Monatsarchiv für Januar 2006

RTelenovela

Pizzaservice

Donnerstag, den 26. Januar 2006
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Sie wissen es noch nicht, aber für Oranienburgs Pizzadienste ist Freitag ein ganz großer Tag. Dann werden sie nämlich von uns getestet. Genauer gesagt: fünf von ihnen: “La Villa”, “Zum Barnim”, “Pizzaservice/Ital. Snack”, “Milano” und “Call A Pizza”.
10 Damen und Herren werden “hochoffiziell” 10 Pizzen testen. Je zwei von jedem der fünf Pizzaservices. Welche Sorten das genau sind, werden wir Freitag bestimmen.
Beim Test kommt es natürlich auf die Liefergeschwindigkeit, die Beschaffenheit und Qualität der Pizzen an.
Heute lief Phase 2 der Vorbereitungen an: das Einholen der jeweiligen Flyer. Interessant schon mal die unterschiedlichen Preise zu sehen. Auch, dass einer der Pizzadienste einen Mindestlieferpreis von 10,50 Euro haben will. Darunter gibt’s wohl ‘nen Aufschlag.
Mal sehen, wie das laufen wird. Einen Bericht gibt es sicherlich hier im Blog.

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aRTikel

Eine Gasse für die Rowdys

Mittwoch, den 25. Januar 2006
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Wie für „Yomo“ geprobt wurde


MAZ Oranienburg, 25.1.2006

HENNIGSDORF

Mittagspause. Es gibt Jägerschnitzel mit Nudeln oder Geschnetzeltes mit Reis. Ganz, wie jeder mag. Sonntagmittag im Hennigsdorfer Stadtklubhaus. Gleich geht es weiter: Durchlaufprobe für „Yomo“, das neue Musical der Musikschule.
Rolf-Peter Büttner beendet das gemütliche Beisammensein: „Alle in die Ausgangspositionen für den Anfang!“ Ordnung muss sein: „Der Tisch muss noch weg, der Stuhl da auch!“ Auf Büttners T-Shirt steht „Bändiger“. Etwa 100Mitwirkende sind insgesamt bei „Yomo“ am Ball und lassen sich gern von ihm – bändigen ist wohl das falsche Wort. Oder doch nicht?
Der erste Song erklingt: „Akwaaba“. „Herzlich Willkommen hier in Afrika“, singt der Chor. „Stop!“ Rolf-Peter Büttner bricht ab. „Ihr sprecht zu schnell, vollkommen überhastet.“ Also nochmal. Einige haben ihre Texte in der Hand. Der überwiegende Teil kann ihn schon auswendig. Die anderen haben noch bis Oktober Zeit. Dann ist Premiere.
Einsatz für Quwuddeli und Quwuddela, die beiden schrägen Vögel. Die beiden wollen gerade beginnen. „Was macht ihr denn da?“, unterbricht der „Bändiger“. Zwei Jungs sitzen am Bühnenrand, die dort gerade überhaupt nicht hingehören. Platzwechsel. Und weiter geht’s.
So ganz sitzt der Szenenablauf noch nicht. Kein Wunder, 48 sind es insgesamt. „Wir haben die Gasteltern vergessen“, werfen die „schrägen Vögel“ ein. Tatsächlich: Die afrikanischen „Gasteltern“ haben vergessen, ihre deutschen Schützlinge aus der Reisegruppe in Empfang zu nehmen. Okay, dann also die Szene noch einmal – und jetzt richtig. Später stellt sich heraus, dass besagte Szene an späterer Stelle im Textbuch steht. „Egal, so ist es viel schöner“, meint Büttner – und schon ist das Textbuch nicht mehr auf dem neuesten Stand.
Regieanweisung ein paar Szenen später: „Ihr müsst den Rowdys eine Gasse machen“, meint Büttner, „sonst kommen die nicht durch.“ Das Orchester nimmt Pannen mit einem Lächeln hin. Gelächter ist auch nicht ausgeschlossen. So zum Beispiel, als plötzlich von hinten seltsame Tiergeräusche zu hören sind: Hühnergeschrei aus dem ghanaischen Dorf. Vielleicht ein bisschen zu laut. „Was macht ihr denn da hinten?“, ruft Büttner. „Das ist ja ein Geräuschpegel wie auf der Autobahn!“ Vielleicht kommt später doch besser ein Geräuschband zum Einsatz.
In einer anderen Szene ekelt sich Isabell über eine Kröte in der Dusche. Zu allem Unglück kommt dann auch noch ein Gecko auf sie zu. Eigentlich. Jetzt gerade nicht. Der Gecko pennt, verpasst seinen Einsatz. „Na dann kann ich ja doch duschen gehen“, freut sich Isabell. Gelächter. Doch der Gecko, gespielt vom 9-jährigen Moritz kommt nun doch und Isabell bekommt ganz „spontan“ ihren an dieser Textstelle vorgesehenen Schreck.
„Ich danke euch für das lange Wochenende“, meint Rolf-Peter Büttner am Ende der Probe. „Uns ist ein gutes Gerüst gelungen. Nun müssen wir es noch ausfüllen.“ 18 von 46 Szenen wurden geschafft. „Wir haben ja noch Zeit.“ Beim Probenwochenende sei unheimlich viel rausgekommen, so der stellvertretende Musikschulchef. „Ich bin sehr glücklich.“ Nicht nur er: Trotz langer Proben herrscht am Ende im Stadtklubhaus sehr gute Stimmung. Ein gutes Omen für „Yomo“. Noch ein dreiviertel Jahr.

