RTZapper

Werbung: Kijimea

Mittwoch, den 22. September 2021
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MO 20.09.2021 | 19.59 Uhr | Das Erste

Na, musstest du auch schon mal aus dem Wohnzimmer rennen, während die Tagesschau lief, weil dein Darm dir mitteilte, dass du mal GANZ D R I N G E N D aufs Klo musst? Also so richtig D R I N G E N D?

Scheinbar sind die Zuschauer der ARD alle Dünnpfiff-geschädigt. Denn so ziemlich jeden Tag direkt vor der Tagesschau geht im Ersten ein Werbespot über die Bildschirme, der sich an genau diese Leute richtet. Auch am Montagabend lief der Werbespot für Kijimea, ein Produkt gegen Reizdarm-Beschwerden.

Jeden Tag vor den Hauptnachrichten ist also von Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen die Rede. Oma können nicht mit den Enkeln spielen gehen, weil sie pupsen müssen und aufs Klo rennen. Und selbst der junge Mann hockte nur auf auf dem Lokus, hatte aber trotzdem die Gelegenheit, in die Apotheke zu gehen, wo ihm dann diese tolle Anti-Flitzekacke-Mittel empfohlen worden ist. Ganz prima, was man da vor den Afghanistan-Meldungen erfährt.

Aber was soll uns Zuschauern diese regelmäßige Scheißerei-Show sagen? Dass die Tagesschau beschissen ist? Dass man von ihr eventuell Blähungen bekommt?
Und, liebe ARD, will denn auf dem besten Werbeplatz, den ihr am Tag zu bieten hat, wirklich niemand anderes für sich werben? Gibt es wirklich kein etwas cooleres Produkt, das man vor 20 Uhr bewerben könnte? Oder wenigstens zur Abwechslung Spots für Klopapier?

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RTelenovela

Zahnarzt (47): Beiß endlich zu!

Donnerstag, den 16. September 2021
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(46) -> 18.3.2021

Röntgen! Das ist ja an sich nichts Neues. Ich war schon öfter mal in dem kleinen Räumchen meiner Zahnarztpraxis. Diesmal sollte die Frage geklärt werden, ob das Loch, aus dem meine Füllung rausgeflogen war, vielleicht umfassender ist, als es den Anschein machte.

Nun ist es aber gar nicht so einfach, von einem hinteren Backenzahn ein Röntgenbild zu machen. Ich setzte mich auf den Röntgenstuhl, die Arzthelferin trat vor mich und legte mir das Röntgengerät in den Mund. Allerdings ist es schon ziemlich blöd, wenn man nicht weiß, was einen da erwartet – ähnliche Erfahrungen habe ich schon beim Abdruck gemacht, wo erklärungslos plötzlich losgelegt worden ist.

Zubeißen! Sie müssen zubeißen! Sagte die Arzthelferin. Aber das Ding in meinem Mund drückte, und an Zubeißen war nicht zu denken.
Zweiter Versuch. Zubeißen! Aber der Druckschmerz am Kiefer war auch ohne Zubeißen schon groß. Lockerlassen! Und dann zubeißen! Die Frau sagte das so einfach. Und wir müssten da durch, sagte sie noch. Sie, die vermutlich genervt war, und ich, der, ähm, auch genervt war.
Dritter Versuch. Langsam atmen. Ruhig bleiben. Durch die Nase atmen. Geht nicht. Ruhig bleiben. Zubeißen! Ganz langsam beiße ich zu. Die Arzthelferin rennt zur Tür raus, es macht kurz so was wie Klick, und die Frau kehrt zurück. Fertig.

