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Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia

London zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Lucy (Georgie Henley), Edmund (Skandar Keynes), Susan (Anna Popplewell) und Peter (William Moseley) stehen auf dem U-Bahnhof am Trafalgar Square. Die jungen Leute mussten sich nach ihrem Narnia-Abenteuer wieder an das Leben ganz normaler britischer Schüler gewöhnen. Doch jetzt beginnt wieder ein großes Abenteuer.
Sie gelangen zurück nach Narnia, doch seit ihrem letzten Besuch sind dort 1300 Jahre vergangen. Während ihrer Abwesenheit ist das goldene Zeitalter von Narnia nur noch eine Legende. Sprechende Tiere und mythische Kreaturen gibt es nur noch in Märchen. Stattdessen regieren die Telmarer, regiert vom gnadenlosen Lord Miraz (Sergio Castellitto).
Zurückgeholt hat die vier Kinder Kaspian (Ben Barnes), der junge telmarische Thronerbe. Er will seinen bösen Onkel Miraz bekämpfen. Die Kinder, allen voran Hochkönig Peter, sollen dabei helfen. Es wird ein harter Kampf.
Sehr, sehr schnell werden die Zuschauer in das Geschehen reingezogen. Eine wirkliche Vorgeschichte in London existiert nicht. Für zuschauer, die Teil 1 nicht gesehen haben, könnte das für Verwirrung stiften. Aber ansonsten ist die Geschichte relativ simpel gestrickt: Die einen bekämpfen die anderen.
Trotz vieler Actionszenen wirkt das in der ersten Hälfte ziemlich langatmig, erst die letzten 45 Minuten sind wirklich fesselnd. Der Film von Andrew Adamson kann mit einer soliden technischen Umsetzung punkten (auch wenn es einzelne Szenen gibt, die wie ein Computerspiel wirken).
Dass Kinder und Jugendliche mit harten Kampfsituationen konfrontiert sind, mag zwar manchmal befremdlich wirken, ist für Jüngere aber auch sicher ziemlich beeindruckend.

6/10

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