Schusswechsel, ein paar Kämpfe, wieder Schusswechsel. In „Operation Fortune“ kommt keiner so schnell zur Ruhe.
Orson Fortune (Jason Statham) ist MI6-Agent. Er soll einen Waffendeal aufklären. Dieser gilt als sehr gefährlich, die Waffen haben die modernste Technik, sie könnten die Welt in einen Abgrund stürzen.
Ein großes, weltumspannendes Geheimdienst-Bündnis von Großbritannien, Australien, Neuseeland, Kanada und den USA ermittelt.
Orson soll gemeinsam mit CIA-Frau Sarah Fidel (Aubrey Plaza) den Waffenhändler Greg Simmonds (Hugh Grant) finden. Nur er kann kann die Welt vor dem drohenden Unheil schützen.
Hollywoodstar Danny Francesco (Josh Hartnett) soll als Ablenkungsmanöver dienen – der ist, was viele nicht wissen, auch noch ein sehr guter Agent.
Sehr gut – damit hat Francesco diesem Film sehr viel voraus. Denn von „sehr gut“ ist „Operation Fortune“ wirklich sehr weit weg.
Das liegt vor allem daran, dass die Handlung irgendwie nicht greifbar ist. Als Zuschauer sieht man nur, dass irgendwelche Leute irgendwelchen anderen Leuten hinterherjagen. Ständig geht es um Strategien, Lügen – und dann gibt es wieder irre Verfolgungsjagden.
Hugh Grant ist dazu leider noch so merkwürdig unglaubwürdig verkleidet, dass man ihm das alles nicht abnimmt.
So passiert dem Film das, was eigentlich am schlimmsten ist: Er ist ganz schön langweilig.
Operation Furtune
USA 2022, Regie: Guy Ritchie
Leonine, 114 Minuten, ab 16
3/10
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