RT im Kino

Friedhof der Kuscheltiere

Louis Creed (Jason Clarke) und seine Frau Rachel (Amy Seimetz) wagen den Neuanfang. Mit ihren beiden Kindern Gage (Hugo/Lucas Lavoie) und Ellie (Jeté Laurence) ziehen sie in ein Haus in einer Kleinstadt.
Das Grundstück ist riesig, es reicht bis in einen Wald. Nachbar Jud Crandall (John Lithgow) zeigt Louis zudem noch eine Besonderheit. Ebenfalls auf ihrem Grundstück befindet sich der Friedhof der Haustiere. Viele Tiere sind dort schon begraben.
Sie werden ihn bald brauchen: Der Kater der Creeds wird überfahren, auf dem Friedhof soll er beerdigt werden. Jud allerdings zeigt Louis eine ganz spezielle Stelle für die Beerdigung. Dort ist ein Zauber versteckt. Und plötzlich ist der Kater wieder im Haus – allerdings verhält er sich angsteinflößend.

Schon 1989 ist Stephen Kings Roman “Friedhof der Kuscheltiere” verfilmt worden. 2002 gab es einen zweiten Teil. Nun kommt das Remake. Unter der Regie von Kevin Kölsch und Dennis Widmyer ist das Grauen neu verfilmt worden. Und das ist überhaus gelungen.
Denn schnell wird klar: Da stimmt was nicht. Der Film verbreitet einen Grusel, der mehr und mehr zu einer Daueranspannung führt. Einige Schockmomente haben es durchaus in sich.
Als es später zu einem schweren Unfall kommt und Louis eine folgenschwere Entscheidung trifft, ist das Grauen perfekt.
Dieser Film ist über lange Phasen regelrecht angsteinflößend. Das liegt auch daran, dass man an einem bestimmten Punkt als Zuschauer weiß oder ahnt, was in den nächsten Minuten passieren wird. Dieses Vorwissen führt aber nicht zu Langeweile, sondern sorgt dafür, dass sich der Thrill noch verstärkt.
Ganz klar: Dieser Film macht einen fertig, und er wirkt nach. Wenn man aus dem Kino kommt, und da sitzt plötzlich eine ach so liebe Mietzekatze…

Friedhof der Kuscheltiere
USA 2018, Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer
Paramount, 101 Minuten, ab 16
9/10

Hits: 120

Einen Kommentar schreiben: