Tagesarchiv für 9. Juni 2022

KeineWochenShow

#271 – Mit 9 Euro ins Chaos!

Donnerstag, den 9. Juni 2022
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9-Euro-Ticket und Benzinpreis-Rabatt. Irgendwie haben wir uns das alles ganz anders vorgestellt. Wobei: Dass bei der Bahn ein Chaos ausbricht, wenn am Wochenende noch mehr Leute aus Berlin an die Ostsee wollen – hätte man sich denken können.

Mehr als zwei Jahre ruhte die Musik in der Marwitzer Beat-Fabrik. Als wir unsere 200. KeineWochenShow dort zelebrieren wollten, musste wir die Zuschauer wieder ausladen, weil der zweite Lockdown kam. Nun ist wieder Leben in die Disco eingezogen – und wir haben ein paar bewegte Bilder davon.
Ein Comeback feierte auch Angela Merkel, die in dieser Woche ein Interview gab. Ebenso die Heidekrautbahn, die nach 25 Jahren erstmals wieder bis Kreuzbruch fuhr.
Das und noch viel mehr in KeineWochenShow #271 auf Youtube.

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RTZapper

phoenix vor Ort: “Was also ist mein Land?” – Altkanzlerin Merkel im Gespräch mit Alexander Osang

Donnerstag, den 9. Juni 2022
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DI 07.06.2022 | 20.00 Uhr | phoenix

Da isse wieder! Angela Merkel hat sich in der Öffentlichkeit zurückgemeldet. Am Dienstagabend stellte sie sich im Berliner Ensemble den Fragen des Schriftstellers und Journalisten Alexander Osang – live übertragen bei phoenix.
Natürlich stand auch in diesem Gespräch der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt. Ihr Verhältnis zu Wladimir Putin, eventuelle Fehler, die aus ihrer Sicht begangen worden sind.
Gespräche mit Putin seien schon immer schwierig gewesen, sagte Merkel. Er habe ihr schon früh gesagt, dass der Untergang der Sowjetunion für Putin das schlimmste Ereignis des 20. Jahrhunderts seien – worauf sie ihm gesagt habe, dass die Wende ihr großes Glück gewesen sei.
Warum trotz des Wissens um Putins Gedanken und trotz der Krim-Annexion der Bau von Nordstream 2 genehmigt und durchgeführt worden sei – diese Frage wurde am Dienstag leider nicht beantwortet.

Ansonsten sah man aber eine recht entspannte, ja, fast schon unterhaltsam-lustige Angela Merkel. Man werfe ihr vor, dass sie jetzt nur noch die Wohlfühl-Termine mache, erzählte sie. Und sie antworte: Ja. Sie sei ja nun außer Dienst. Sie wolle weiterhin noch Gutes für ihr Land tun, aber ihre Projekte wolle sie sich aussuchen, und sie sei auch nicht mehr verpflichtet, sich zu allen aktuellen Nachrichten zu äußern.

Merkel erzählte vom Urlaub an der Ostsee und den verschwiegenen Menschen dort, die nichts an die Zeitungen ausgeplaudert hätten. Dass sie den Lokalteil der Ostsee-Zeitung lese, weil sie ja wissen wolle, was in ihrer Umgebung geschehe. Sie fühle sich in ihrem ehemaligen Wahlkreis weiter wohl.

Wie sich Merkel in Zukunft weiterhin einbringt, das wird interessant sein, zu beobachten. Auch, ob sie auch in späteren Jahren die Deutungshoheit über ihr Schaffen behält – etwas, was Kohl und Schröder nicht geschafft haben…

-> Die Sendung bei phoenix auf Youtube

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RTelenovela

“La Boum” sur grand écran

Donnerstag, den 9. Juni 2022
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“La Boum – Die Fete – Eltern unerwünscht”. Die französische Teenekomödie gehört zu den Filmen, die mich fast mein ganzes Leben begleitet. Dabei habe ich ihn (bis jetzt) nie im Kino gesehen.
Damals lief er im Fernsehen, irgendwann gegen Ende der 80er-Jahre. Im Fernsehen der DDR 2 gab es mittwochs um 19 Uhr diverse Filmreihen. Dort lief dann auch eines mittwochs “La Boum”.
Und ich liebte diesen Film. Weil er wirklich lustig war. Weil es um Teenies ging – ich war damals noch keiner und fand das natürlich toll. Und die Musik, die sehr einprägsam war. Ich liebte Vics Ur-Oma Poupette. Natürlich verstand ich noch nicht alles – aber von da an habe ich den Film mehrfach gesehen. Besonders auch als wir einen Videorecorder hatten und ich den Film aufnehmen konnte.

Als ich neulich im Cinemaxx in Berlin war, stand dort vor dem Kino ein Aufsteller: “La Boum” läuft auf der großen Leinwand, einmalig in der Reihe “Best of Cinema”.
Das war natürlich die Chance, diesen Film gut 35 Jahren nach dem ersten Mal im DDR-Fernsehen im Kino sehen zu können.
Und es war ein Fest! Ich muss ja zugeben, dass ich den Film fast schon mitsprechen kann, aber auf der großen Leinwand ist das dann doch noch mal was anderes.
Der Film ist von 1980, in Deutschland kam er allerdings erst Ende 1981 in die Kinos. Er ist gut gealtert. Es gibt – mal abgesehen vom Zeitgeist mit Zigaretten und so – nichts, was den Film heute irgendwie “verdächtig” macht. Die Teenie-Liebesstory ist immer noch niedlich. Der Humor und die Naivität von Vic und Co ist immer noch putzig. Dass Vic am Ende mit einem ganz anderen Typen tanzt, und der Film dann einfach zu Ende ist – das habe ich allerdings nie so richtig verstanden…

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