Schlagwort: Technik
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Megawunderkerzen
Fast hätte ich das große Feuerwerk im Berliner Tiergarten gar nicht mitbekommen. Ich war viel zu sehr mit meinen Wunderkerzen beschäftigt. Die Sekunden Null verbrachten wir auf dem Platz vor dem Reichstag. Himmel und Menschen – und dennoch friedlich. Ich hatte mir die Packung Wunderkerzen mitgenommen, die ich von zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Ich…
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Richtiger Saal, richtigere Plätze – aber falscher Film
Dinge gibt’s, die kann es eigentlich gar nicht geben. Im Saal 1 des CinemaxXes am Raschplatz in Hannover sollte gleich „Borat“ beginnen. Das Kino war noch nicht allzu voll. Als Jakob und ich unsere Plätze ansteuerten, saßen genau dort bereits Leute. Nun gut, es war noch leer. warum sollte man nun auf sein recht pochen.…
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Problem nicht erkannt
Ich zweifele momentan sehr am Verstand meiner Eltern. Am Tag des 60. Geburtstages meines Vaters kam es nicht nur zur Wetterkatastrophe in Oranienburg, sondern auch zum bisher heftigsten Wassereinbruch in unserem Keller (-> 8.7.2006). Das Problem: Die Kellertür hatte unten einen kleinen Spalt. In dem Moment, wo der Regen so heftig war, dass das Wasser…
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Die Ohrenzeugen
Ich mag es nicht, wenn mir andere Leute beim Telefonieren zuhören. Aber ich musste mich umstellen. Nach den Umbauarbeiten in unseren Büros sitze ich jetzt mit vier anderen Kollegen in einem großen Raum. Bis vor ein paar Wochen saß ich in einem kleinen abgetrennten, von Glas umgebenen Raum. Da konnte zwar jeder reinsehen – aber…
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Tür zu!
Sind die Berliner S-Bahnen eigentlich die einzigen in Deutschland, deren Türen sich nicht automatisch schließen, wenn der Zug länger in einem Bahnhof steht? Überall funktioniert das, nur in Berlin nicht. Da kleben Hinweise an den Türen, doch im Winter das Knöpfchen bitte selbst zu drücken. Gerade nachts, wenn die S-Bahn in Friedrichstraße und Gesundbrunnen länger…
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Abschied im Zorn
Ich nehme Abschied von meinem DVD-Recorder der Marke Tevion. Er hat unsere kleine Welt am Sonnabend gegen 16.10 Uhr für immer verlassen. „O.C. California“ war die letzte sendung, die er aufgenommen hat. Das heißt: die er aufnehmen sollte. Mittendrin fror das Bild ein – und das war’s dann. Als ich aus Velten wiederkam, hatte ich…
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Marcel, bitte ruf mich an! (7)
-> 17.9.2006 Und wieder riss mich Marcels Oma aus dem Schlaf. Aber sie ist kreativ und klang heute recht gut gelaunt. „Ruf mich doch mal an, Marcel! Lass dich doch mal sehen. Schönen Gruß, Oma!“ Sie grüßt! Wow! Ist ja mal ganz was Neues. Ich würde sie ja mal besuchen, wenn ich doch nur ihre…
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Bahnbekanntschaften (7): Die Bahn rauscht durchs Funkloch
Mein Handy klingelt. Ich sitze im RE5, er hat gerade Oranienburg verlassen. Und ich weiß: Dieses Telefonat wird ein jähes Ende finden. Und tatsächlich: Erst klingt mein Gesprächspartner abgehackt, dann ist er weg. Wir sind ins Funkloch gefahren. Hinter Lehnitz geht gar nichts mehr. Kurzzeitig entspannt sich die Situation – ist aber noch nicht ausgestanden.…
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„Marcel, bitte ruf mich an!“ (6)
-> 9.9.2006 Heute wäre es fast zu einem akustischen Zusammentreffen von Marcels Oma und mir gekommen. Aber eben nur fast. Durch das Telefon bin ich heute Morgen unsanft aus den schönsten Träumen gerissen worden. Auf dem AB war sie: „Melde dich doch mal bei mir, Marcel! Oma!“ Es klang nach Frust. Was ist bloß mit…
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„Marcel, bitte ruf mich an!“ (5)
-> 31.8.2006 Ich war nur mal grad den Räsen mähen und schon blinkte der AB: „Ruf mich doch heute um Sechse an. Oma. – Ober halb 7.“ Ob sie dann nochmal anruft? Aber leider werde ich da wieder mal nicht da sein…
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Übrigens…
MAZ Oranienburg, 31.8.2006 Übrigens… macht das Rechtschreibprogramm des PC hin und wieder seltsame Angebote. Beetz kennt es nicht und bietet „Beate“ an. Das geht ja noch. Aber der Vorschlag, der für „Hohenbruch“ gemacht wird, ist echt skurril: Als Rechtschreibalternative für Hohenbruch wird das romantische Wort „Hodenbruch“ genannt. Aua!
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Marcel, bitte ruf mich an! (4)
(-> 28.8.2006) Als ich heute Abend nach Hause kam blinkte mein AB. Und ehrlich gesagt, hatte ich dieses Mal gar nichts anderes erwartet. „Marcel, melde dich doch mal bei mir, ab 7 Uhr! Oma!“ Ob Omi damit den Abend (19 Uhr) meinte oder lieber morgen früh angerufen werden möchte, bleibt unklar. Ich mein, ich würde…
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Marcel, bitte ruf mich an! (3)
(-> 24.8.2006) Neues vom AB: „Melde dich doch mal bei Oma! Marcel!“ Und ich war wieder nicht da. Und immer noch kein Marcel weit und breit.
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Marcel, bitte ruf mich an! (2)
(-> 21.8.2006) Heute Morgen auf meinem AB: „Marcel, wann kommste denn nun bei mir Fenster putzen? Sag mir mal Bescheid! Oma!“ Ich hoffe, Omi hat inzwischen wieder den vollen Durchblick!
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Marcel, bitte ruf mich an!
Vor ein paar Tagen höre ich meinen Anrufbeantworter ab. „Hier ist Oma! Marcel, wir waren doch um halb 7 verabredet, du wolltest meine Fenster putzen!“ Seltsam. Bei mir wohnt kein Marcel. Ich heiße nicht Marcel. Ich habe keine Oma. Und die rauchige Stimme der Frau kenne ich auch nicht. Sie hat sich wohl verwählt. Zweimal.…