Vier gegen die Bank

Die Kohle ist weg. Verzockt. Ihre Investmentkonten sind abgeschmiert. Für den Boxer Chris (Til Schweiger), den Schauspieler Peter (Jan Josef Liefers) und Werbefachmann Max (Matthias Schweighöfer) brechen alle Lebensträume zusammen. Sie machen dafür den Banker Tobias (Michael Bully Herbig) verantwortlich. Was sie erst mal nicht wissen können, ist, dass es sich dabei um eine Intrige seines Chefs handelt.
Die Männer wollen sich ihr Geld zurückholen – und mehr. Sie beschließen, die Bank auszurauben und setzen dabei auf die Hilfe ihres ehemaligen Anlageberaters Tobias.

Vor mehr als 40 Jahren hat Wolfgang Petersen „Vier gegen die Bank“ schon mal verfilmt. 2016 drehte er also das Remake seines eigenen Werkes und nahm sich dafür ein hochkarätiges Ensemble.
Der Trailer ließ eher Böses erahnen. Die Dialoge wirkten dort plump, die Witze blöd. Ausnahmsweise überraschte der Film selbst dann doch positiv. Nicht alle Szenen sind gelungen, Til Schweiger spielt gerade in den ersten Minuten oft seltsam hölzern. Das gibt sich aber alles im Laufe der Zeit. Es macht Spaß, dem Ensemble zuzusehen. Zwischendurch zieht es sich ein wenig, unterhaltsam ist das alles aber auf jeden Fall.
Ohne zu viel zu verraten: Dass letztlich alles so einfach ist, irritiert dann allerdings noch ein wenig.

Vier gegen die Bank
D 2016, Regie: Wolfgang Petersen
Warner, 96 Minuten, ab 12
7/10


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