Zwei allerbeste Freunde. Leonard und Paul.
Paul ist Aushilfspostbote, und er muss sich auf die Hochzeit seiner Schwester vorbereiten.
Leonard ist Ghostwriter von Kinderlexika und arbeitet in einem Büro. Als er sich in eine Kollegin verliebt, scheint das auch gut zu funktionieren, ein Hindernis gibt es aber noch. Und er will endlich ein eigenes Buch herausgeben.
Und abends treffen sich die beiden Freunde, um sich über ihr Leben auszutauschen und sich zu unterstützen.
„Leonard und Paul“ heißt der Roman des irischen Autors Rónán Hession. Es ist eine charmante Geschichte über das Leben und die Freundschaft, die aber, nun ja, ein bisschen lahm dahinplätschert.
Dabei ist Leonards Geschichte sehr viel viel interessanter. Denn in seinem Leben ist mehr los, gerade ist seine Mutter gestorben, und dann kommt diese kleine Liebelei, aus der mehr werden könnte.
Mitunter gibt es aber auch Kapitel, die weder vom einen noch vom anderen handeln, und die lassen sich locker überspringen.
So charmant das alles ist, irgendwie fehlt diesem Roman so komplett ein Spannungsbogen. Bis auf Leonards Liebesstory gibt es eigentlich nichts, was sonderlich aufregend wäre. Es wirkt, als habe sich der Autor ein paar nette Leute ausgedacht und darüber hinaus vergessen, ihnen auch eine spannende Story zu geben.
Leider ziemlich mau.
Rónán Hession: Leonard und Paul
Dumont, 318 Seiten
4/10
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