Tagesarchiv für 31. Januar 2016

RTZapper

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!: Das große Finale 2016

Sonntag, den 31. Januar 2016
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SA 30.01.2016 | 22.15 Uhr | RTL

Der Sieger sitzt da und kann es nicht fassen. Weint leise vor sich hin. Und kann es immer noch nicht glauben, was da gerade mit ihm passiert ist. Menderes Bagci ist Dschungelkönig 2016. Ihn haben die RTL-Zuschauer am späten Sonnabendabend zum Sieger der 10. Staffel von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” gekürt.
Und wieder mal womit? Mit Recht!

Eines muss man den Zuschauern ja lassen: Am Ende erkennen sie meistens doch, wer im Dschungelcamp den besten Eindruck hinterlassen hat. Menderes kannten wir vorher als ewigen DSDS-Kandidaten. In den vergangenen 16 Tagen haben wir ihn ein wenig näher kennenlernen dürfen. Schüchtern ist er, vielleicht ein wenig naiv. Aber auch fleißig. Wie ein Bienchen arbeitete er im Camp, oft im Hintergrund. Und er blieb dabei uneigennützig, es ging ihm nicht zwingend darum, stöndig im Rampenlicht zu stehen. Er ist sozial, er mischte sich erstaunlicherweise in keinen der vielen Streits ein, und das ist wirklich eine Leistung. Menderes ist ein sympathischer Typ.
Gleichzeitig ist zu hoffen, dass ihm dieser Erfolg nicht zu Kopf steigt. Oder besser: Dass er die richtigen Leute um sich hat, die ihn jetzt nicht Dinge machen lassen, die er vielleicht gar nicht will.

Die Freude von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, dass Menderes es geschafft hat, war ganz sicher auch nicht gespielt. Sie haben das alles vermutlich genauso gesehen, wie sie immer wieder durchblicken ließen.

Und sonst? Helena Fürst entwickelte sich im Laufe der Tage mehr und mehr zum Sozialmonster. Da war es manchmal schon erschreckend und alles andere als lustig zu beobachten, wie sie verbal auf den anderen herumtrampelte. Sie macht den Eindruck, dass sie ihre Gegner mit Worten gnadenlos niederprügelt – und die am Boden liegenden noch dreimal tritt.
Das allseitige Auftamen war groß, als Fürst am Freitagabend endlich gehen musste.

Auch wenn das 2016er-Dschungelcamp am Ende zumindest immer recht interessant war, auch wenn man den Machern immer noch die ganz große Liebe zum Format ansieht – ein bisschen ist dann doch die Luft raus aus dem Format.
Aber bis Januar 2017 haben wir das bestimmt wieder vergessen – und freuen uns dann auf Staffel 11!

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RTZapper

Sportschau live: Eiskunstlauf-EM 2016 – Kür der Paare

Sonntag, den 31. Januar 2016
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SA 30.01.2016 | 10.00 Uhr | einsfestival

In der Niederlage lächeln. Das ist wohl das allerhärteste Geschäft, was Sportler zu leisten haben. Aber Niederlagen gehören zum Sport dazu. Es ist trotzdem hart, verdammt hart.
Es gibt eben nicht nur die Jubelmomente wie davor beim Handball oder beim Tennis.
Am Sonnabendmittag übertrug einsfestival live die Kür der Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2016 in Bratislava.
Die beiden für Deutschland tanzenden Aljona Savchenko und Bruno Massot hätten eventuell noch Gold holen können, wenn sie eine nahezu prefekte Kür ablieferten.

Dann aber patzten sie. Mehrere figuren klappten nicht wie geplant. Für das Eislaufpaar ein ganz bitterer Moment.
Aljona Savchenko lächelte ihn nach dem Ende der Kür weg. Lächeln, weiterlächeln. Haltung bewahren. Nichts anmerken lassen. Bruno Massot dagegen konnte das nicht. Er konnte nicht lächeln, er war totunglücklich, schüttelte immer wieder den Kopf. Untröstlich war er, Aljona konnte nichts tun, keine Aufmunterung half.
Und das sind sie dann, die Niederlagen, die traurigen Momente, die es aber immer wieder gibt. Und einem immer wieder das Herz zerreißen.

Die beiden landeten auf dem 2. Platz. Silbermedaille. Gefreut haben sie sich darüber nicht. Vorerst nicht. Denn auch Silber muss man ja erst mal schaffen.

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RTelenovela

Die Challenger: Meine ersten Breaking News

Sonntag, den 31. Januar 2016
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Unter den vielen, vielen Nachrichtenbildern, die sich innerhalb eines Lebens im Gehirn einbrannten, ist diese Breaking News vermutlich meine allererste.
Dieses Jubiläum jährte sich nun zum 30. Mal: die Challenger-Katastrophe am 28. Januar 1986.

Im Ersten lief am Sonnabend der Film “Challenger – Ein Mann kämpft für die Wahrheit”. Und auch hier sieht man die Bilder der startenden Rakete. Wie sie steigt und steigt – und wie plötzlich viel Licht zu sehen ist, eine Explosion. Später die langgezogene, mehrarmige Rauchsäule.

Damals gab es immer um 17.15 Uhr in der ARD eine zehnminütige “Tagesschau”, und natürlich sind dort die Bilder der Challenger-Katastrophe gelaufen. Ich war sieben Jahre alt, ging in die 1. Klasse, und mich haben diese Bilder sehr bewegt. Ich rannte sofort raus in den Garten. Es war dunkel draußen, und meine Mutter kam mir entgegen. “Die Rakete ist explodiert”, rief ich.

