RTelenovela

Cinemaxx in Zeiten des Coronavirus

Mittwoch, den 8. Juli 2020
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Einerseits freue ich mich sehr, dass nach dreieinhalb Monaten Pause nun endlich wieder die Kinos öffnen dürfen. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Kinos schon sehr viel länger geöffnet, und ab und zu hatte ich überlegt, ob ich nicht mal nach Neustrelitz fahre – der nächste Kino-Ort von uns aus in MV. Aber daraus wurde nichts, es wäre weit mehr als eine Stunde Hinfahrt und auch Rückfahrt gewesen.
In Brandenburg dürfen Kinos eigentlich schon seit Anfang Juni wieder öffnen, aber zumindest in Oranienburg tut sich in der Hinsicht bis heute nichts.

Nun also Berlin, das Cinemaxx am Potsdamer Platz. Schön, wieder da zu sein. Und dennoch war der Besuch irgendwie bedrückend.
Sonntagabend, und das Kino ist ziemlich leer. Maske auf. Ein einziger Schalter ist geöffnet, und auch dort steht niemand, ich komme gleich ran. Die Platzfindung ist irritierend, weil mir die Verkäuferin zwar die Übersicht zeigt, sie darf aber nur bestimmte Plätze verkaufen. Das Ticket ist sehr viel preiswerter als sonst: 6,99 Euro für alle Plätze.
Danach muss man einen Zettel ausfüllen. Damit die Kinoleute wissen, wer wann da war, falls…
Mein Film läuft ganz oben, Getränke und Popcorn gibt es aber nur ganz unten. Auch dort ist nur ein Schalter geöffnet, zwei Leute stehen vor mir – mit Abstand. Das Kino ist nicht ganz leer, aber es sind nur sehr wenige Leute dort. Ich kaufe eine Cola und gehe nun ganz nach oben.
Ich schaue “Guns Akimbo”, leider keine gute Wahl zum Neustart, und wir sind zehn Leute im Saal. Eigentlich werden die Plätze so verkauft, dass die Reihe davor und dahinter nicht verkauft oder nur versetzt verkauft werden. Das scheint das Pärchen, das später kommt, vergessen zu haben. Sie setzen sich im ziemlich leeren Kino in die Reihe vor mir. Direkt vor meinen Sitz. Manchmal fasst man sich an den Kopf, und ich wechsele die Reihe und gehe eine weiter nach hinten.
Während man im Saal sitzt, kann man die Maske abnehmen, geht man wieder raus, muss auch die Maske wieder über Mund und Nase. Ich verlasse das Kino, nehme draußen wieder die Maske ab.

Schön, dass ich wieder ins Kino kann. Aber es macht auch traurig, wie wenig los ist, welcher Aufwand betrieben werden muss. Und ich frage mich, wie lange so ein Kino das wirtschaftlich durchhalten kann.

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KeineWochenShow

#183 – Nur für echte Typen!

Sonntag, den 5. Juli 2020
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Das Coronavirus beschäftigt uns weiter – immerhin sind die Zahlen in den USA weiter hoch, und irgendwie scheint es da die Politik nicht zu kümmern. Die Coronakrise bringt aber auch einen neuen Trend mit sich – Autokinos. Inzwischen gibt es auch in Brandenburg – seit dieser Woche in Mildenberg – und Berlin mehrere.

Und wir erinnern an ein Ereignis vor 25 Jahren. Ende Juni und Anfang Juli 1995 war in Berlin der Reichstag verhüllt. Wir erinnern mit Originalaufnahmen von damals an dieses tolle Ereignis.

Außerdem geht es um Sido, das geschlossene Colosseum-Kino in Berlin und weitere Themen – in KeineWochenShow #183 auf Youtube.

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aRTikel

Mit eigenen Songs im Studio

Samstag, den 4. Juli 2020
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Die Band Maxi aus Schwante nimmt gerade in Berlin-Charlottenburg erstmals 13 selbst geschriebene Lieder für ein Album auf

MAZ Oberhavel, 4.7.2020

Schwante.
Rastlos. Sorgenfrei. Unendlich Zeit. Pack den Koffer. Bei diesen Stichworten handelt es sich um Lieder. Und gleichzeitig um echte Meilensteine.
Die Band Maxi aus Schwante gibt es bereits seit 2014, und bislang sind es vor allem Coversongs, mit denen Sängerin Maxi Ulrich (31), Schlagzeuger Robert Hörster (32) und Gitarrist Oliver Dolgener (30) auf sich aufmerksam machten. Jetzt aber wollen die Musiker auch mit eigenen Liedern überzeugen. Mit 13 selbst geschriebenen Songs sind sie momentan im „One Pro Music“-Studio in Berlin-Charlottenburg, um diese Lieder aufzunehmen.

