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Adriana Popescu: Ewig und eins

In der Schule lernt man zusammen, man feiert, man liebt sich – dann kommen das Abi und der Abschied. Man verliert sich aus den Augen.
Ella nimmt Kurs auf Stuttgart. Klassentreffen nach sieben Jahren. Sie fährt mit gemischten Gefühlen in ihre alte Heimat zurück. Mit ihren beiden besten Freunden Jasper und Ben herrscht nämlich seit damals Funkstille. Warum, ist eigentlich gar nicht so genau klar. Aus den Augen verloren.
Die Feier selbst erweist sich als lahm, und so beschließen die drei recht schnell, ihre eigene Party zu feiern.
Es wird ein denkwürdiger Abend – in vielerlei Hinsicht.

Der Titel mag kitschig sein, der Roman ist es nicht. Und das obwohl es oft und immer wieder um die Liebe geht. Aber eben auch um das Leben, um verpasste Gelegenheiten und Chancen, die man hatte, aber vielleicht nicht nutzen konnte oder wollte.
Die drei Freunde müssen sich im Laufe der Nacht mit sich und den anderen beschäftigen, für jeden von ihnen ist es Seelenstriptease.
Adriana Popescu ist es gelungen, ihre Story sehr lebendig aufzuschreiben. Obwohl sie recht simpel ist – man fiebert mit. Dieser Roman ist ein wahrer Trip.

Adriana Popescu: Ewig und eins
Piper, 318 Seiten
9/10

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