Tagesarchiv für 25. Oktober 2009

RTZapper

James Bond 007: Casino Royale

Sonntag, den 25. Oktober 2009
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SO 25.10.2009 | 20.15 Uhr | ProSieben

Der neue Bond: Was wurde 2006 vor dem Filmstart über Daniel Craig gelästert. Aber dann: Dann war er der große Held, der Knaller, der beste Bond überhaupt. Besser als Vorgänger Pierce Brosnan auf jeden Fall.

Bond scheint verwundbar geworden, verliebt sich, rennt um sein Leben.
Das erste Abenteuer führte Bond an den Pokertisch. Und es ist nicht nur Craigs erstes Abenteuer. Mit dem Schauspielerwechsel geht die Filmreihe auch wieder an den Beginn der Bond-Story zurück. Wie alles begann also…

Und tatsächlich: “James Bond 007: Casino Royale” ist eine perfekte Mischung aus Action, Spannung und Humor.
Den Zuschauern stockt nicht nur bei den Verfolgungsszenen der Atem, sondern auch bei den Pokerspielen im Casino.
Der neue Bond – weiter so!

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RT im Kino

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Sonntag, den 25. Oktober 2009
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Die Fahrt mit der New Yorker U-Bahn wird für einige Pendler zum absoluten Alptraum. Der Waggon wird entführt. Ein Gangster namens Ryder (John Travolta) will vom Bürgermeister 10 Millionen Dollar erpressen.
In der Zentrale des Verkehrsbetriebes nimmt Walter Garber (Denzel Washington) den ersten Anruf entgegen. Minuten, die sein Leben noch mehr verändern werden, als bisher schon. Denn nach einem Bestechungsverdacht wurde er zum Fahrdienstleiter zurückgestuft. Und die Entführung bringt neue Wahrheiten ans Licht.

“Die Entführung der U-Bahn Pelham 123” ist bereits die dritte Verfilmung dieser Geschichte. Einerseits ist sie rasant und kommt minutenweise in einer etwas gewöhnungsbedürftigen Videoclipoptik daher. Der Vorspann wirkt fast wie der einer modernen Krimiserie.
Das ist auch der Grund, warum das Ganze recht kühl wirkt und weniger mitreißend ist. Die Geschichte soll packen, tut es aber nur selten. Was auch an diversen offentsichtlich unlogischen Punkten liegt. So geht New York von einem Terroranschlag bei der Entführung aus. Trotzdem läuft der restliche U-Bahn-Verkehr scheinbar normal, Straßen werden auch nicht gesperrt. Sehr unglaubwürdig in unserer heutigen Zeit. So wundert man sich eher, als gespannt zu sein, und die Schlusssequenzen verlieren dadurch erheblich.

Solide, aber im Detail mit größéren Schwächen.

6/10

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RTelenovela

Diese Helga-Hahnemann-Straße hat Henne nicht verdient

Sonntag, den 25. Oktober 2009
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Als die Komikerin Helga Hahnemann 1991 an Krebs starb, hat mich das echt erschüttert. Auch, weil es so plötzlich kam.
Und an sich finde ich es auch sehr schön, dass es in Berlin eine Helga-Hahnemann-Straße gibt. Auch, dass sie direkt in der Nähe zum Friedrichstadtpalast ist, der Ort, wo “Henne” der Star war.

Heute sind wir durch eben jene Straße gelaufen. Sie ist die Verbindung zwischen Johannisstraße, gegenüber der Kalkscheune und der Oranienburger Straße. Aber wenn
man es genau nimmt, ist die Helga-Hahnemann-Straße keine Straße. Sie ist ein Weg. Ein trauriger, ein dreckiger, ein dunkler, ein unangenehmer. Ein unbefestigter Pfad, der an mit Dreck beladenen Büschen entlangführt, an einer Brache mit einem Parkplatz vorbei.
Ein echt Armutszeugnis – und der Henne alles andere als würdig.

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