Was für eine Tortur. Aber immerhin ist das Ergebnis, dass das Loch im Zahn nur eine Füllung braucht, danach sind wir fertig…

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ORA aktuell

Coronavirus: Inzidenzzahl wieder über 50

Dienstag, den 14. September 2021
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Die Inzidenzzahlen in Oberhavel steigen wieder. Sie lagen nun fünf Tage in Folge über 35. Am Montag lag die Zahl bei 61,6.
Damit gelten auch in Oranienburg wieder strengere Regeln. So müssen bei Open-Air-Veranstaltungen mit über 500 Gästen Tests vorgelegt werden, wenn man nicht geimpft oder genesen ist. Für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel Mitglieder- und Betriebsversammlungen oder Vereins- und Gremiensitzungen gilt eine Testpflicht ab 100 (vorher 200) teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern.

Allein seit Freitag kamen in Oranienburg 13 Coronafälle hinzu. Insgesamt sind es seit Beginn der Pandemie 1918.

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KeineWochenShow

#245 – Bloß nicht warnen!

Sonntag, den 12. September 2021
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Eigentlich hätte am Donnerstag der Warntag 2021 stattgefunden. Aber irgendwas muss da wieder schiefgelaufen sein. Dabei haben wir uns so darauf gefreut…
Der Wahlkampf dagegen findet statt, und besonders der CDU und Armin Laschet weht ein erstaunlicher harter Wind entgegen.

Wir sprechen aber auch über eine Erntekönigin, die pünktlich zu ihrem großen Event, dem Erntefest, das Coronavirus bekommen hat. Außerdem geht es um die Sperrung einer Autobahn, die es echt nötig hatte. Also, total. Und Bilder vom Festival of Lights in Berlin haben wir auch. Das und mehr in KeineWochenShow #245 auf Youtube.

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aRTikel

Bärenklauer Erntekönigin fällt wegen Corona aus

Samstag, den 11. September 2021
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Jil May kann heute beim Umzug nicht mitfahren

MAZ Oranienburg, 11.9.2021

Bärenklau.
Das ist einfach Pech! Das heute stattfindende Bärenklauer Erntefest muss in diesem Jahr ohne die Erntekönigin auskommen. Jil May ist krank geworden.

Sie war schon 2019 die Erntekönigin in Bärenklau, und dort ist festgelegt worden, dass sie 2020 noch mal ran darf. In dem Jahr fiel das Erntefest allerdings wegen der Coronakrise aus. 2021 findet es wieder statt – nun hat allerdings die Erntekönigin das Coronavirus. „Ich habe es am Sonntag gemerkt“, sagt sie beim Telefongespräch mit der MAZ. „Ich hatte alles an Symptomen und 39 Grad Fieber.“ Seit Donnerstag habe sie zudem keinen Geschmack im Mund und keinen Geruchssinn. „Aber ich fühle mich von Tag zu Tag wieder stärker.“ Klar ist: Sie wird den heutigen Sonnabend zu Hause verbringen müssen – und nicht auf dem Wagen beim Ernteumzug sein können.

Die Enttäuschung ist groß. „Ich habe mich so gefreut, als es hieß, dass ich noch mal Erntekönigin sein darf“, erzählt die 21-Jährige. Sie wohnt in Vehlefanz und ist die erste Bärenklauer Erntekönigin, die nicht im Dorf wohnt. „Ich hatte 2019 beim Ernteumzug eine eigene Kutsche.“ Sie war für diverse Ansagen zuständig, war bei den Siegerehrungen dabei. Außerdem tanzt sie bei den Dancebears, weshalb sie am Abend auch noch einen Tanzauftritt hatte.

„Ich bin jemand, die keine Probleme hat, mal im Mittelpunkt zu stehen“, sagt Jil May. Sie macht eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau und möchte gern Hochzeitsplanerin werden. Auf dem Erntefest 2021 soll es eventuell am Abend eine Videobotschaft geben.

