ORA aktuell

Coronavirus: Kontaktsperre in Oranienburg verlängert

Donnerstag, den 2. April 2020
Tags:

Die Kontaktsperre, die als Sicherheitsmaßnahme zur Eindämmung des Coronavirus bundesweit ausgerufen worden ist und somit auch für Oranienburg gilt, wird verlängert. Sie gilt nun bis zum 19. April – also auch über Ostern.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben möglich.
Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind verboten. Größere Familienfeiern sind untersagt. In einen Haushalt darf nur eine weitere Person als Gast.

In Oranienburg gibt es bislang 18 bestätigte Coronavirus-Fälle, meldet die Oberhavel-Kreisverwaltung.

Hits: 43

KeineWochenShow

#169 – Irgendwie, irgendwo, irgendwann

Sonntag, den 29. März 2020
Tags: , , , ,

Woche 2 in der Coronakrise liegt schon schon hinter uns, und noch dürfen wir zu zweit unsere Sendung fabrizieren. Und natürlich ist es das beherrschende Thema.

Wir haben diesmal einen Gast – oder besser: Ich habe mit Susi ein Videointerview geführt. Sie erzählt, wie ein Coronatest in Berlin gemacht wird – und wie lange man da so warten muss.
Wir sprechen über die Lage in den Krankenhäusern und bei den Tafeln. Es geht um Coronasongs und Coronashows. Um einen Friseur in Hennigsdorf, der einfach weitermachte. Um den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der dicht machte. Wir erinnern uns an damals und zeigen, wie es in Oranienburg aussieht.

Und über das Ende der Lindenstraße sprechen wir am Ende auch noch.
Leider hat der Schnittmeister ganz am Ende den letzten Einspieler vergessen, falls das jemandem auffällt. Holen wir nächste Woche nach!

KeineWochenShow #169 gibt es auf Youtube.

Hits: 148

aRTikel

Verunsicherung nach positivem Corona-Test

Samstag, den 28. März 2020
Tags: ,

Familie Welke aus Bärenklau hätte sich schneller konkrete Informationen vom Gesundheitsamt gewünscht

MAZ Oberhavel, 28.3.2020

Bärenklau.
Der Corona-Test war positiv. Und für Angelika Welke (62) aus Bärenklau begann eine Zeit der Unsicherheiten. Ebenso für ihren Mann Hagen (63), der die Lungenkrankheit COPD hat.
Sie arbeitet in einem Berliner Warenhaus. „Da hatte sie mit jemandem Kontakt, der Corona-positiv getestet wurde“, erzählt Hagen Welke in einem Gespräch mit der MAZ. Der Kontakt geschah am 10. März. Am 13. März ist sie von ihrem Arbeitgeber informiert worden. „Wir sollten uns dann beim Gesundheitsamt melden“, so der Bärenklauer weiter. Aber am Freitagnachmittag sei niemand erreichbar gewesen, auch am Wochenende hatten sie niemanden erreicht – erst am Montag, 16. März. Am Tag danach sollte Angelika Welke zum Test. „Soll ich auch mit?“, fragte ihr Mann, immerhin gehört er mit seiner Krankheit zur Hochrisikogruppe. „Die Antwort war: Nein, brauche ich nicht. Ich war ja nicht in Kontakt“, so erzählt er.

Am 18. März stand dann fest, dass seine Frau infiziert ist. Damit verbunden war nun, dass sie angeben musste, mit wem sie seit dem 12. oder 13. März Kontakt gehabt hatte. „Aber das war fast nur die Familie“, so Hagen Welke. „Ich wollte dann natürlich wissen: Und was ist mit mir?“ Er konnte am 19.  März ebenfalls einen Test machen. Das Ergebnis ließ jedoch auf sich warten. „Am Montagnachmittag wollte ich wissen, was aus meinem Test geworden war. Die Antwort am Telefon lautete: Ich weiß nichts davon.“ So was trage nicht gerade zur Beruhigung bei, sagte der Bärenklauer. Das alles sorgte bei den Hagens für Verunsicherung. Natürlich waren sie nun in häuslicher Quarantäne. Aber wie lange? War die Zeit der Quarantäne für beide gleich? Und was bedeutet das für das Zusammenleben, wenn sie positiv ist und er negativ?