Dieser ersten Breaking News, die sich miterlebte, folgten viele weitere. Einige haben sich eingebrannt: Mauerfall. Der 1991er-Golfkrieg. Der Tod von Lady Di. Der 11. September. Die Elbeflut 2003. Fukushima.

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RT im Kino

Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs

Sonntag, den 31. Januar 2016

(2) -> 29.12.2014

Willkommen zur Falkensteiner Schatzsuche! In einem Zeltlager auf dem Gelände von Graf Falko von Falkenstein (Michael Maertens) kommt es zum großen Wettbewerb: Mädchen gegen Jungs. Das heißt, eigentlich ist es nur eine Art Pfadfinderlager mit Ferienspielen, aber die Pubertierenden nehmen das alles dann doch sehr ernst.
Unter ihnen: die besten Freundinnen Bibi Blocksberg (Lina Larissa Strahl) und Tina (Lisa-Marie Koroll). Die Junghexe kommt ihre Freundin mal wieder besuchen, und natürlich wird es wieder chaotisch.
Denn einige der Jungs (u.a. Louis Held und Maximilian von der Groeben) tun alles, um den Mädchen eins auszuwischen. Findet Bibi natürlich voll ungerecht.

Detlev Buck bringt die Hörspielreihe “Bibi & Tina”, den Ableger der “Bibi Blocksberg”-Serie zum dritten Mal ins Kino. Da Bibi hier mehrere Jahre älter ist als in den Hörspielen, haben die mit ihnen eher wenig zu tun. In diesem Film pubertiert es mächtig, es knistert gewaltig, die Hormone geraten in Wallung. Da beobachten die Mädchen die Jungs beim Umziehen – und andersrum natürlich auch. Erotisch angehaucht und dennoch ganz familienfilmgerecht keusch. Buck schafft diesen Spagat wieder sehr gut. Auch den, dass sich Kinder spannend unterhalten fühlen, Jugendliche eventuell auch und die Eltern gleich mit. Im Grunde ist die Filmreihe viel weniger “Mädchenfilm” als viele denken.
Und so gibt es wieder harmlos-lustigen Spaß, durchaus ein bisschen Spannung, grellbunte Bilder und einige Songs, bei denen man gern mitwippt.
Katharina Thalbach, Charly Hübner, Kostja Ullmann und Buck selbst sind im Film mit viel Spielfreude vertreten.

Gegen Ende driftet Bucks Film dann aber leider in die Unglaubwürdigkeit ab – und das lässt sich auch nicht mit Zauberei und Familienfilm abtun. Es kommt zu einem Waldbrand, und die jungen Campteilnehmer haben nichts Besseres zu tun, als hinzurennen und versuchen, zu löschen. Und der Brand sieht im Film gewaltig aus. Irgendwann kommt eine (!) alte W50-Feuerwehr angefahren, ein (!) Feuerwehrmann mit einem (!) Schlauch steigt aus und will löschen. Wenn man schon schon Kohle für technische Feuer-Effekte ausgibt, dann wenigstens auch für einen glaubwürdigen Feuerwehreinsatz – und vor allem nicht mit dem Vorbild, man solle doch hinrennen und mit Schaufeln das Feuer löschen wollen. Und dann kommt auch noch Bibi und ihre Zauberei ins Spiel. Geht gar nicht.
Das macht den Film am Ende leider ein wenig kaputt.

Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs
D 2015, Regie: Detlev Buck
DCM, 111 Minuten, ab 0
6/10

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RTZapper

Tennis live: Australian Open 2016 – Finale: Serena Williams – Angelique Kerber

Sonntag, den 31. Januar 2016
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SA 30.01.2016 | 9.30 Uhr | Eurosport 1

Das letzte Januar-Wochenende steht im Zeichen des Sports – und, bis jetzt jedenfalls, großer deutscher Erfolge.
Und es ist nicht nur der Handball, der so spannend wie ein Krimi sein kann, sondern auch das Tennis.
Angelique Kerber hat die Sensation geschafft. Sie gewann am Sonnabendvormittag die Australian Open in Melbourne gegen die Favoritin Serena Williams. Eurosport 1 hat das Spektakel übertragen, und auch wie beim Handball am Abend davor, war lange nicht klar, wie das Spiel ausgehen würde. Auch beim Tennis blieb es bis zur allerletzten Sekunde spannend, weil selbst beim letzten Ballwechsel Serena Williams noch alles hätte drehen können.

Beim Tennis denkt man ernsthaft über Regeländerungen nach. Weil es angeblich nicht so spannend ist. Weil das Spiel vielen Leuten zu lange dauert. Weil angeblich die Regeln zu kompliziert sind.
Alles Unsinn. Okay, wenn die Männer spielen, dann dauert es schon mal zermürbende fünf Stunden, weil sie drei Gewinnsätze – also auch mal fünf lange Sätze – spielen müssen. Aber diese gut 130 Minuten am Sonnabend bei den Damen zeigten: Da ist eine Regeländerung nicht notwendig. Die Stunden waren abwechlungsreich, spannend, kurzweilig.

Und am Ende erstaunlich und erfreulich. Denn Serena Williams schien sich ganz ernsthaft und aufrichtig mit Angelique Kerber zu freuen. Die Zweitplazierte strahlte bei der Siegerehrung fast noch mehr als die Gewinnerin. Selbst wenn das nicht profimäßig gespielt war – das war ganz groß.
Und so wirklich groß war an diesem Vormittag Angelique Kerber. Herzlichen Glückwunsch – und danke für aufregende Fernsehstunden!

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