Die nackte Kanone

Wenn es etwas im Kino nur noch selten oder fast gar nicht mehr zu sehen gibt, dann ist es Klamauk. Filme, die einfach nur lustig sein wollen, ohne großen Anspruch.
1988 lief „Die nackte Kanone“ mit Leslie Nielsen als Lt. Frank Drebin im Kino. Seine Ermittlungsmethoden waren, nun ja, unkonventionell. Es folgten zwei Fortsetzungen.
Jetzt, 2025, gibt es einen vierten Film.
Frank Drebin weilt aber nicht mehr unter uns, stattdessen ermittelt jetzt sein Sohn.

Lt. Frank Drebin Jr. (Liam Neeson) leitet die Spezialeinheit bei der Polizei. Bei einem Banküberfall sorgt er für Aufsehen, weil er wieder mal auf spektakuläre Weise eingreift. Daraufhin wird er suspendiert.
Stattdessen soll er sich um einen Autounfall kümmern.
Im Hintergrund aber versucht er weiter, etwas über den Tod des Softwareingenieurs Simon Davenport (Jason MacDonald) rauszufinden, gemeinsam mit dessen Schwester Beth (Pamela Anderson).

„Die nackte Kanone“ ist also zurück, und natürlich war es ein großes Wagnis, diesen klamaukigen Humor neu zu kreieren. Aber die gute Nachricht ist: Lässt man sich darauf ein, macht es wirklich Spaß.
Liam Neeson als in die Jahre gekommener Ermittler ist über weite Strecken sehr witzig – und unglaublich uneitel. Die Wortspiele funktionieren meistens, die Gags sind herrlich flach.
Es gibt auch nostalgische Momente, die aber natürlich ebenfalls sehr gekonnt durch den Kakao gezogen werden – inklusive der Erinnerung an OJ Simpson, der damals Teil des Ensembles war.
Dieser Film passt in die aktuelle Zeit – einfach mal abschalten und lachen. „Die nackte Kanone“ von 2025 ist, entgegen der Befürchtungen, durchaus gelungen.

-> Trailer auf Youtube

Die nackte Kanone
USA 2025, Regie: Akiva Schaffer
Paramount, 85 Minuten, ab 12
8/10


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