ORA aktuell

Coronavirus: Oranienburger Fallzahlen schnellen in die Höhe

Freitag, den 22. Januar 2021
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Die Coronavirus-Fallzahlen in Oranienburg gehen stark in die Höhe. Derzeit sind dort 184 Menschen positiv getestet worden. Am Vortag waren es noch 152.
Die Inzidenz für Oberhavel ist durch eine ebenfalls extrem stark angestiegene Neufallzahl auf 327,8 gestiegen. Bleibt der Wert bis zum Wochenende so hoch, drohen Kitaschließungen.

Allein aus der Oranienburger Pflegeeinrichtung „Domino-World“ wurden laut Gesundheitsamt drei weitere Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gemeldet. Insgesamt sind hier 98 Menschen betroffen, 28 Mitarbeitende und 70 Bewohnende.

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ORA aktuell

Coronavirus: Impfzentrum in Oranienburg eröffnet

Donnerstag, den 21. Januar 2021
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Das Impfzentrum in Oranienburg ist am Donnerstagvormittag eröffnet worden. Es befindet sich in der HBI-Arena der Turm-Erlebniscity.
Laut Kreisverwaltung von Oberhavel habe die operative Leitung des Impfzentrums der DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree übernommen. Die Impfungen führen Vertragsärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) durch.

Bis Ende nächster Woche sind 1515 Impftermine vergeben worden. Am ersten Tag wurden in Oranienburg 180 Menschen geimpft. Auch in Oranienburg gibt es Probleme durch die Verzögerung in der Impfstoffproduktion.

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RTelenovela

Regierungspost in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 21. Januar 2021
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Post von der Bundesregierung bekommt man auch nicht alle Tage. Das ist so außergewöhnlich, dass es schon wieder misstrauisch macht.
Am Dienstagabend ploppte aber tatsächlich ein Foto in der WhatsApp-Familiengruppe auf. Da lag ein Brief von der Bundesregierung im Briefkasten.
Der Inhalt war überraschend. 15 FFP2-Schutzmasken! Zwar nicht geschenkt, aber preiswerter als sonst. Da stand auch, dass man sich bis 6. Januar schon drei kostenlos in der Apotheke abholen konnte. Überraschend war, dass wir das erst am 19. Januar erfahren haben. Aber, noch eine Überraschung: zwei Abholscheine für je sechs Masken für 2 Euro. Einlösbar sofort, und der zweite ab Mitte Febuar.

Kann man so was glauben? Das große Rätseln begann. Alle schauten sich alle Details des Briefes an, und würde uns die Bundesregierung belügen? Und wenn es ein Fake wäre: Wer hätte was davon?
Ich googelte und fand einen Beitrag der Ärztezeitung, in der das Prozedere beschrieben stand. 34 Millionen Bundesbürger bekommen diese Post. Ich bis jetzt nicht.
Und inzwischen haben wir auch den Test in einer Oranienburger Apotheke gemacht, und tatsächlich: Es hat funktioniert, und das Regierungsschreiben ist echt.
Ausnahmsweise war das Misstrauen also nicht angebracht.

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aRTikel

Abgeschlagen, Kopfschmerz – am nächsten Tag ist alles gut

Mittwoch, den 20. Januar 2021
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Merlin Struck (21) aus Bötzow ist Notfallsanitäter und konnte sich bereits einmal gegen Corona impfen lassen – er berichtet über den Piks und den Tag danach

MAZ Oberhavel, 20.1.2021

Bötzow.
Momentan gehört er noch zu einem relativ kleinen Kreis von Menschen. Merlin Struck aus Bötzow konnte sich bereits einmal gegen das Coronavirus impfen lassen. Der 21-Jährige arbeitet in Oberhavel als Notfallsanitäter. Mit diesem Beruf gehört er zur ersten Gruppe derer, die geimpft werden, wenn sie das wollen.

Seine Impfung fand im Hennigsdorfer Krankenhaus statt, wie er erzählt. Zuvor habe es für ihn und seine Kollegen eine Art Gruppenveranstaltung gegeben, wo die Impfung erklärt worden ist. Am Ende konnten auch Fragen gestellt werden. „Im Anschluss der Veranstaltung gab es für mich zwei Tage später die Impfung, das wurde alles zentral gesteuert. Das fand alles ganz geordnet statt, finde ich.“
Der Impfvorgang selbst sei nach zehn Minuten erledigt gewesen, plus weitere 15 Minuten Aufenthalt zum Abwarten. „Erstaunlicherweise war das die erste Impfung, die ich gar nicht gespürt habe“, so Merlin Struck weiter. Weder den Einstich, noch die Injizierung habe er gespürt. Danach sei es ihm relativ gut gegangen. Der Arm sei nach der morgendlichen Impfung den Tag über unauffällig geblieben, bis auf einen kleinen blauen Fleck.
Ganz ohne kleine Nebenwirkungen ging die Impfung dann aber doch nicht ab. „Was ich ein bisschen unangenehm fand war die Tatsache, dass ich über den Tag hinweg ziemlich schlapp war, Kopfschmerzen hatte und mich so fühlte, als brütet man gerade was aus. Das war unangenehm. Er ging dann ins Bett. „Nach einer relativ langen und erholsamen Nacht ging es mir am Morgen wieder normal.“