Acht Tage lang dauern die Aufnahmen – gerade befindet sich die Band im zweiten Aufnahme-Wochenende. „Wir sind jetzt beim sechsten Song“, sagte Maxi Ulrich am Donnerstagnachmittag. Die Lieder schreiben die drei Bandmitglieder mehr oder weniger zusammen. „Aber das ist ziemlich unterschiedlich“, sagt Oliver Dolgener. „Manchmal habe ich eine Idee, die dann ausgearbeitet wird, dann schreibt Maxi auf diese Melodie einen Text, oder Maxi hat einen Text, und dann schreiben wir die dazu passende Musik.“
In allen ihren 13 Liedern, die sie momentan in Berlin aufnehmen, kommt ein Wort immer wieder vor. „Das ist uns letztens aufgefallen“, sagt der Gitarrist. Es ist das Wort „Zeit“. Deshalb überlegen Maxi, Robert und Oliver auch, dass das Wort auch irgendwie im Namen des Albums auftauchen sollte. „Im Lied ,Rastlos’ geht es darum, dass man nie zur Ruhe kommt, sich selber Druck macht, die Arbeit nicht zu schaffen und man in Richtung Burnout geht“, erzählt Oliver Dolgener. Und Maxi erzählt über das Lied „Briefe an mich“: „Da geht es darum, dass man alte Briefe findet und einen Flashback bekommt, die Briefe rekapituliert und die Gedanken niederschreibt.“

Bei den Liedern handelt es sich um deutschsprachige, handgemachte Musik. „Die Texte kommen wirklich aus dem eigenen Leben“, sagt Maxi Ulrich. „Jeder findet sich darin wieder.“ Die Musiker wollen sich treu bleiben. Wer mal einen Auftritt von Maxi erlebt hat, wird sich an die Lagerfeuer-Stimmung erinnern. Das wollen sie auch bei den jetzigen Aufnahmen rüberbringen. „Wir bleiben uns treu, wir bauen nichts ein, was wir live nicht spielen können“, sagt Oliver Dolgener. „Darauf legen wir großen Wert.“ Die Band verortet sich im Bereich der Singer-Song-Writer.

Die Aufnahmetage im Studio in Berlin-Charlottenburg beginnen immer gegen 10 Uhr. „Dann besprechen wir, welche Songs wir aufnehmen. Wir überlegen aber eigentlich schon am Vorabend, welche zwei Songs wir am nächsten Tag aufnehmen wollen“, erzählt Maxi Ulrich. Zwei- bis dreimal werde der Song in der eigentlichen Besetzung durchgespielt. Wirklich eingespielt für die Aufnahme werden die Elemente aber einzeln, zur Hilfe kommt am Anfang ein Metronom, das den Takt vorgibt. „Wir stehen nicht zusammen im Studio“, sagt Maxi Ulrich. „Wir sind ja eigentlich eine Live-Band, aber zum Beispiel der Gesang sollte schon so sauber wie möglich rüberkommen.“ Auch gebe es bei einer Live-Aufnahme immer mal Nebengeräusche. „Das ist schon komplett anders“, erzählt Oliver Dolgener. „Hier haben wir ja vor der Gitarre drei Mikros zu stehen, da hört man jedes Geräusch und auch jeden lauten Atmer.“ Das sei durchaus anstrengend, mache aber auch Spaß.
Die Aufnahmen laufen noch bis zum Sonntag. „Montag haben wir dann noch mal Zeit, alles durchzuhören“, sagt Maxi Ulrich. „Da haben wir keine Hektik.“ Danach beginnt Tonmeister Domenico Utpadel, die Musik abzumischen.
„Der Plan ist dann, unsere Songs bei allen gängigen Plattformen kostenfrei zur Verfügung zu stellen“, sagt Oliver Dolgener. Auch CDs würden produziert, vor allem, um bei Konzerten etwas verkaufen zu können. „Uns geht es ja nicht ums große Geld. Es ist auch für uns, dass Material da ist und überhaupt, um das mal festzuhalten, was wir so machen.“ Ob zu einzelnen Songs auch Musikvideos geplant sind, ist noch offen.

Die Coronakrise hat der Band eigentlich eher in die Karten gespielt. Zwar sind alle geplanten Auftritte abgesagt worden, so war aber immerhin schon früher Zeit, ins Studio zu gehen. Eigentlich war das erst für Oktober geplant. Ob, wie und wann eine Record-Release-Party stattfindet, steht auch noch nicht fest. „Es ist schon cool, mit Freunden zusammenzusitzen und zu spielen, aber erst mal müssen wir alles einspielen“, sagt Maxi Ulrich.

