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Simbabwe: Reise nach Oranienburg verweigert

Zum elften Mal sollten am vergangenen Sonnabend in Oranienburg Gäste aus Simbabwe begrüßt werden. Es handelt sich dabei um eine Aktion des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland. Die Besuche erfolgen jährlich wechselseitig.
Doch die drei Frauen und drei Männer zwischen 20 und 40 Jahren durften von Frankfurt/Main aus nicht weiterreisen. Ein Bundespolizist untersagte die Tour. es heißt, sie seien verdächtig gewesen, weil sie ärmlich gekleidet gewesen seien und kaum Geld gehabt hätten. Allerdings hatten sie alle Unterlagen: Einladungen, Kostenübernahmen, Verpflichtungserklärung. Der Bundespolizist habe das für Fälschungen gehalten, so Superintendent Uwe Simon.

Die Kirchenleute wollen nun wissen, was da schief gelaufen ist und ob solche Partnerschaften überhaupt noch mögliche seien, wenn solche Reisen nicht möglich seien. Auch über Regresszahlungen denkt man nach – 10.000 Euro habe die Reise gekostet, vieles kam durch Spenden zusammen.
Die Leute aus Simbabwe sind wieder zu Hause.

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