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RTelenovela

Moskau-Kälte (2)

Mittwoch, den 25. Januar 2006
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Es ist immer noch arschkalt draußen. Einen Rekord haben wir in unserem beschaulichen Oranienburg zwar nicht aufgestellt, aber -19 Grad sind ja auch schon ganz ordentlich.
Trotzdem musste ich die eine oder andere Maßnahme einleiten. So ist momentan mein Kellereingang gesperrt. Ich habe die Tür zugehangen, nachdem in meinem Flur unten nur noch zugige 8 Grad waren. Meine Außentür ist zwar verdammt robust und stabil, aber eben leider nicht gedämmt. Fürs Auto brauche ich am Morgen Handschuhe, sonst frieren mir die Hände am Lenkrad an…
Die Eiseskälte haben wir heute außerdem für einen Gang in die Sauna der Turm-Erlebniscity genutzt. Das muss man sich mal vostellen, dass zum Beispiel der Temperaturunterschied zwischen dem Außenberich und der Erdsauna momentan bis zu 125 Grad beträgt. Etwa 105-110 Grad drinnen und ca. -15 Grad draußen. Ein tolles Gefühl!

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RTZapper

rbb spezial

Dienstag, den 24. Januar 2006
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MO 23.01.2006, 20.15 Uhr, rbb

Mag ja sein: Minus 20 Grad haben wir nicht jeden Tag draußen. Das kommt nicht oft vor. Aber außergewöhnlich ist das auch nicht. Schließlich haben wir Winter und der ist nun mal kalt. Der rbb sah das am Montag wohl ein wenig anders und brachte ein „rbb spezial“ zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Obwohl eigentlich gar nichts passiert ist. Okay, ja, wie gesagt, es ist kalt. Verdammt kalt. Aber der Verkehr lief recht normal. Wenig Vorkommnisse. Die Leute kommen auch irgendwie damit klar. Fast ein normaler Tag. Schon in „Brandenburg aktuell“, eine dreiviertel Stunde vorher, war zu diesem Thema alles gesagt. Einen echten Grund für eine Sondersendung gab es jedenfalls nicht. Wenn draußen 20 Grad (plus!) wären – dann sollten wir uns Sorgen machen! Dann darf der rbb auch gerne Spezialsendungen dazu bringen.

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RTelenovela

Moskau-Kälte

Montag, den 23. Januar 2006
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Die BZ in Panik: Die Moskau-Kälte kommt!
Dabei sollte es im Grunde genommen ja relativ normal sein, dass es im Winter auch mal ein wenig kälter werden kann. Momentan haben wir draußen -17 Grad. Knackig.
Nach dem Tauwetter vom Sonnabend sind die Straßen jetzt wieder Eispisten. Aber eher wie Eisschollenpisten. Als ob man über Glassplitter fährt. Ist das eigentlich gefährlich für Autoreifen?

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aRTikel

Übrigens…

Samstag, den 21. Januar 2006
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MAZ Oranienburg, 21.1.2006

 

Übrigens… sorgte der Zugbegleiter des Regionalexpresses aus Oranienburg gestern Mittag für große Heiterkeit. Als der Zug in den Falkenseer Bahnhof einfuhr, gab es folgende Durchsage: „Bitte Vorsicht beim Aussteigen, der Bahnsteig ist verreist.“ Da fragt man sich doch glatt: wohin?

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RTelenovela

Eisschicht

Freitag, den 20. Januar 2006
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Winter ist ja ganz schön. Unschön ist es, wenn sich das Wetter nicht so ganz entscheiden kann. Heute war es unten eher kalt, es liegt Schnee. Doch in der Luftschicht darüber ist die Luft wärmer. Der Regen schafft es nicht, unten noch zu Schnee zu werden. So fällt also Regen auf die Erde, auf den Schnee und wird sofort zu Eis. So hat das vorhin der Onkel vom Wetterbericht erzählt.
In der Praxis sah das so aus, dass alles, Straßen, Pfeiler, die Schneedecke, von einer Eisschicht bedeckt war. Die Fensterscheiben des Regionalexpresses waren von kleinen “Eiswürfeln” bedeckt, auf dem Dach rumpelte es hin und wieder, wenn Eis aus der Schicht rausbrach. Kurz vor Falkensee sagte der Zugbegleiter durch die Lautsprecher: “Bitte Vorsicht beim Aussteigen, der Bahnsteig ist verreist.” Fragt sich nur: wohin?
Wieder zu Hause musste ich dann auch mein Auto von der Eisschicht befreien, womit mein Kratzer allerdings ziemlich überfordert war.
Montag sollen übrigens -12 Grad werden. Höchsttemperatur.

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