Tagesarchiv für 28. April 2022

RTZapper

ZAPPER VOR ORT: Giant Rooks in Berlin

Donnerstag, den 28. April 2022
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MI 27.04.2022 | Berlin, Columbiahalle

Es ist drei Jahre her, dass das Konzert von Giant Rooks in der Berliner Columbiahalle angekündigt worden ist. Für 2020. Aber wegen du weißt schon was ist das Event dann verschoben worden. Auf 2021. Auf 2022.
Wobei ich sagen muss, dass ich mein Ticket erst in diesem Jahr gekauft habe, als klar war, dass Konzrte wohl wieder stattfinden können.

Die Band Giant Rooks kenne ich seit gut drei Jahren – natürlich nur von Fernsehauftritten, Videoclips oder Konzertmitschnitten. Denn Konzerte konnte ich wegen du weißt schon was ja noch nicht besuchen.
Giant Rooks kommt aus Hamm, 2014 hat sich die Band gegründet, damals noch als Schülerband. Inzwischen leben die Musiker in Berlin. Weil sie auf Englisch singt, denken viele, Giant Rooks sei eine internationale Band – aber es ist ein heimisches Musikprodukt. Eines, das sich sehen und hören lassen kann.
Laut Wikipedia macht Giant Rooks Art-Pop und Indie. “Watersheed”, “Bright Lies” und “What I know is all Quicksand” gehören zu den bekanntesten Songs.
Im Herbst 2020, mitten in der Zeit des du weißt schon was erschien überhaupt erst ihr Debütalbum.

Mein erstes Konzert in der Columbiahalle erlebte ich 1999, also bereits vor 23 Jahren, und ich habe dort viele tolle Abende erlebt. Inzwischen – ja, das Alter, bin ich kein großer Fan der Halle mehr. Zu eng, und man nur stehen. Irgendwie lästig. Aber es war auch klar: Ein Live-Konzert mit Giant Rooks stand auf dem To-Do-Zettel – einmal wenigstens wollte ich die Band live erleben – und wenn es sein muss, dann auch in der Columbiahalle.

Es war ein durchaus bemerkenswerter Moment: Denn ich war wirklich schon lange nicht mehr in der Columbiahalle, und seit du weißt schon was habe ich auch kein solches – ausverkauftes! – Konzert mehr erlebt. Also ein Event mit tausenden Menschen eng an eng. Ohne Maske.
Nur sehr wenige Leute im Saal trugen eine Maske. Aber ich muss sagen, der Gewöhnungseffekt stellte sich sehr schnell ein. Allerdings stand ich auch relativ weit hinten. Dennoch: Es scheint, als müsse man das erst mal wieder lernen, zulassen – mit so vielen Menschen in einem Raum zu sein.

Giant Rooks ist eine fantastische Live-Band. Die Songs kommen auf der großen Bühne mitreißend rüber, was definitiv auch am Frontmann Fred Rabe liegt. Mit sichtlicher Freude führt er durch den Abend. Mit singt mit kraftvoller, charismatischer Stimme, er spielt nebenher Gitarre, spielt Klavier, oder er trommelt oder hat eine Rassel dabei. Fred Rabe ist ein wahrer Entertainer, der eine große Zukunft haben könnte. Locker und fröhlich spricht er mit seinem Publikum. Und ist dabei vollkommen überwältigt – dass endlich wieder Konzerte gespielt werden können. Dass so viele Leute da waren (auch am Dienstag gab es schon in Berlin ein Konzert). Dass die Stimmung so toll war.
Es machte einfach großen Spaß, diesen Musikern zuzusehen und ihre Songs zu hören.
Ein großartiges Live-Event-Comeback!

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ORA aktuell

Vereidigung in Oranienburg: Neuer Landrat ist im Amt

Donnerstag, den 28. April 2022
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Oberhavel hat nun auch offiziell einen neuen Landrat. Alexander Tönnies (SPD) hat am Mittwoch im Kreistag in Oranienburg seinen Amtseid gesprochen. Von seinem Vorgänger Ludger Weskamp bekam er (nicht nur symbolisch) einen Staffelstab übergeben.

Der Kreistag hatte Tönnies gewählt, nachdem er im Dezember zwar die Landratswahl gewonnen, aber nicht das Quorum erreicht hatte.

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RTelenovela

Maskenfrei in Zeiten des Coronavirus

Donnerstag, den 28. April 2022
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Es ist bei einigen Leuten ein echter Streitfall. Soll man im Supermarkt oder anderen Geschäften noch eine Maske tragen? Seit einigen Wochen muss man keine mehr tragen – trotz hoher Inzidenzen. Aber weil sich die Zahl der Intensivpatienten in Grenzen hält, wird die Gefahr nicht mehr als hoch angesehen, und es werden die Schutzmaßnahmen zurückgefahren.

Und dennoch: Man muss sich erst dran gewöhnen. Als ich das erste Mal meinen Stammsupermarkt in Oranienburg betrat, da zog ich mir noch die Maske über. Aber ich würde sagen, weniger als die Hälfte der Menschen hatte auch noch eine Maske auf.
Jeder muss das selbst entscheiden, und das ist auch okay so.

Beim zweiten Mal habe ich die Maske dann weggelassen. Ich habe mich auch an die Anfangszeit des Coronavirus erinnert. In den ersten beiden Monaten herrschte auch noch keine Maskenpflicht, und dennoch hat alles ganz gut funktioniert – und Angst hatte ich auch nicht wirklich.
Deshalb habe ich mich durchaus gefragt: Was ist jetzt eigentlich anders? Ist der Supermarkt abends nicht allzu voll, kommt man den Leuten eh nicht besonders nah. Und selbst wenn, bleibt man ja nicht direkt neben ihnen stehen. Ein paar Sekunden seien ja durchaus nötig, um die Viren zu übertragen, heißt es.

Es ist eine Sache der Gewöhnung, fast schon ein psychisches Ding. Als ich neulich im Hofladen auf dem Spargelhof in Kremmen war, habe ich nicht mal dran gedacht, mich zu fragen, ob ich eine Maske aufsetze. Aber es waren auch so wenige Leute im Laden – das wäre albern gewesen.

Und es werden sichtbar auch weniger und weniger Leute, die Masken tragen. Wenn nicht im Herbst wieder eine problematische Variante auftauchen sollte, dann könnte sich die Sache mit den Masken eventuell erledigt haben.

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