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RTelenovela

Planloses McDonald’s in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 26. August 2021
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Schnell mal zu McDonald’s. Gemütlich im Restaurant was essen. Nach meiner Reise-Rückkehr am Sonnabendnachmittag wollte ich in Sachsenhausen einkehren.
Doch, Überraschung: Alles wieder gesperrt. Wie schon im Herbst, Winter und Frühjahr kann man im Schnellimbiss seinen Kram nur noch mitnehmen oder man kann sich draußen hinsetzen, aber auch dort bekommt man das Essen nicht aufs Tablett.

Kopfschüttelnd und leise fluchend stand ich im Laden. Ein Mitarbeiter sah meine Ratlosigkeit und kam auf mich zu. Ich fragte, warum denn der Laden nun wieder zu sei.
Der Mitarbeiter antwortete, dass ja wegen des höheren Inzidenzwertes die Regierung neue Regeln aufgestellt habe. Die Regierung sei also schuld, dass McDonald’s in Sachsenhausen wieder alle Plätze gesperrt hat.
Das ist natürlich nicht zutreffend. Man könnte sagen: eine Lüge.
Und so sagte ich mit Mitarbeiter, dass die Regierung eben nicht verfügt habe, dass man drinnen nichts mehr essen dürfe, sondern man muss seinen Test- oder Impfstatus vorweisen.
Daraufhin war dann plötzlich doch nicht mehr die Regierung schuld. Der Mitarbeiter meinte, dann es gebe zu wenig Personal.

Aber auch das ist eine eher schwierige Aussage. Zutreffend ist eher: Sie haben kein Konzept, keine Idee, vielleicht haben sie auch keine Lust.
Denn normalerweise lassen sich die aktuellen Corona-Regeln auch bei McDonald’s umsetzen.
Jeder Kunde muss sowieso am Automaten bestellen, was übrigens in Sachen Corona und Anfassen des Automaten anderswo abgeschafft worden ist. Aber wenn man am Automaten bestellt, muss man ja sowieso auf das Bestellte warten. Will man also im Laden essen, holt man das Essen am Tresen ab und zeigt dort den Status. Was also soll da das Problem sein?

Der Mitarbeiter fragte mich dann noch, ob ich denn getestet oder geimpft sei. Ich bejahte die Impfung, und ob ich denn nun bleiben könne. Da lächelte der Mitarbeiter: nein.
Aufs Mitnehmen hatte ich aber auch keinen Bock, und so ging ich, ohne was zu kaufen. Die Burger am Imbiss am Oranienburger Südcenter sind eh viel besser.

PS: Am Oranienburger Bahnhof überprüft das Personal den Status – und wenn alles passt, kann man vor Ort im Laden essen. Geht doch.

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ORA aktuell

Coronavirus: Inzidenz über 20 – Testpflicht in Oranienburg

Dienstag, den 17. August 2021
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Die Corona-Inzidenz in Oberhavel lag am Montag bei 24,9. Weil sie nun fünf Tage über dem Wert von 20 liegt, treten damit neue Regelungen in Kraft – auch in Oranienburg.

Es müssen nun wieder negative Coronatests vorgelegt werden. Das gilt ab Dienstag für Veranstaltungen – außer Open Air mit bis zu 750 gleichzeitig Teilnehmenden und Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 Teilnehmenden -, für Gaststätten – außer im Außenbereich und wenn man nur aufs Klo will -, für Beherbergungen, Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge, in Sportanlagen in geschlossenen Räumen, Indoor-Spielplätze, Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen und Ausstellungen, ebenso wie Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhalle, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (außer Freibäder).
In Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen, in Diskotheken, Clubs und bei Festivals, für die Erbringung von sexuellen Dienstleistungen sowie für die Ausübung von Kontaktsport nach § 16 Absatz 1 der Umgangsverordnung galt die Testpflicht bereits vor dem Überschreiten der 20er-Inzidenz.

Ausgenommen sind Kinder bis zum 12. Geburtstag, Geimpfte und Genesene.
Die Testpflicht wird wieder gelockert, wenn in Oberhavel fünf Tage lang die Inzidenz unter 20 liegt.

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