Dieser Junggesellinnenabschied sollte eigentlich ganz anders ablaufen. Jasmin (Luise Heyer), Gina (Taneshia Abt) und Anna (Teres Rizos) wollten nämlich eigentlich nach Ibiza fliegen. Ihre Freundin Helena (Julia Hartmann) war der Anlass dazu – dann aber musste sie absagen und konnte gar nicht mitzukommen. Doch die drei Frauen wollen sich den Spaß nicht nehmen lassen – sie reisen trotzdem.
Alleine sind sie dort natürlich nicht. Ausgerechnet Jasmins Ex-Freund Tim (Dimitrij Schaad) ist auch dort. Mit seinen Freunden Simon (Trystan Pütter) und Stefan (Axel Stein) feiert er seinen Junggesellenabschied.
Jasmin tut nun so, als sei sie die Braut, um die es bei der Party geht. Und als Tim irgendwie blicken lässt, dass er sich wegen seiner Hochzeit gar nicht so sicher ist, scheint irgendwie alles anders zu kommen…
„JGA“ steht – natürlich – für Jungesellinnenabschied. Aber auch für die Namen der Freundinnen Jasmin, Gina und Anna. Was natürlich ein Knallergag ist.
Ein paar Gags hat der Film von Alireza Golafshan in der Tat auch zu bieten, ein richtiger Knaller ist allerdings nicht dabei. Genau genommen nimmt er erst so richtig Fahrt auf, als die beiden JGA wirklich zusammentreffen und daraus eine interessante Geschichte entsteht. Was allerdings auch daran liegt, dass die Männerrollen insgesamt etwas interessanter sind. Denn es ist unklar, wohin Tims Reise geht. Und Axel Stein spielt einen Typen, der knauserig ohne Ende ist und überall nur Sparpotenziale sieht.
Aber so bleibt am Ende der Eindruck, dass „JGA“ leider nur eine recht durchschnittliche deutsche Komödie ist.
JGA
D 2021, Regie: Alireza Golafshan
Leonine, 119 Minuten, ab 12
5/10
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