Tagesarchiv für 27. März 2009

ORA aktuell

Sehr gute Note für Oranienburger Bahnhof

Freitag, den 27. März 2009
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Der Oranienburger Bahnhof erhält die Note “sehr gut”. Bei der Qualitätsanalyse des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) landet die Station damit gemeinsam mit Frankfurt (Oder) in Brandenburg auf den ersten Plätzen.
Grund für das gute Abschneiden in der Studie 2008 ist die Reparatur der Zugzielanzeiger.
Allerdings trickst die Bahn: 2007 wurde der Bahnhof um eine Kategorie runtergestuft, um die Ansprüche an die Station zu senken. Der VBB kritisiert dies.

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RTZapper

ZAPPER VOR ORT: radioeins in Potsdam

Freitag, den 27. März 2009
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DO 26.03.2009 | Potsdam, rbb-Hörfunkhaus

Die Stimmung im Potsdamer radioeins-Studio ist gut. Kinoking-Knut bespricht mit den Moderatoren Marco Seiffert und Tom Böttcher die gleich folgende Kinorubrik. Die Hörer bekommen gerade Musik auf den Äther. Knut kündigt schon mal an, dass er die Kurzfilmsammlung “Deutschland ’09” nicht so dolle findet, der Sender aber trotzdem Freikarten dafür verlose.
Es ist 8.40 Uhr. “Der schöne Morgen” auf der rbb-Hörfunkwelle radioeins läuft bereits seit 5 Uhr. Seit etwa 3 Uhr sind Seiffert und Böttcher auf den Beinen. Und das auch in den nächsten vier Wochen, sie haben eine besonders lange Schicht vor sich. Die beiden sind ein gutes Team, seit zwei Jahren moderieren sie gemeinsam bei radioeins, und auch schon beim Jugendsender Fritz standen sie gemeinsam an den Mikros. Im Studio stehen sie sich gegenüber und schaffen es bei Moderationen, sich nicht gegenseitig ins Wort zu fallen. Sie arbeiten mit Blickkontakten und Handzeichen
Zur vollen und halben Stunde bekommen sie Besuch: Nachrichtensprecher Michael Mellinger und Servicefrau Kerstin Lehmstedt gesellen sich zu Seiffert und Böttcher. Zu viert stehen und sitzen sie dann im Studio.
Für Kerstin Lehmstedt wird es bei den Servicemeldungen zur halben Stunde brenzlig: Insgesamt stehen wegen der regionalen Auseinanderschaltung nur 3:30 Minuten für Nachrichten und Service bereit. Die Marke muss sie einhalten, und Marco Seiffert macht wilde Winkbewegungen, wenn es so weit ist. Jeder würde lachend zusammenbrechen, Frau Lehmstedt bleibt standhaft.
Im Studio passiert westentlich mehr als im Radio. Mitunter wird gesprochen, getratscht und gelacht bis zwei Sekunden vor der nächsten Moderation. Oder auch mal Zoff, aber auch den bekommt das Publikum draußen im professionellen Fall natürlich nicht mit. Ebenso wenig bekommen die Leute nicht die Vorspräche zu den Telefoninterviews mit. Auch wenn das die Gesprächspartner manchmal nicht glauben. “Sind wir schon auf Sendung?”, so die Frage. Böttcher: “Nein, ich stammele aber gleich genauso, wenn wir auf Sendung sind.”
Um kurz vor zehn endet “Der schöne Morgen”. Anja Goertz übernimmt. Seiffert und Böttcher gehen noch in die Konferenz. Kritik und Ausblick. Dann ist erst mal Feierabend.

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ORA aktuell

Dicker Rauch: Großeinsatz am Bahnhof

Freitag, den 27. März 2009

Weil sich über dem Oranienburger Bahnhof Rauch entwickelte, riefen Passanten am Mittwoch die Feuerwehr. Sechs Einsatzwagen mit 22 Feuerwehrleuten rückten an. Doch es handelte sich um einen Fehlalarm: Ein Schornstein wurde ausgebrannt.

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RTelenovela

Volojahre (15): Liebe Politiker, darf ich mal aufs Klo?

Freitag, den 27. März 2009
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(14) -> 24.3.2009

Das ist nicht überall so, aber wenn die Gemeindevertreter von Brieselang tagen, dann warten vor der Tür des Sitzungssaals tatsächlich viele Leute, um der Veranstaltung beiwohnen zu dürfen.
Der erste Teil der Sitzung war jedoch nicht öffentlich. Und wer während dieser Zeit mal ein dringendes Bedürfnis hatte, der musste warten. Denn die Toilette im Flur des Rathausgebäudes war leider verschlossen. Die Öffentlichkeit hatte sich gefälligst zusammen zu nehmen und sich jenes Bedürfnis zu verkneifen.
Natürlich gibt es aber eine Toilette im Rathaus. Dieser Bereich geht jedoch direkt vom Sitzungssaal ab. Das bedeutet nicht nur, dass man während der Sitzung genau weiß, wer gerade mal wieder aufs Klo muss. Das heißt auch, dass der Bedürfnisbürger während der nichtöffentlichen Sitzung an der Saaltür zu klopfen hat, reingeht und drum bitten muss, das Klo benutzen zu dürfen. Brieselangs Politiker werden dazu sicherlich nicht nein sagen – obwohl die nichtöffentliche Sitzung dadurch ein Stück weit öffentlich wird -, aber ein bisschen unangehm ist dieser Vorgang dann doch.
Vielleicht kann das ja mal geändert werden.

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