RT im Kino

The Nest – Alles zu haben ist nie genug

Das ist alles sehr dramatisch und sehr spannend. Also, zumindest soll uns weisgemacht werden, dass da ziemlich viel dramatisch und spannend sei. Es ist aber nicht dramatisch, und spannend schon gar nicht.

Ein Umzug steht an. Rory (Jude Law) will mit seiner Familie die amerikanische Vorstadt verlassen. Er ist ein Unternehmer und sehr ehrgeizig. Er will seine amerikanische Frau Allison (Carrie Coon) und seine Kinder überreden, dass sie alle gemeinsam nach England ziehen – in sein Heimatland.
Sie lassen sich drauf ein, und Rory pachtet ein riesiges Gestüt, wo neue Ställe gebaut werden können, für die Pferde seiner Frau.
Doch alles läuft mies. Der Neuanfang, den sich Rory versprochen hat, funktioniert nicht so richtig. Die Familie schient isoliert, und alle entfernen sich voneinander.

Und übrigens auch das Filmpublikum vom Film. “The Nest – Alles zu haben ist nie genug”, heißt das Werk von Sean Dirkin. Das ist ein gutes Stichwort, denn aus einem spannenden klingenden Stoff einen guten Film zu machen, kann eigentlich auch nie genug sein. Das aber ist Durkin nicht gelungen.
Zwar wirken sehr viele Szenen wahnsinnig bedeutungsschwanger, und durch den Soundtrack soll hier und da eine diffuse Spannung erzeugt werden – das aber misslingt. Stattdessen mitunter lange Einstellungen – Kunst! -, die sicherlich ganz viel aussagen sollen.
Da nutzt es auch nichts, dass die Schauspieler ihr Bestes geben – manche Filme kann man einfach nicht retten.

-> Trailer auf Youtube

The Nest – Alles zu haben ist nie genug
GB 2020, Regie: Sean Dirkin
24 Bilder, 107 Minuten, ab 12
2/10

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