RT im Kino

The Babadook

Dieses verfluchte Buch. Es heißt “Mister Babadook” und scheint großes Unglück zu bringen. Das Grauen.
Amelia (Essie Davis) liest es eines Abend ihrem Sohn Samuel (Noah Wiseman) vor. Und was sie ihm da vorliest, ist mehr als unheimlich. Der Babadook ist ein Monster, und es heißt, wer diese Zeilen liest, der wird es mit der Angst zu tun bekommen. Der Babadook werde kommen, und es wird jemand sterben.
Samuel glaubt an Monster, er sieht sie in seinen Träumen – und macht damit widerum anderen Kindern Angst. Jetzt aber scheint diese Angst wirklich begründet zu sein.

Der australische Horrorschocker “The Badadook” spielt mit der Angst vor Monstern, damit, was in Büchern steht und Wirklichkeit werden könnte.
Allerdings hat Regisseurin Jennifer Kent viel Potenzial verspielt, denn wirklich überraschend ist ihr Film nicht. Zu durchschaubar ist die Geschichte, obwohl sie anfangs eine falsche Fährte setzt – und zunächst zeigt, dass der kleine Samuel für den Horror sorgt.
Ein weiteres Problem ist, dass Samuel leider unglaublich nervt. Es ist ein wenig bitter so etwas über ein Kind sagen zu müssen – aber leider spielt Noah Wiseman nicht sehr gut – und ist noch furchtbarer synchronisiert worden. Das wird erst im letzten Drittel besser, wenn er nur spielen und kaum noch sprechen muss.
Das letzte Drittel sorgt immerhin noch für Thrill und einen Gänsehautmoment. Ganz verschenkt ist dieser Horrorfilm somit nicht.

The Babadook
Australien 2014, Regie: Jennifer Kent
Centralfilm, 93 Minuten, ab 16
5/10

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