Tagesarchiv für 2. September 2016

ORA aktuell

Goldbecher von 1827 im Oranienburger Schlossmuseum

Freitag, den 2. September 2016
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Im Oranienburger Schlossmuseum ist ab Sonntag ein Goldbecher von 1827 zu sehen. Es handelte sich wohl um ein Geschenk von Friedlieb Ferdinand Runge an König Friedrich Wilhelm III. Der Becher ist in Oranienburg hergestellt worden.
Lange stand er im Kronprinzenpalais, ging dann verloren. 2013 konnte das verschollen geglaubte Stück durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg erworben werden.

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RTZapper

So kommt Deutschland – Paula, ihr Mann und die Reise zum besten Sex

Freitag, den 2. September 2016
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MI 31.08.2016 | 20.15 Uhr | sixx

Geil. Paula Lambert lässt sich den G-Punkt massieren. Mit ihrem Mann und einem weiteren Paar macht sie ein erotisches Flaschendrehen. Dann verbringt Paula Lambert eine Nacht mit einem Escort. Und ihr Mann lässt sich zeigen, wie man eine Vagina massiert. Und zum Pornodreh geht es auch noch.
Alles über gute Orgasmen, über geilen Sex: “So kommt Deutschland”.
Und das alles um 20.15 Uhr.
Da wundert man(n) sich doch ein bisschen was da los ist, beim Frauensender sixx.

Okay, die Sache mit dem G-Punkt haben wie nicht wirklich gesehen. Das erotische Flaschendrehen bestand dann mehr aus netten Sexbeichten. Mit dem Escortmann hat Paula nur geredet (ja, wirklich, nur geredet!). Und die Sache mit der Vagina, na ja, egal. Vom Pornodreh wurde auch nur erzählt. Einen Orgasmus hatte jedenfalls niemand in dieser neuen Sex-Doukreihe.

Geht es um Sex in der Primetime, dann bleibt der eher theoretischer Art. Aber das muss man Paula Lambert und den Sex, äh, sixx-Leuten lassen: Der Titel knallt: “So kommt Deutschland – Paula, ihr Mann und die Reise zum besten Sex”. Da erwartet man schon einiges. Aber anders als in der ZDF-Reihe “Make Love” gibt es nichts Heißes zu sehen. So richtig erfahren wir es also nicht: “So kommt Deutschland”.
Dass das ganze Sexgerede irgendwie unterhaltsam war – das immerhin kann man Paula Lambert (und ihrem Mann) zugute halten.

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RT im Kino

Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel

Freitag, den 2. September 2016

Nach Richard Curtis’ “Tatsächlich… Liebe”, einem großen Ensemblefilm rund um das Weihnachtsfest, nahm sich Gary Marshall der Aufgabe an, sich weiteren wichtigen Feiertagen zu widmen. So schuf er in den vergangenen Jahren Filme wie “Happy New Year” und “Valentinstag”. Allerdings konnte die Film nie an die Intensität, an den Witz und die Wärme von “Tatsächlich… Liebe” heranreichen. Sein letzter Film vor seinem Tod im Juli 2016 dreht sich nun um den Muttertag.

In “Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel” geht es – der Titel sagt es ja – um den Muttertag und um die Liebe. Eine im Shoppingfernsehen erfolgreiche Moderatorin (Julia Roberts mit einer unfassbar hässlichen Paarpracht) ist privat eher unglücklich – denn sie ist nicht Mutter, was am Muttertag natürlich besonders auffällt. Zack (Jack Whitehall) hat schon zigmal um die Hand seiner Freundin angehalten – ohne Erfolg. Sandy (Jennifer Aniston) hofft immer noch, dass ihr Ex zu ihr zurückkehrt, obwohl der längst eine Neue hat. Jesse (Kate Hudson) verheimlicht ihren Eltern, dass ihr Mann Inder ist.
Na ja, und so weiter.

Wie das dann immer ist, ergeben sich im Laufe der Zeit Irrungen und Wirrungen, außerdem zeigt sich, dass das Figurengeflecht enger miteinander verwoben ist, als man anfangs denkt.
Das ist alles auch ganz nett, aber eben nur nett. Die vielen Geschichten bieten kaum echte Überraschungen, oftmals wirkt zudem alles recht langgezogen. Das Erzähltempo lässt in der ersten Hälfte sehr zu wünschen übrig.
Und warum so ein Film im August in die Kino kommt – das wird schon irgendeinen Grund haben…

Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel
USA 2015, Regie: Gary Marshall
NFP, 119 Minuten, ab 0
5/10

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