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Feuer & Flamme

Mittwoch, den 17. Mai 2017
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MO 15.05.2017 | 20.15 Uhr | WDR

Alarm bei der Feuerwehr! Einsatz! Irgendwo brennt es! Mit Tatütata geht es zum Brandort, und alles ist dramatisch.
Man könnte jetzt sagen, dass das, was der WDR am Montagabend zur Primetime gezeigt hat, nichts Neues ist. Aber falsch! “Feuer & Flamme” ist anders. Es ist keine fiktionale Serie, es ist auch keine gescriptete Doku. Es ist das wahre Leben – und das macht es extrem spannend!

Die Reihe dreht sich um eine Feuerwache in Gelsenkirchen. Wir sind dabei, wenn der Notfall-Anruf eingeht und fahren mit zum Einsatzort.
In einer Fabrik brennt es in einem Lagerraum. Minutenlang sehen wir, wie die Feuerwehrleute überlegen, was zu tun, wie sie es tun, wie sie löschen und prüfen, ob auch wirklich alles gelöscht ist.
In einer Wohnung ist ein älterer Herr in seinem Bad gestürzt. Sanitäter müssen helfen, er hätte sich nicht helfen können. Er bekommt die Hilfe und ist erleichtert – und will den Einsatz bezahlen. Fast kann er nicht glauben, dass er nichts bezahlen muss.
Übung im Tierpark. Die Feuerwehrleute tauchen im Seelöwen-Becken – und putzen gleich noch von innen die Scheiben.

Die Reihe lebt tatsächlich von der Authentizität. Kameraleute begleiten alles, aber einige Feuerwehrleute haben auch Körperkameras. Wir sind also ganz dicht dran und sehen, wie hart der Job sein kann. Aber vor allem: wie wichtig er ist, wie toll er am Ende sein kann. Und erleben gerade rührende Augenblicke, wenn die Männer nach dem Einsatz erzählen, wie gern sie helfen. Wie sie mit alten Leuten umgehen. Und dass sie zu Hause nicht immer alles erzählen, weil sie der Familie keine Angst machen wollen.

Das alles ist fesselnd und berührend – weil es eben so echt ist. Angesichts des Mangels an Feuerwehrleuten ist diese Reihe eine großartige Werbung, die aber nicht beschönigt.
Die weiteren acht Folgen laufen montagabends.

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LIGA total! live: Konferenz

Sonntag, den 2. Mai 2010
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SA 01.05.2010 | 14.30 Uhr | LIGA total!

Verlierer sind out. Will niemand sehen. Das denken sich zumindest die Macher der Bundesliga-Konferenzschaltung auf dem Fußballkanal “LIGA total!”. Vielleicht haben sie aber einfach auch nur vergessen, worin eigentlich der Sinn einer Konferenzschaltung besteht.

Ein schicksalshafter Fußballnachmittag: Bayern München konnte vorzeitig deutscher Meister werden, Schalke 04 hatte auch noch eine Chance, und Hertha BSC Berlin spielte gegen den Abstieg.
Und eigentlich lief bei der Konferenz alles normal: Da, wo die Tore fielen, da wurde hingeschaltet, oder dahin, wo es interessant war.
Doch schnell war klar: Bayern liegt vorn und packt es. Schalke liegt hinten und packt es nicht. Beide eindeutig, mit zwei Toren Vorsprung oder Rückstand.

Nur beim Hertha-Spiel war es wirklich spannend und dramatisch. Lagen die Berliner anfangs vorn, konnte Leverkusen erst aufschließen und dann in Führung gehen. 2:1, für Hertha war noch alles drin.
Aber Hertha ist nun mal eine Verlierertruppe und keine Gewinner. So zeigte uns “LIGA total!” am Ende keine Konferenz mehr, sondern nur noch Bayern-Jubel, noch mehr Bayern-Jubel und ein bisschen Schalke-Trauer. Vom Hertha-Spiel keine Rede mehr. Tolle Konferenz. Wer Hertha sehen wollte, musste selbst aktiv werden und zum eigentlichen Spiel rüberschalten. Aber ist das der Sinn der Sache?

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Die große TV total Stock Car Crash Challenge 2007

Sonntag, den 21. Oktober 2007
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SA 20.10.2007, 20.15 Uhr, ProSieben

Für die übermäßige (Schleich-)Werbung bei der Wok-WM bekam ProSieben eine Rüge von der Medienaufsicht. Doch bei der “Großen TV total Stock Car Crash Challenge 2007″ sah das nicht besser aus. Fast jedes Team trug den Namen eines Werbekunden. Etwas, das ProSieben nicht beeinflussen kann? In einer Show, die von ProSieben veranstaltet wird? In der es “Klarmobil-Kurven” gibt? Mal ganz abgesehen davon, dass die extrem offensive Werbung des Mobilfunkbetreibers auch nach hinten losgehen kann (die ständigen Einblendungen und Nennungen nervten), kann ProSieben es uns nicht weismachen, dass das nicht gewollt war.
Klar, so ein Event ist teuer. Aber ist der Preis tatsächlich, dass hier die Werbung auch außerhalb der Werbeblöcke immer häufiger wird?
Ansonsten Respekt an die Zuschauer in der Arena auf Schalke in Gelsenkirchen: Rund fünf Stunden haben sie sich das Spektakel reingezogen, dass nicht immer spannend war. Zumal, wenn man es nur aus der Ferne betrachtet und nicht, wie wir, gemütlich vorm Fernseher, wo uns immer die wichtigsten Bilder gezeigt wurden. Die Sendung ließe sich doch sicherlich auf etwa drei Stunden zusammenkürzen. Es würde ihr sehr gut tun.