Tagesarchiv für 13. Juli 2011

aRTikel

Dreh bis zum Sonnenaufgang

Mittwoch, den 13. Juli 2011
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Musik: Am Rande von Schönfließ entstand in der Nacht zu gestern ein Videoclip

Für den Song „Phoenix Arising“ drehte die Berliner Band Not Called Jinx in Schönfließ. Regie führte ein Oranienburger.

MAZ Oranienburg, 13.7.2011

SCHÖNFLIESS
Kilian Peters schwitzt. Und das sieht nicht gut aus. Der Sänger der Berliner Band Not Called Jinx muss sich abtupfen lassen. Auch die Haare sind nass und müssen abgetrocknet werden. Dabei ist es ziemlich kalt geworden, nur noch 13 Grad.

All das passiert nachts um halb eins auf einem Hof in der Nähe des Schönfließer Bahnhofes. In der Nacht zu gestern drehten die Musiker um Kilian Peters das Video zu ihrem Lied „Phoenix Arising“. Bis gegen 4 Uhr dauerten die Aufnahmen, da ging bereits die Sonne auf. „Wir haben eine Location gesucht, die wie eine Schlucht wirkt“, erzählt der 22-jährige Sänger. „Sie soll endlos wirken, wenn es dunkel ist.“ Auf einem Hof in Schönfließ fanden sie die Stelle. „Es ist perfekt hier“, sagt Peters.
Vier Stunden dauerten die Aufbauarbeiten, bevor der Dreh gegen 23 Uhr beginnen konnte. Zwar streikte die Nebelmaschine, durch die nächtliche Kälte gab’s die Dämpfe jedoch auch so.

Die Regie übernahm der 25-jährige Florian Büttner. Der Oranienburger dreht seit einiger Zeit gemeinsam mit Christoph Hengelhaupt (26) aus Hohen Neuendorf Musikvideos. „Im Moment ist es nur ein Hobby“, sagt Florian Büttner. Die beiden fanden auch die passende Location in Schönfließ. „Wir haben in der Gegend schon mal etwas für unsere eigene Band Radiopilot gedreht“, so Büttner. „Wir haben ganz gute Beziehungen, deshalb hat das auch diesmal geklappt.“ Gegen 3 Uhr schauten allerdings Beamte der Polizei vorbei. „Aber die waren extrem nett“, erzählt der Regisseur.

Das Video will die Band Not Called Jinx für Reklame für die nächste Tour verwenden. Zu sehen sein wird es dann vor allem bei Youtube und Facebook.

Mehr Bilder vom Dreh auf: www.facebook.com/MAZWilliOHV.

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RTelenovela

Abschied von Harry Potter

Mittwoch, den 13. Juli 2011
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Mit einem fulminanten Finale endeten heute meine fast zehn Jahre mit Harry Potter, dem jungen Zauberer. Acht Filme lang entführten mich Harry, Hermine und Ron in eine fantastische Welt.
Am 30. November 2001 fing alles an. Im Kino in Hennigsdorf sahen wir “Harry Potter und der Stein der Weisen”. Doch aus dem Kinder- und Jugendabenteuer wurde schon bald eine recht düstere und immer spannender werdende Saga.

Das ganze Gerede, man müsse das Buch gelesen haben, um die Geschichte auch nur ansatzweise verstehen zu können, war für mich nie relevant. Ich habe in den vergangenen zehn Jahren nicht einmal ein Harry-Potter-Buch gelesen. Sicher habe ich nicht jede Kleinigkeit verstanden, aber darum ging es mir nie. Ich habe mich nie gelangweilt, und selbst wenn ich mal einen Zusammenhang nicht kannte – immer erfreute ich mich an dem Moment.

Heute, in Berlin-Tegel ging das ganze nun zu Ende. Ich hätte mir die Mitternachtspremiere von “Potter 7.2” auch in Oranienburg angesehen. Leider sind die dort nicht sehr spontan. Nur wer beide Teile des siebenten Films sehen wollte, durfte dort ins Kino. In Tegel war das besser geregelt. Und selten habe ich ein so leises Publikum erlebt. Es herrschte eine große Spannung.
Und dann, in den letzten Minuten, hieß es: Abschied nehmen. Das Ende einer tollen Filmreihe. Und meinetwegen könnte es noch ewig weiter gehen. Na, Frau Rowling, haben Sie nicht doch Lust?

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