Die Welkes kritisierten noch Mitte dieser Woche, dass die Informationen nur spärlich gewesen seien. Etwas Schriftliches hatten sie zu dem Zeitpunkt immer noch nicht. Zwar habe es jeden Tag Anrufe durch das Gesundheitsamt gegeben, aber solche konkreten Fragen habe man dort nicht beantwortet bekommen.
Deshalb hatte sich die MAZ am Mittwoch an die Kreisverwaltung in Oranienburg gewandt. „Personen, bei denen ein positiver SARS-CoV-2 Befund gemeldet wird, werden durch Mitarbeitende des Gesundheitsamtes in einem Erstgespräch darüber telefonisch in Kenntnis gesetzt“, teilte Kreis-Pressesprecherin Ivonne Pelz mit. Es erfolge eine mündliche Belehrung darüber, dass enge Haushaltsmitglieder zu den Kontaktpersonen der Kategorie 1 gehören und somit eine häusliche Absonderung für 14 Tage erforderlich sei. „Dabei wird auch erfragt, ob sich besonders schutzbedürftige Personen oder Personen einer Risikogruppe im Haushalt befinden, die dann bei Möglichkeit gesondert einen Aufenthalt wählen müssen.“ Den Welkes aber scheint das nicht so ganz gesagt worden zu sein. Allerdings bekamen sie noch am Mittwoch einen Anruf, und inzwischen ist auch der Brief mit dem schriftlichen Bescheid da – auch mit den Hinweisen zum Zusammenleben.

So langsam kehrt Ruhe bei den Welkes ein. Der Krankheitsverlauf bei Angelika Welke ist milde verlaufen. Husten und dazu Kopfschmerz – allerdings: kein Fieber. „Sie hatte in dieser Zeit oft nicht mal 36 Grad“, sagte ihr Mann. Die Quarantäne der beiden endet in der kommenden Woche.

Hits: 101

RTelenovela

Musizieren in Zeiten des Coronavirus

Samstag, den 28. März 2020
Tags: , ,

Uns steht wieder ein Wochenende bevor, an dem wir sehr viel Zeit haben werden. Da ist es doch toll, wenn die Familie sehr musikalisch ist. In der Oranienburger Mittelstraße musizieren beispielsweise Christel und Manfred Specht jeden Abend um 19 Uhr auf ihrem Balkon „Der Mond ist aufgegangen“.
Am Donnerstagabend gab es zusätzlich noch ein Geburtstagslied für Laura, die in der Nachbarschaft wohnt.

Einfach klasse – mit einem Aber: Wenn die Familie spielt, sollten sich die Leute nun nicht zwingend auf die Straße stellen. Das ist ja gerade nicht Sinn der Sache. Deshalb die Bitte und die Idee: Bitte bleibt zu Hause! Stellt euch um 19 Uhr auf den Balkon oder ans offene Fenster und spielt und singt mit! Irgendwie kann man sich sicher auf ein Lied einigen, „Der Mond ist aufgegangen“ ist ja schon ein guter Anfang. Und wenn alle an ihren Fenstern stehen und mitsingen – dann wäre das eine wirklich großartige Sache!

Hits: 102

ORA aktuell

Jetzt sieben Coronavirus-Fälle in Oranienburg

Mittwoch, den 25. März 2020
Tags:

Die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus ist in Oranienburg von eins auf sieben gestiegen. Das teilte die Kreisverwaltung in Oberhavel am Dienstag mit.

Hits: 200

ORA aktuell

Coronavirus: Kontaktsperre in Oranienburg verhängt

Montag, den 23. März 2020
Tags:

Die Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden wie bundesweit auch in Oranienburg verschärft. alle sind aufgerufen, ihre Kontakte zu anderen Menschen einzuschränken – es gilt seit Montag um Mitternacht eine Kontaktsperre.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben möglich.
Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind verboten. Verstöße sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
Gastronomiebetriebe werden geschlossen, sie können aber noch einen Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice anbieten.
Geschlossen werden auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Die Regeln gelten vorerst bis 5. April.

Hits: 115

KeineWochenShow

#168 – Krisenstimmung

Sonntag, den 22. März 2020
Tags: ,

Wir müssen reden.
Über Corona. Über die aktuellen Zahlen. Über die Frage, was danach kommt und wann das sein könnte. Über die Wirtschaft, Kultur, das Fernsehen. Über den Forscher Christian Drosten. Über Unterhaltung in Zeiten der Krise. Und über Klopapier.
Corona total.

Dass wir diesmal draußen aufzeichnen, hängt tatsächlich auch damit zusammen. Im Keller sitzen wir dicht beisamen, und das wäre irgendwie nicht so toll. Deshalb als Freiluftveranstaltung, unter einem Carport.
Wir wir in den nächsten Wochen aufzeichnen, ist noch nicht klar. Falls es eine Ausgangssperre gibt, schalten wir uns vielleicht von zu Hause zusammen. Aber mal abwarten…

Ein Bier gibt es aber trotzdem, auch einen Musik- und einen Buchtipp. Das alles und mehr in KeineWochenShow #168 auf Youtube.

Hits: 137