Uncharted

Gutes, großes Unterhaltungskino soll für spannende, aufregende Momente sorgen. Es soll zum Lachen bringen. Es muss nicht immer logisch sein. Es soll schlicht und einfach für zwei Stunden kurzweilige Zerstreuung sorgen.
„Uncharted“ gehört zu dieser Kategorie – und er ist ein würdiger Vertreter.
Fans der Videospielserie „Uncharted“ kommen besonders auf die Kosten, denn dieser Film erzählt die Vorgeschichte.

Nate Drake (Tom Holland) arbeitet als Barkeeper in New York. Bei den Kunden kommt er mit seinen lockeren Sprüchen an – und auch weil sie nicht wissen, dass er sie beklaut.
Er wird von Victor Sullivan (Mark Wahlberg) angesprochen, der ihm erzählt, dass er seinen Nates Bruder Sam kannte. Den hat Nate seit 15 Jahren nicht mehr gesehen, seitdem er abgehauen war. Sam und Nate wollten in einer Galerie eine Karte der Expedition von Ferdinand Magellan stehlen, wurden aber von der Polizei erwischt. Von Sam hat Nate seitdem immer nur Postkarten bekommen.
Victor, „Sully“, berichtet, dass beide in Donostia-San Sebastián das verschollene Tagebuch von Magellans Kapitän Juan Sebastián Elcano, das zum Standort eines geheimen Goldschatzes führen soll, gefunden haben.
Nate und Sully werden Partner. Sie wollen bei einer Auktion ein goldenes Patriarchenkreuz stehlen, das mit dem Goldschatz etwas zu tun hat.
Es beginnt ein großes Abenteuer.

Und das macht überaus Spaß! Tom Holland zeigt in diesem Film – wie auch in „Spider-Man“ sein sportlich-komödiantisches Talent. Da sind einerseits die schnellen Jagd- und Actionsequenzen, aber eben auch viele witzige Momente. Mit Mark Wahlberg als Sully bildet er ein wunderbar gegensätzliche Duo, das aber durch das gemeinsame Ziel zusammenfindet.
Die Story ist unterhaltsam und spannend und bietet einige überraschende Wendungen und die einen oder anderen wirklich großen Bilder.
Auch wenn es eine US-Produktion ist, zeigt sehr viel Deutschland in diesem Film. Denn große Teile entstanden im Studio Babelsberg in Potsdam – in den Studios und Hallen.
Und wer ganz bis zum Schluss dranbleibt, der kann sich auch relativ sicher sein, dass es von „Uncharted“ eine Fortsetzung geben wird.

-> Trailer auf Youtube

Uncharted
USA 2021, Regie: Ruben Fleischer
Sony, 116 Minuten, ab 12
8/10


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