Es sei nicht ungewöhnlich, dass junge Menschen eine etwas stärkere Reaktion haben. „Die hatte ich, und dann ist das so.“ Wenn er es sich aussuchen könnte, hätte er am Tag selbst nicht arbeiten wollen, das halte er durchaus für sinnvoll. „Andere Kollegen haben allerdings fast gar nichts gespürt.“ Er habe dagegen einen Tag durchgehangen. „Ich denke, dass die meisten Leute das relativ entspannt wegstecken.“ Es sei aber auf die Nebenwirkungen deutlich hingewiesen worden. Allerdings ei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen bei vielen Leuten deutlich stärker ausgeprägt seien. Aber man sei darüber informiert, deshalb sei das letztlich kein Problem gewesen. Seine zweite Impfung soll demnächst stattfinden, er bekomme dann eine Information darüber. Sie soll auf jeden Fall innerhalb des dreiwöchigem Rahmens stattfinden.

Ein Streitthema ist, ob Geimpfte wieder mehr Rechte bekommen. „Wichtig ist, dass sich Leute impfen lassen, die mit vulnerablen Gruppen zu tun haben und selbst dazu gehören.“ Er befürchtet, dass es die Gesellschaft spalten könnte, wenn nur Geimpfte mehr Rechte bekämen. „Das ist schwierig, so lange nicht jeder die Möglichkeit hat, sich impfen zu lassen“.

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RTelenovela

Platz 10.554.899 in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 19. Januar 2021
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Bis ich mich impfen lassen kann, vergeht noch einige Zeit. Meine erste Impfdosis könnte ich zwischen dem 9. Mai und dem 8. August 2021 bekommen, die zweite Impfdosis drei Wochen danach.
In der Warteschlange sind derzeit noch zwischen 10.554.898 und 19.356.898 Menschen vor mir. Das heißt, ich bin mindestens auf Platz 10.554.899.

Was man nicht alles errechnen kann. Das geht mit dem Omni-Calculator, dem Corona-Impfterminrechner. Da gibt man ein paar Daten ein, und dann erreichtet der Computer, wann ich denn dran bin.
Nun gut, die Drei-Monate-Differenz macht das Ganze noch nicht so aussagekräftig. Klar ist aber, dass ich bis zum Sommer warten muss. Was jetzt aber auch nicht überraschend ist.

Und wann bist du dran?

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KeineWochenShow

#211 – Lena & Mark in Love II: Babyglück!

Sonntag, den 17. Januar 2021
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Es gibt gute Neuigkeiten aus der Reihe “Lena & Mark in Love”! Bald gibt es Babyglück, so berichtet es die Boulevardpresse. Lena Meyer-Landrut und Mark Forster bekommen Nachwuchs! Und da wir vor einem Jahr in unserer kleinen Sendung schon über die beiden gesprochen haben, ist das natürlich auch wieder ein Thema.

Man muss ja auch mal über andere Dinge reden als über Corona. Es geht um die 15-Kilometer-Regel, um das Impfen, FFP2-Masken und die Handball-WM in der Coronakrise.
Natürlich sprechen wir auch über Du-weißt-wen, den RTL aus “Deutschland sucht den Superstar” rausgeschnitten hat, klar dass man darüber auch gleich mal was träumt.
Außerdem: In Berlin ist der Lückenschluss bei der U5 erfolgt. In einem Beitrag sind wir auf der Strecke und auf den zwei neuen Bahnhöfen unterwegs.

Das, eine neue Ausgabe der KWS-Hitparade und noch viel mehr in KeineWochenShow #211 auf Youtube!

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RTelenovela

15 Kilometer plus x in Zeiten des Coronavirus

Sonntag, den 17. Januar 2021
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Nachdem in Oberhavel am Sonnabend zum ersten Mal der Inzidenzwert von 200 überschritten wurde, gelten auch hierzulande schärfere Regeln. Wobei: Nicht wirklich.

Seit heute darf ich mich meinem Heimat-Landkreis nicht weiter als 15 Kilometer entfernen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Brandenburg die Regel, dass der Landkreis als Entfernungsmarke gilt, nicht der Wohnort. Begründet wird das mit den wenig besiedelten Orten, wo es in 15 Kilometern manchmal gar nichts gibt.
Ob die jetzige Regel aber so viel ändert, bezweifele ich. Ich darf immer noch bis in die Berliner Mitte, bis nach Friedrichshain. Ich darf im Norden bis etwa nach Neustrelitz, das sind nicht ganz 70 Kilometer. Bis zur Kreisgrenze hinter Fürstenberg sind es weit mehr als 50 Kilometer.
Viel mehr ist mein Alltagsbewegungsradius sowieso nicht. Es ändert sich nichts. Und für den Job könnte ich sogar noch weiter fahren, was aber nur selten passiert. Und es gibt weitere Ausnahmen – triftige Gründe.
Wirklich neu ist das Versammlungsverbot.

Ich bin wirklich kein Experte darin, wenn es um Maßnahmen geht, um den Coronavirus einzudämmen. Aber die neue Regel ändert im Grunde nichts.
In der kommenden finden neue Beratungen statt, und dann wird es vermutlich weitere Einschränkungen geben. Eine Ausgangssperre ab 18 Uhr würde wirklich weh tun. Die Wirtschaft runterzufahren, würde sehr weh tun. Allerdings tun steigende Fallzahlen und sich füllende Kliniken nicht weniger weh.

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