Civil War

SO 18.01.2026 | 20.15 Uhr | ProSieben

Im Mai 2024 lief ein Film in den Kinos mit einem Szenario, das wie eine schreckliche Utopie wirkte. Am Sonntagabend lief „Civil War“ erstmals im Free-TV, bei ProSieben. Und nur zwei Jahre später wirkt der Film eher wie eine Programmvorschau.

Die USA sind im Krieg. Von einer Verfassung und der Demokratie ist das Land inzwischen weit entfernt.
Die Straßen sind Schlachtfelder, sowohl Militär als auch Zivilisten leisten sich harte Kämpfe. An vielen Orten ist es sehr gefährlich geworden.
Der Präsident (Nick Offerman) hat seine dritte Amtszeit angetreten, er ist im Krieg mit Kalifornien und Texas und verantwortet entsprechende Luftangriffe.

Ein Präsident, der seine Macht missbraucht. Einer, der die Leute in seinem eigenen Land bekämpft. Ein Land, das völlig außer Kontrolle geraten ist. Ein Land im Bürgerkrieg.
Seit einem Jahr ist Donald Trump in den USA an der Macht, und er zeigt diktatorische Züge. Die ICE verschleppt unbescholtene Menschen, verhaftet angeblich illegal in de USA lebende Ausländer, die aber seit Jahrzehnten dort leben, arbeiten und Steuern zahlen. Diese Behörde, die keine ist, erinnert in ihrem Handeln teilweise an die SA damals in Deutschland, auch sie stehen scheinbar über dem Gesetz. Das bringt widerum viele andere Bürger gegen die Regierung auf, und manchmal könnte man meinen, Trump will die Provokation, will einen Bürgerkrieg, um die Wahlen aussetzen zu können.

Ob das alles haargenau so kommt wie in „Civil War“ dargestellt, weiß natürlich jetzt keiner. Aber seit einem Jahr ist das so überhaupt nicht mehr ausgeschlossen.


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