Tagesarchiv für 11. März 2013

ORA aktuell

Oranienburger “Sehnsucht” muss in der Werft bleiben

Montag, den 11. März 2013

Die historische Staatsyacht “Sehnsucht”, die im Sommer immer im Oranienburger Hafen ankert, darf die Malzer Werft vorerst nicht mehr verlassen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt hat die Zulassung moniert. Die “Sehnsucht” lief bislang als Sportboot – diese dürfen jedoch höchstens 20 Tonnen wiegen, die “Sehnsucht” wiegt sehr viel mehr. Aber auch als “Schiff” geht sie nicht durch, es müssten große technische Nachrüstungen vorgenommen werden.

Der Kurbrandenburgische Marineverein hofft nun auf eine Sondergenehmigung. Dennoch sind alle für 2013 geplanten Fahrten abgesagt. Wie es weitergeht, ist derzeit noch unklar.

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RTZapper

Tatort: Willkommen in Hamburg

Montag, den 11. März 2013
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SO 10.03.2013 | 20.15 Uhr | Das Erste

Ich gebe zu, ich habe nur die Hälfte von dem verstanden, was Til Schweiger vor sich hingenuschelt hat. Oder seine Tochter Luna. Beim “Tatort” am Sonntagabend im Ersten zeigte sich, dass wir uns Sorgen machen müssen. Denn: Nuscheln ist ansteckend.
Es gab am Sonntag Augenblicke, bei denen ich kurz davor war, mir die Videotext-Untertitel dazuzuschalten, um zu verstehen, was sich die Damen und Herren da zuraunen.

Ansonsten bin ich froh, dass die Premiere des Til-Schweiger-Tatorts endlich hinter uns liegt, das Gerede darum nervt – was mich nicht daran hindert, auch noch ein bisschen darüber zu reden.
Dabei gibt es eigentlich wenig darüber zu sagen: Ich fand diesen Krimi einfach nur langweilig. Doofes Rumballere, doofe Dialoge, eine stupide Handlung. Dazu eine in der Form überflüssige (und akustisch kaum verständliche) Familienstory. Popcornkino? Auch Popcornkino darf nicht langweilig sein.
Nur eine positive Überraschung gab es: Fahri Yardim. Er spielte Nick Tschillers Assistent Gümer – und das so witzig und sympathisch, dass er Schweiger locker an die Wand spielte.

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RTelenovela

Stimmung(skiller) mit Dingeling

Montag, den 11. März 2013
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DJ oder Alleinunterhalter auf einer Party zu sein, das ist ein harter Job. Manchmal kann es aber auch hart sein, einem DJ oder Alleinunterhalter ausgeliefert zu sein.
So etwas habe ich am Sonnabend erstmals erlebt.
Ich nenne den guten Mann mal Rüdiger Tiffy. Rüdiger baute schon bei Mittagessen seinen Discokram auf. Eine Musikanlage und bunt blinkende Scheinwerfer. Und zwei Gitarren. Letzteres ließ schon Böses erahnen.

Rüdiger ist nicht einfach nur DJ, Rüdiger will mehr. Er will Spaß. Mit sich und seinem – wie er hofft – willigen Publikum.
Rüdiger stellt sich uns vor und beginnt auch sogleich ein Liedchen zu singen. Ähm, nun ja. Oder auch sechs oder sieben. Total witzige Humorlieder medleymäßig aneinandergereiht. Zwischendurch gibt es einen Klein-Fritzchen-Witz, und man weiß gar nicht genau, wohin man eigentlich kriechen muss, damit man das nicht hören muss. Bringt aber sowieso nichts, denn schon wir man gruppenweise nach vorn gerufen, um irgendwelche Mitmach-und-Mitklatsch-Spiele zu treiben. Und ich hasse solche Mitmach-und-Mitklatschspiele.
Humorterror. Wir waren gefangen in Rüdigers Nostalgiehumorshow.
Rüdiger macht ein Programm, wie es im Seniorenklub vor 25 Jahren vielleicht mal ganz lustig war. Vielleicht.

