Tagesarchiv für 10. Dezember 2006

RTZapper

Kai-Karsten-Show: Heidi feiert Weihnachten

Sonntag, den 10. Dezember 2006
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SO 10.12.2006, 13.05 Uhr, SWR3

“Wonderland, Wonderland, shining stars, jingle bells!” Ja, tatsächlich! Heidi Klums Weihnachtssong wird also wirklich im Radio gespielt. Schon gestern habe ich bei RPR1 das Vergnügen gehabt, heute bei SWR3 noch einmal. Sie hat es sogar schon in die Top20 geschafft.
In der “Kai-Karsten-Show” von SWR3 kommt Heidei wohl jeden Sonntag zu Wort. Per Telefon erzählt sie von ihren Weihnachtsvorbereitungen.
Nein, kein Gag. Alles ernst gemeint.
Als im Hintergrund “Wonderland, Wonderland…” anläuft, hielt ich dies noch für einen Scherz. Eine Verarsche. Auch, als der Moderator meinte, sie würden jetzt Heidi Klum anrufen. Es musste ein Gag sein.
Auch als eine Frau anfing, dummes Zeug zu faseln, was denn ihr Seal zu Weihnachten bekäme, sie hier aber nicht verraten würde, weil schließlich irgendjemand SWR3 hören könnte, und es ihm weitersagen könnte – auch da hielt ich das alles für eine Comedynummer.
Es war keine Comedynummer. Aller Ernst interessiert man sich bei SWR3 für Seals Weihnachtsgeschenke. Aller Ernst darf Heidi “Wonderland” Klum bei SWR3 ihr langweiliges Gefasel loswerden.
Weil – ist ja für einen guten Zweck.
Ach, na denn…
Armes SWR3-Land!

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Traumtagebuch (7): Falsche Baustelle

Sonntag, den 10. Dezember 2006
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-> 8.12.2006

Der Traum von heute morgen machte mir ein wenig Angst. Zumindest der Schluss des Traumes, der ansonsten ziemlich verworren war.
Gegen Ende jedenfalls komme ich in die Straße, in der ich wohne. Im Traum war es allerdings eine andere Straße. Sie war total zermatscht, und ständig fuhren irgendwelche LKWs und Sattelschlepper entlang. Die reine Schlammschlacht.
Während ich nach Hause laufe, denke ich mir, dass ich ja mal davon geträumt hatte, dass mein Kollege Ralf ja auch mal LKW gefahren ist.
Seltsam. Im Traum erinnere ich mich an einen Traum, den ich nie geträumt habe. Oder?
Dann betrete ich das Grundstück meiner Tante (!). Die wohnt bei uns nebenan. Dort, im Garten, kommt mir eben dieser Ralf entgegen und sagt etwas, was ich jetzt nicht mehr weiß.
Dann gehe ich ins Haus meiner Tante (im Traum mein zu Hause). Als ich im kleinen Wohnzimmer stehe, kommt meine Mutter heraus, total zerknittert, dürre und traurig. Sie hat Omakopftuch um. Jemand begleitet sie, ich weiß leider nicht mehr wehr. Der- oder diejenige meint nur: “Das Herz.”
Ich gehe daraufhin ins Schlafzimmer.
Der Raum ist leer. Keine Möbel, keine Teppiche, keine Tapete. Nur ganz außen, vor der Wand, liegt eine Matratze. Darauf liegt mein Vater. Zu gehe zu ihm, hocke mich neben ihm. “Ist es so schlimm?”, frage ich. Mein Vater dreht sich langsam zu mir und sagt: “Ist nicht meine Baustelle im Prinzip.”
Und aufgewacht.

Seltsam. Ich hatte Angst, mein Handy anzumachen, weil ich befüchtete, irgendeine Schockmeldung zu bekommen.
Mein Vater geht am 2. Januar 2007 zum wiederholten Male ins Krankenhaus. Das Herz.

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RTelenovela

Briefmarkennotstandsgebiet (2): Heidelberg

Sonntag, den 10. Dezember 2006
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(1) -> 15.7.2006

Postkarten von Heidelberg gibt es in Heidelberg fast überall zu kaufen. Aber wie schon im Juli in Karlsruhe, sind Briefmaken dagegen eine kostbare Ware.
Mein großer Fehler: In einem Buchladen kaufte ich Postkarten – Briefmarken gab es aber nicht. Ich kaufte die Karten trotzdem. Hätte ich das mal gelassen.
Weiter in den nächsten Laden mit Postkarten. Keine Briefmarken.
Wieso auch? Wäre ja logisch, neben Karten auch Marken zu verkaufen, wäre ja viel zu einfach für den Heidelberg-Touri.
Im Andenkenladen endlich: Ja, es gibt Briefmarken. Aber nur, wenn man auch Postkarten kauft. Nur Marken? Nein. Gibts nich. Tja, dummerweise hatte ich ja meine Karten schon gekauft, und noch mehr wollte ich nicht. Die beiden überschminkten Heidelberg-Tussen konnten mir in dem Moment den Buckel runterruschen. Ihren Ramschladen werde ich jedenfalls nicht mehr betreten.
An einem Rumpelbüdchen auf dem Weihnachtsmarkt das gleiche Spiel. Karten ja, Mrken auch. Aber nur für die, die auch Karten kaufen. Danke und tschüss.
So schrieb ich die Karten voll, suche eine Post und zog mir die Scheißmarken aus dem Automaten. Geht doch.

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RTelenovela

Warten aufs Parken

Sonntag, den 10. Dezember 2006
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Alle wollen nach Heidelberg! Alle wollen auf den Weihnachtsmarkt. So viele Leute, dass alle Parkhäuser besetzt waren. Und Parkplätze außerhalb der Parkhäuser sind in der Innenstadt so gut wie nicht zu haben.
Also: Warten. Wir reihten uns in die Schlange vor dem Parkhaus ein, hörten im Radio die Bundesliga-Konferenz, legten dann eine CD ein.
Und wir standen. Und warteten. Und es kam niemand raus. Kein einziges Auto.
Geschlagene 30 Minuten mussten wir warten, bis wir endlich einen Platz im Parkhaus hatten.
Ein neuer Rekord.

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