Zwei an einem Tag

Der 15. Juli. Es ist der Schicksalstag für Emma (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess). An diesem Tag landeten sie nachts im Bett von Emma, ohne dass etwas zwischen ihnen passiert ist. An dem Tag gingen sie zusammen spatzieren und merkten: Da ist was.
15. Juli. Ein Jahr später. Sie laufen sich wieder über den Weg. Sie will Bücher schreiben. Er will hoch hinaus.
15. Juli. Wieder treffen sie sich. Er ist beim Fernsehen, moderiert eine laute Late-Night-Show und ist ein ziemliches Ekel geworden. Sie arbeitet in einer Kneipe und fühlt sich nicht sehr wohl dabei.
15. Juli. Er erlebt den totalen Absturz. Sie muss sich in einer Mini-WG mit ihrem seltsamen Freund rumschlagen.
15. Juli. Sie treffen sich auf einer Hochzeit. Er will auch heiraten. Er wird Vater. Und sie? Sie ist ein bisschen traurig.

Der 15. Juli ist das magische Datum, umd das sich alles dreht: „Zwei an einem Tag“. Lone Scherfig erzählt eine mehr als 20 Jahre andauernde Liebesgeschichte und zeigt immer nur einen bestimmten Tag des Jahres. Der Film basiert auf den Erfolgsroman von David Nicholls.
Es ist die ganz besondere Geschichte einer Liebe, die viele, viele Jahre braucht, um zu reifen. Erst scheint Dexter abzudriften, sein Leben zu führen. Als er sie dann aber doch braucht (und will), hat sich Emma ein neues Leben aufgebaut. Oder vielleicht doch nicht? Sind sie vielleicht doch für immer und ewig füreinander bestimmt?
Anne Hethaway und Jum Sturgess sind ein echtes Traumpaar. Zwischen ihnen entfaltet sich eine romantische Magie, die knistert. Man könnte den beiden stundenlang zusehen.
Natürlich, es handelt sich um die bekannte Mischung aus Liebe, Drama, Eifersucht und Tragik – hier aber auf ganz andere, besonders schöne Weise umgesetzt, ohne übermäßig kitschig zu sein.
Kann man sich übrigens immer ansehen, nicht nur am 15. Juli.

9/10


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