Und es hört nicht auf. Noch ein Lied. Und noch ein Gag. Dann auch noch das Lied vom “Dingeling”. “Mein Dingeling‚ dein Dingeling. Wir alle haben ein Dingeling!” Und während wir alle unser Dingeling suchen und vor Fremdscham schon ganz unruhig sind, kündigt Rüdiger ein letztes Lied an.
Acht Minuten und sechs Lieder später sagt Rüdiger, dass nun wirklich gleich Schluss sei.

Wenn Rüdiger doch mal Songs von der CD spielt, dann ist ihm langweilig. Also schnappt er sich eine der älteren Damen und tanzt mit ihr.
Rüdiger macht so ziemlich alles falsch, was ein DJ falsch machen kann. Sein Programm scheint endlos, es ist unwitzig, er schmeißt sich an seine Kunden ran. Ein DJ sollte in all seiner Präsenz nicht präsent sein. Humornummern sollten schon witzig sein, wenn man sie denn bringt. Aufdringlich sollte ein DJ eigentlich nie sein, und wenn dann nur in Ausnahmefällen. Vor allem sollte ein DJ erkennen, wann’s denn mal gut ist und er mal Pause machen sollte.
Aber vermutlich ist Rüdiger in der Tat mehr Alleinunterhalter als DJ. Insofern hat da wohl jeder eher beim Engagieren eine etwa unglückliche Entscheidung getroffen.

Beim nächsten Mal gibt’s hoffentlich wieder einen richtigen DJ, und ich suche jetzt mal nach meinem Dingeling.

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ORA aktuell

Winter: Mehr als zehn Zentimeter Neuschnee in Oranienburg

Montag, den 11. März 2013
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Der Winter hat Oranienburg noch einmal in Beschlag genommen. Das späte Intermezzo hat nach einer frühlingshaften Woche am Sonnabendnachmittag mit leichtem Schneefall begonnen. In der Nacht zum Sonntag geschnite es heftig – und hörte erst gegen Mittag wieder auf.
In Oranienburg fielen innerhalb von 24 Stunden mehr als zehn Zentimeter Neuschnee. Auch am Montag soll es schneien, die Minustemperaturen sollen bis zum Wochenende anhalten.

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RTZapper

Die große Sat.1 Promiboxen

Montag, den 11. März 2013
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FR 08.03.2013 | 20.15 Uhr | Sat.1

Mola Adebisi haut Sebastian Deyle weg. Dschungel-Georgina geht wie eine Furie auf “Tic Tac Toe”-Jazzy los. Am Freitagabend beglückte Sat.1 seine Zuschauer mit dem großen Rummelboxen, äh, Promiboxen.

Wenn Stars am Ende sind, dann bleiben ihnen zwei Möglichkeiten: Entweder sie gehen in den RTL-Dschungel, oder sie lassen sich auf der Bühne verprügeln. Oder, die noch härtere Variante: Sie gehen erst in den RTL-Dschungel und lassen sich dann verprügeln.
Bei Sat.1 wird dann eine fast vierstündige Abendshow daraus.

Sogar den bekannten Ringsprecher Miiiiiiichaeeeeeel Buuuuffeeeeeeeeeer hat Sat.1 für seine Show eingekauft. Der Mann hat in seinem Leben auch schon bedeutendere Kämpfe angesagt. Er musste mitansehen, wie Mola Adebisi – aufgepumpt mit Adrenalin und guckend wie ein wilder Stier – Sebastian Deyle schon in Runde 1 niederschlug. Deyle brauchte ein wenig, um sich zu erholen, hätte aber gern weitergeboxt. Na ja, man kann ja mal nachfragen, ne?!
Georgina hat sich gar nicht wirklich auf den, ähm, Kmapf vorbereitet. Da hatte sie gegen Jazzy aber schlechte Karten, denn die schlug, im Gegensatz zu Georgina – ordentlich zu. Im letzten Kampf winselte Mehrzad Marashi in der Pause regelrecht darum, aufhören zu dürfen, weil Daniel Aminati viel zu gut für ihn war.

Sicherlich, irgendwie ist es lustig, zuzusehen, wie zwei Tussen sich dissen und auf sich einprügeln. Die Schadenfreude ist durchaus vorhanden, wenn ein ehemaliger “DSDS”-Gewinner offenbar nur noch fürs Promiboxen gut genug ist. Ob Marashi 2014 auch in den Dschungel fliegen darf?

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