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RTelenovela

Konzertplanung in Zeiten des Coronavirus

Samstag, den 4. Juli 2020
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Konzerte? In einem großen Club mit vielen verschwitzten, tanzenden Leuten um einen herum? In Zeiten des Coronavirus ist das irgendwie undenkbar.
Während unter freiem Himmel inzwischen wieder kleine Konzerte und Lesungen stattfinden und auch drinnen kleinere Veranstaltungen, ist noch immer vollkommen unklar, was aus den “richtigen” Konzerten wird. Wann können wieder die Events stattfinden?

Ich bin ja schon länger nicht mehr der große Konzertgänger. Deshalb habe ich 2020 bislang auch nur zwei Konzerttickets. Eines lag direkt am Anfang der Coronakrise, und lange war unklar, ob Underworld am 21. März im Tempodrom in Berlin auftreten können. Die Regelungen machten es dann doch unmöglich, und damals war ich ehrlicherweise ziemlich froh, dass dann die Absage, beziehungsweise die Verschiebung kam. Der neue Termin ist der 1. Oktober. Allerdings kann man davon ausgehen, dass der Termin nicht zu halten ist. Bis 31. Oktober sind Großveranstaltungen verboten, und Underworld ist so eine Großveranstaltung – eigentlich eine große Elekroparty, eine Disco.

Das zweite Konzert ist erst im Oktober. Am 21. Oktober wäre ich zu Provinz gegangen, meine Musikentdeckung 2019. Ich freue mich sehr auf dieses Konzert. ABer auch das ist nun verschoben worden – auf den 15. April 2021.

Ich bin gespannt, wie sich die Lage in der Hinsicht entwickelt. Am Wochenende steht erst mal wahrscheinlich der erste Kinobesuch nach der Coronapause auf dem Programm.

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ORA aktuell

Erstes Musikfestival nach Coronapause in Oranienburg

Montag, den 29. Juni 2020
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Das Folkfest im Oranienburger Weidengarten war am Sonnabendabend das erste Musikfestival nach der dreieinhalbmonatigen Coronapause. Wie Mitveranstalter Oliver Dehnick der Märkischen Allgemeinen sagte, sei das Festival eigentlich abgesagt gewesen. Nach der Freigabe, dass Veranstaltungen mit bis zu 1000 Leuten stattfinden dürfen, wurde es innerhalb von wenigen Tagen neu organisiert.

Am 1. August soll am Weidengarten das nächste Open Air stattfinden.

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aRTikel

Überflieger: Randberliner Musiker und ihre neue Sachlichkeit

Samstag, den 20. Juni 2020
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Florian Nikolai (31) aus Hennigsdorf bringt mit seiner Band Songs „Über das Coolsein“ heraus – Videoclip entsteht bei Nieder Neuendorf

MAZ Oberhavel, 20.6.2020

Hennigsdorf.
Auf einem Feld irgendwo bei Nieder Neuendorf stehen sie und machen Musik. Schlagzeug, Gitarre, Bass und ein Sänger. „Dann steh ich wieder da, wo ich schon einmal stand, mit Hose offen im Havelland“, singt Florian Nikolai. Der Song „Havelland“ ist seit dem 28. Mai auf Youtube zu sehen und auf diversen Plattformen wie Spotify vertreten.

Seit 2017 gibt es seine Band „Die neue Sachlichkeit“. „Wir haben lange über den Bandnamen philosophiert“, sagt der 31-Jährige, der aus Hennigsdorf stammt. Es sollte nicht irgendein Spaßname sein. „Wir haben uns irgendwie mit Architektur beschäftigt, und da sind wir über die neue Sachlichkeit gestolpert.“ Sie seien nicht die großen Soundkreateure, sagt er. „Der Name passt zur Musik.“ Die Musiker kennen sich aber schon länger. „Das ist ein großer Freundeskreis, der sich kannte und Bock hatte, Musik zu machen. Wir haben dann entschieden, mal einen Proberaum zu mieten und haben dann Mucke gemacht und uns später gefragt, warum wir erst jetzt auf die Idee kommen, eine Band zu gründen.“

Wobei Florian Nikolai schon immer viel mit Musik zu tun hatte. Die Band „Die anderen Kinder“ war in der Region bekannt, später machte er solo Musik unter den Namen Dimitri Kalaschnikow. 2008 hat er am Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasium sein Abi gemacht. Inzwischen arbeitet er in einer Werkstatt mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen als Mediengestalter. Er lebt in Berlin-Wedding.

