Tagesarchiv für 25. Mai 2012

RTelenovela

Zahnarzt (35): Angst? Quatsch!

Freitag, den 25. Mai 2012
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(34) -> 3.4.2012

Keine Viertelstunde hat es gedauert, bis ich wieder im Büro saß und weiterarbeiten konnte. “Schon vorbei?”, fragte dementsprechend auch meine Kollegin, wo ich doch vorher angekündigt hatte: Es muss gebohrt werden.
Dabei hat es gar nicht weh getan.

Plötzlich war es da: ein Loch in der Füllung. Gute vier Wochen ist es her, und eigentlich wollte ich damit so schnell wie möglich zum Zahnarzt. Aber so schnell wie möglich heißt: vier Wochen warten, erst dann war wieder ein Termin frei, und ein Notfall war ich noch nicht.

Wer Angst vorm Zahnarzt hat, dem sei gesagt: Es ging alles ganz schnell, eins-fix-drei. Rauf auf den Stuhl, Mund auf, mit dem Bohrer die Füllung aufgebohrt, neues Zeug reingeschmiert, abgeschliffen, 10 Euro abgedrückt und auf Wiedersehen.
Davor muss man ja nun schon keine Angst haben. Die habe ich erst, wenn’s um den Weisheitszahn geht.

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RTZapper

Eurovision Song Contest 2012: 2. Halbfinale

Freitag, den 25. Mai 2012
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DO 24.05.2012 | 21.00 Uhr | phoenix

Boah, war das lahm! Hat phoenix etwa aus Versehen eine Wiederholung aus den 80ern gesendet?
Das zweite Halbfinale im Eurovision Song Contest 2012 ist Geschichte, das Starterfeld für das Finale ist komplett.
Auffallend war jedoch der große qualitative Unterschied zwischen Halbfinale 1 und 2. Bis auf zwei oder drei Songs hätte man sich die Show, die diesmal von phoenix übertragen wurde, sparen können.

Der Song aus Serbien, der es ins Finale geschafft hat, erscheint von vorne bis hinten als geklaut und irgendwo schon zigmal gehört. Die meisten Länder schickten einen konventionellen Rock-Pop-Song nach Baku. Frauen, die mit Windmaschinen flirten, und irgendwas dahinträllern, wechselten sich mit Schönlingen ab, die sich wahlweise in Smoking oder Kettenhemd zwängten und irgendwas dahinträllerten. Hier eine Ballade, da ein bisschen “la la la”, und dazwischen die Slowakei. Die dachten sich wohl, dass Hardrock schon mal funktioniert hat. Also schickte das land Hardcock zum Wettbewerb. Nur leider keinen guten.

Nur zwei Länder hatten im zweiten Halbfinale einigermaßen interessante Beiträge. Die Niederländer versuchten es mit einer Indianerin, die zwar einen annehmbaren Song hatte, ihn aber schlecht rüberbrachte. Sie scheiterte.
Die Ukraine kam mit einer schönen Partyhymne – “Be my Guest” – und mit einer schönen Idee: Wenn schon keine zig Tänzer zugelassen sind, dann stellt man sie eben per Leinwand auf die Bühne. Die Ukraine ist verdient im Finale.

Aber ansonsten war diese Show so lahm wie schon lange nicht mehr. Wenn im Finale die russischen Omas auftreten, wird das wohl eines der wenigen Highlights sein. Selbst die Moderatoren wirken wie steife Puppen. Da hätten sich die Showheinis in Baku ruhig mehr Mühe geben können. Aber vielleicht heben sie sich den Pepp ja bis zum Finale am Sonnabend auf.

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