiel geht immer weiter.
Irgendwann entwickelt man Strategien, wann man wo die Münzen einsetzen muss, damit sich auf den beiden Feldern was tut. Eine gute halbe Stunde haben wir das gespielt, und dass man das mit einem einmaligen Geldeinsatz machen kann, ist erstaunlich.

Wir kamen schließlich auf 9000 Punkte. Ein paar Kleinigkeiten gab es dafür – einen Plüschstern, Stoffwürfel, einen Spielzeugbuddha. Für die schönen, größeren Stofftiere wären mehr als 40.000 Punkte fällig gewesen, und dafür hätten wir noch eine Weile spielen müssen. Das ist dann für die Martinimarkt-Hardcore-Fans, die jeden Tag dorthin kommen.
Allerdings merkt man auch ein bisschen, wie Spielsucht entsteht. Aber wirklich nur ein bisschen.

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Darauf (k)eine Ketwurst

Donnerstag, den 23. August 2018
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Im nächsten Jahr feiert die Ketwurst ihren 40. Geburtstag. Eine Ketwurst besteht aus einer Brühwurst, die in ein längliches Brötchen geschoben wird. In jenes Brötchen wurde zuvor ein langes Loch gebohrt und Ketchup eingefüllt. Erfunden wurde sie in der DDR, genauer: in Ost-Berlin.

In einem Neuruppiner Einkaufszentrum gibt es einen Stand, an dem Ketwurst verkauft wird, und – warum auch immer – ich hatte mal wieder Appetit auf Ketwurst. Der Mann im Wägelchen fragte mich, was ich denn für eine Soße haben wolle. Tatsächlich bot er neben dem üblichen Ketchup weitere Sorten. Worauf ich anmerkte, dass ja die Ketwurst immer mit Ketchup gegessen werde.

Ohje. Daraufhin begann der Ketwurstmann einen langen Vortrag darüber, dass das ja nicht stimme, und es stünde nirgendwo, dass es Ketwurst nur mit Ketchup gäbe. Dabei steht ja das “Ket” für Ketchup. Ich hörte mir den nicht wirklich spannenden, besserwisserischen Vortrag an, kaufte eine Ketchup-Ketwurst und stellte fest, dass sie leider nicht so dolle war. Aber darüber wollte ich dort keinen “Gegen-Vortrag” halten…

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