In seiner aktuellen Band sind sie zu viert. „Wir machen deutschsprachigen Indierock.“ Bassist Sebastian „Schere“ Schade ergänzt: „Wir machen deutschsprachige Musik nicht, weil wir uns bewusst dazu entschieden haben, sondern weil es für uns am natürlichsten ist.“ Es sei die Sprache, „mit der wir am besten handwerklich arbeiten können“, so Florian Nikolai weiter. „Ich fühle mich da wohler.“
„Über das Coolsein“, heißt die EP, dessen Songs nun nach und nach veröffentlicht werden. Dabei gehe es nicht darum, wie cool die Musiker selbst seien. „Es gibt kein Dogma, wie man cool ist“, so der Hennigsdorfer. Es gehe eher um eine innere Haltung, um Bewertungen von außen. „Was wir cool finden, finden andere vielleicht gar nicht cool.“ Nicht nur im Song „Havelland“, sondern in den meisten Songs, die sie jetzt veröffentlichen: „Sie beschreiben die Wurzeln, wo wir herkommen. Wir sind alle Randberliner.“ Im Freundes- und Bekanntenkreis machen sie in Berlin oft die Erfahrung, dass viele gar nicht wissen würden, was im „C-Bereich“, also vor den Grenzen Berlins, noch alles komme, sagt Sebastian Schade.
Im Lied „Flaschen und Papier“, am Donnerstag auf Youtube und den anderen Musikplattformen veröffentlicht, geht es um Stillstand und Aufbruch. „Aber wir wollen auch den Interpretationsspielraum den Hörern überlassen“, stellt Florian Nikolai klar.

Es sei in der heutigen Zeit schwierig, mit Musik Geld zu verdienen. „Es ist eher eine Sache der Überzeugung.“ Aber sie sind überzeugt, „dass wir auch einen Kulturbeitrag leisten. Aber wir sind realistisch, dass wir damit nicht unseren Lebensunterhalt verdienen werden.“ Gerade jetzt in der Corona-Krise seien die Probleme in der Musik- und Clubszene sehr groß.
Eigentlich sollte es auch ein Release-Konzert zum Erscheinen der neuen Songs geben. Wegen Corona findet es nicht statt, könnte aber irgendwann noch nachgeholt werden. Den bisher größten Auftritt hatten sie beim „Jenseits von Millionen“-Festival in der Lausitz vor etwa 600 Leuten. Ihre Proben absolvieren sie in einem Kellerraum der Anna-Lindh-Grundschule in Berlin-Wedding. Und zum Coolsein gehört für sie auch, dass sie ihre Songs nicht nur digital veröffentlichen, sondern auch auf Schallplatten pressen lassen wollen.

-> www.facebook.com/dieneuesachlichkeit

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RT liest

Volker Weidermann: Das Duell – Die Geschichte von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki

Dienstag, den 9. Juni 2020
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Die Blechtrommel. Es ist Günter Grass’ bekanntester Roman. Auch in den Schulen wird er oft gelesen, und, ja, ich habe das Buch nicht gemocht. Ebenso wenig wie den Film.
Die Blechtrommel steht aber auch für den Beginn einer ganz besonderen Beziehung. Die Beziehung zwischen Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki. Der eine hat den Roman geschrieben und später den Literatur-Nobelpreis dafür bekommen. Der andere hat über das Buch Anfang 1960 eine Kritik verfasst – einen Verriss.
Begegnet sind sich die beiden allerdings erstmals 1958 im Warschauer Hotel “Bristol”, aber sie werden sich immer wieder begegnen. Und es wird gewissermaßen eine Hassliebe, denn Reich-Ranicki wird in den folgenden Jahrzehnten wenige gute Haare an Grass’ Werken lassen.
Dabei eint die beiden die ganz große Liebe für Literatur, für das Schreiben, für Werke, die im Gedächtnis bleiben.

Volker Weidermann hat eine spannende Doppelbiografie geschrieben. In “Das Duell” erzählt er die Geschichte von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki. Wiedermann, der später das von Reich-Ranicki gegründete “Literarische Quartett” wieder hat aufleben lassen, berichtet nicht nur, was die beiden gemeinsam erlebt haben.
Er beginnt von vorn, erzählt auch die spannenden Vorgeschichten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Marcel Reich-Ranicki, der die Judenverfolgung im Dritten Reich am eigenen Leibe miterlebt hat, der aus Berlin deportiert worden ist, der in Warschau im Ghetto lebte, dem die Flucht gelungen ist und der mit seiner Frau bei Privatleuten im Keller versteckt worden ist. Und Günter Grass, der fasziniert war vom Krieg und dabei sein wollte, der später bei der Waffen-SS war.
Dieser Gegensatz ist spannend, und zu lesen, welche Ungeheuerlichkeiten die Nazis getrieben hat, erschüttert immer wieder. Interessant dann zu lesen, wie es beiden später erging, wie sie sich kennenlernten und wie sie später irgendwie zu Feiden wurden.
Volker Weidermann hat das sehr lebendig und packend aufgeschrieben. Mal plaudernd, mal sehr ernsthaft, locker und flüssig geschrieben. Dieses Doppelporträt liest sich wie eine Mischung aus Krimi und Drama.

Volker Weidermann: Das Duell – Die Geschichte von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki
Kiepenheuer & Witsch, 310 Seiten
8/10

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